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Neu auf schwatzgelb.de: Der Fußball und sein Tönnies-Problem (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Montag, 29. Juni 2020, 14:34 (vor 8 Tagen)

Clemens Tönnies hat den sportlichen und finanziellen Niedergang des FC Schalke mit zu verantworten. Der aktuelle Corona-Skandal um den Aufsichtsratsvorsitzenden sorgt für weitere Unruhe. Wann verschwinden Menschen wie Tönnies endlich aus dem Fußball?


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Tags:
schwatzgelb.de, Artikel

Nach dem Kantinenvideo: Hausverbot und fristlose Kündigung

markus @, Dienstag, 30. Juni 2020, 13:26 (vor 7 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die Mitarbeiterin, die das Kantinenvideo aufgenommen hat, hat neben einem Hausverbot auch die fristlose Kündigung erhalten. Im Hause Tönnies werden weiterhin die „richtigen“ Prioritäten gesetzt...

https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Bielefeld/Bielefeld/4227107-Klage-vor-dem-Arbeitsgericht-einge...

Nach dem Kantinenvideo: Hausverbot und fristlose Kündigung

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 30. Juni 2020, 13:29 (vor 7 Tagen) @ markus

Naja, das wäre ihr vermutlich bei jedem anderen Arbeitgeber auch passiert, wenn sie ein den AG kompromittierendes Video in sozialen Netzwerken postet.

Nach dem Kantinenvideo: Hausverbot und fristlose Kündigung

markus @, Dienstag, 30. Juni 2020, 15:45 (vor 7 Tagen) @ Sascha

Stimmt. Aber es passt absolut ins Bild. Bei Tönnies und im ganzen Kreis Gütersloh brennt der Baum, die ersten Menschen werden beatmet, aber den Mitarbeiter ausfindig zu machen, der das Video gefilmt hat und ihn rauszuschmeissen, das steht trotzdem noch ziemlich weit oben auf der Prioritätenliste.

„Jeder liebt den Verrat, aber niemand den Verräter.“

Neu auf schwatzgelb.de: Der Fußball und sein Tönnies-Problem

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 30. Juni 2020, 11:41 (vor 7 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ein sehr guter Artikel, der wirklich vieles aufgreift, die korrekten Analysen durchführt und aus meiner Sicht die richtigen Schlüsse zieht. Nur ein Absatz fiel mir negativ auf: "Ach ja: Die Tatsache, dass Tönnies’ Betrieb jährlich Millionen, Tiere tötet – 2019 sollen es 16,7 Millionen Schweine gewesen sein –, fließt selten in Beurteilungen ein. Aber das ist in Deutschland ja leider auch kein Skandal."

Es ist nicht verwerflich Nahrungsmittel herzustellen. Ja, es sind Tiere, die da verarbeitet werden. Lebend kann man Schweine nun einmal nicht essen. Man kann die Art und Weise von Haltung, Transport und Schlachtung kritisieren. Auch, wie im Artikel geschehen, die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Aber die Tatsache, dass man zum Verzehr gezüchtete und aufgezogene Tiere schlachtet, ist in Deutschland zu Recht kein Skandal.

Mir ist bewusst, dass einige Menschen es gerne anders hätten, aber wir sind Omnivore. Darauf ist unser Körper ausgelegt. Man ist kein schlechter Mensch, wenn man Metzger ist.

Neu auf schwatzgelb.de: Der Fußball und sein Tönnies-Problem

markus @, Montag, 29. Juni 2020, 19:36 (vor 8 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Danke. Ein sehr guter und ausführlich zusammengefasster Artikel.

Neu auf schwatzgelb.de: Der Fußball und sein Tönnies-Problem

micha87 @, bei Berlin, Montag, 29. Juni 2020, 18:52 (vor 8 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

+1 Und alle ducken sich wieder weg, vom DFB-Präsidenten bis zu den weiteren Verantwortlichen in der Branche. Niemand will gesehen haben was ein Tönnies so macht und bloß nicht anecken und Personen direkt kritisieren. Ein Tönnies hatte spätestens seit letztem Sommer nichts mehr in der BL verloren gehabt und trotzdem wird er ungehindert geduldet. Proaktives Handeln gehört nicht zu den Stärken der Branche geschweige den Innovationen zeigen in den strukturellen Abläufen des Wettbewerbs bzw. wenn diese erfolgen ausschließlich aus einer finanziellen Motivation heraus. Hier geht es nur noch um das verwalten des Status quos und Kahn's Aussage man wolle sich nicht zu Tode siegen ist lächerlich. Auch Watzke & Eberl haben keinerlei Interesse daran die Gelder fair zu verteilen und für einen offeneren Wettbewerb sorgen. "Man könne ja jetzt nicht den Vorsprung von vielen Jahren guter Arbeit einfach abschenken" waren sinngemäß die Aussagen von Eberl am Samstag im ASS.

Die Branche & die dortigen Vertreter gefallen sich in ihrer Rolle, zumal dort immer noch eindeutig die Männer das sagen haben. Diese Strukturen brechen hoffentlich zunehmend stärker auf und ich drücke den Blauen die Daumen das sie es schaffen den Tönnies dort vom Hof zu jagen. Bei aller Schadenfreude, aber Leute wie Tönnies sind schädlich für den Fußball und ich werde sie gewiss nicht vermissen.

Neu auf schwatzgelb.de: Der Fußball und sein Tönnies-Problem

alexey83, Dortmund, Montag, 29. Juni 2020, 15:24 (vor 8 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Danke Malte!

"Im Fußball sieht das dann wie folgt aus: Wie der Deutschlandfunk kürzlich herausgearbeitet hat, sind von 273 Menschen in den Führungsgremien der 18 Erstligisten nur drei People of Color, also nicht-weiße Menschen – obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung in Deutschland deutlich höher ist."

Noch was anderes zu diesem Thema.
In der SZ am Wochenende gab es dazu einen guten Artikel.
DFB hat ein ähnliches Problem:
" Wo sollte Integration in dieser Gesellschaft funktionieren, wenn nicht im Sport? So sieht es jedenfalls der Sport selbst, allen voran der Fußball. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bezeichnet sich mit gewissem Stolz als "Anbieter der stärksten Partizipationssportart" im Land. Fast jedes fünfte DFB-Mitglied habe einen Migrationshintergrund, woraus der Verband die Prognose ableitet: "Jeder zweite deutsche Nationalspieler der WM 2030 dürfte also einen Migrationshintergrund haben." Daraus scheint sich bislang allerdings nicht die Idee abzuleiten, auch die Führungsriege der größten Partizipationssportart partizipatorisch zu besetzen. Lediglich einer der Beisitzer im 19-köpfigen DFB-Präsidium hat einen Migrationshintergrund, nämlich Panagiotis Chatzialexiou, ein Frankfurter mit griechischen Wurzeln, der den Bereich Jugend- und Talentförderung verantwortet."

Neu auf schwatzgelb.de: Der Fußball und sein Tönnies-Problem

Sascha @, Dortmund, Montag, 29. Juni 2020, 15:28 (vor 8 Tagen) @ alexey83

Ehemalige und verdiente Spieler mit nichtweißer Hautfarbe werden ja auch meist eher als eine Art Integrationsbeauftragte eingebunden und sind selten in der Verlosung für die Besetzung des Sportdirektorenpostens im Gespräch....

Neu auf schwatzgelb.de: Der Fußball und sein Tönnies-Problem

alexey83, Dortmund, Montag, 29. Juni 2020, 15:40 (vor 8 Tagen) @ Sascha

Ehemalige und verdiente Spieler mit nichtweißer Hautfarbe werden ja auch meist eher als eine Art Integrationsbeauftragte eingebunden und sind selten in der Verlosung für die Besetzung des Sportdirektorenpostens im Gespräch....

Das Interview von Otto Addo dazu im Spiegel war ziemlich gut.

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