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Corona-Modell der Uni Oxford (Corona)

Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 11:12 (vor 67 Tagen)

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.

Link zum Text der Studie:

dropbox.com/s/oxmu2rwsnhi9j9c/Draft-COVID-19-Model (13).pdf?dl=0


Berichtet über die Studie hat als erstes wohl die Financial Times. Sollte das Modell stimmen, könnte Corona wohl deutlich schneller in den Griff zu bekommen sein und die große Katastrophe träte nicht ein.

Ob dieses Modell tatsächlich besser liegt als die anderen vermag ich nicht zu beurteilen. Wäre schön, wenn Experten sich schnell dazu äußern könnten.

Corona-Modell der Uni Oxford

Ingenieur84 @, Kassel, Mittwoch, 25. März 2020, 16:22 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Wer hat die Studie leitend durchgeführt?
Dr. Wodarg?

Corona-Modell der Uni Oxford

Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 16:41 (vor 67 Tagen) @ Ingenieur84

Wer hat die Studie leitend durchgeführt?
Dr. Wodarg?


Waren wohl andere. ;-)

Einen Link zu den mittlerweile vorliegenden Einschätzungen anderer Wissenschaftler zu diesem Paper findest Du weiter unten im Thread in der Antwort von Zoon.

Corona-Modell der Uni Oxford

Gazelle @, Mittwoch, 25. März 2020, 16:09 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Dazu passt die Meldung, dass GB 3.5 Millionen Antikoerpertests gekauft hat und diese ueber Amazon ausstellen lassen wird. Damit laesst sich angeblich in 15 Minuten feststellen, ob man den Virus bereits hatte und deswegen die entsprechenden Antikoerper gebildet hat.

theguardian.com/world/2020/mar/25/uk-coronavirus-mass-home-testing-to-be-made-available-within-days

Corona-Modell der Uni Oxford

CB @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:59 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.

Es wurden bisher in Großbritannien 90.000 Menschen getestet, davon waren 8.000 positiv. Das spricht dagegen, dass die Hälfte der Bevölkerung bereits infiziert war/ist.

Corona-Modell der Uni Oxford

Ulrich @, Mittwoch, 25. März 2020, 13:08 (vor 67 Tagen) @ CB

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Es wurden bisher in Großbritannien 90.000 Menschen getestet, davon waren 8.000 positiv. Das spricht dagegen, dass die Hälfte der Bevölkerung bereits infiziert war/ist.

Zudem dürften vorrangig Personen getestet worden sein, die Symptome hatten und/oder aus Risikogebieten kamen und/der Kontakt mit Infizierten hatten. Das bedeutet, wir haben es hier keineswegs mit einer zufälligen Stichprobe zu tun.

Stimmen britischer Experten

Zoon, Borussentraumland, Mittwoch, 25. März 2020, 12:58 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Die Studie ist bislang unveröffentlicht und wurde noch keiner
Peer Review unterzogen. Britische Experten setzen sich mit dieser hier auseinander:
sciencemediacentre.org/expert-reaction-to-unpublished-paper-modelling-what-percentage-of-the-uk-population-may-have-been-exposed-to-covid-19/

Fazit: Studie basiert vor allem auf Annahmen, nicht auf Messungen. Die Studie ist sehr spekulativ. Manche Annahmen scheinen schlicht falsch zu sein. Räumliche Verteilung wurde nicht berücksichtigt usw. usf. Das einzige was aus dieser Studie wohl ableitbar ist, dass in UK dringend mehr getestet werden muss.

Stimmen britischer Experten

Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 13:15 (vor 67 Tagen) @ Zoon

Die Studie ist bislang unveröffentlicht und wurde noch keiner
Peer Review unterzogen. Britische Experten setzen sich mit dieser hier auseinander:
sciencemediacentre.org/expert-reaction-to-unpublished-paper-modelling-what-percentage-of-the-uk-population-may-have-been-exposed-to-covid-19/

Fazit: Studie basiert vor allem auf Annahmen, nicht auf Messungen. Die Studie ist sehr spekulativ. Manche Annahmen scheinen schlicht falsch zu sein. Räumliche Verteilung wurde nicht berücksichtigt usw. usf. Das einzige was aus dieser Studie wohl ableitbar ist, dass in UK dringend mehr getestet werden muss.


Danke für Link und die Zusammenfassung.

Mehr Tests sind wohl überall notwendig.

mal Eine doofe Frage...

Davja89, Mittwoch, 25. März 2020, 12:36 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Wäre es nicht möglich eine representative Gruppe der Bevölkerung zu testen ?

Also alle Regionen einen Durchschitt der Bevölkerung...

Denke so mit 10.000 Test sollte doch schon eine gewisse Repräsentative Zahl rauskommen.


Oder hab ich da einen Denkfehler ?

Weil das Die Dunkelziffer um x Faktor Größer sein muss ist doch irgendwie schon klar.

Wäre ja nicht unwichtig zu wissen ob man geschätzt 100.000 durch hat (würde ich jetzt vermuten ) oder vllt. Schon im Millionen Bereich liegt.

Gute Idee - Aber

Franke @, Donnerstag, 26. März 2020, 01:31 (vor 67 Tagen) @ Davja89

so lange bei weitem nicht alle getestet werden (können?), die ausdrücklich darum bitten, wird das nicht möglich sein.

mal Eine doofe Frage...

Rupo @, Saarland, Mittwoch, 25. März 2020, 19:47 (vor 67 Tagen) @ Davja89

Moin,
Ich hab jetzt drei Tage flach gelegen : Schüttelfrost, flüssiger Stuhl, Bauchschmerzen, Temperatur bei 38,2 Grad... da denkst du in diesen Tagen natürlich an Corona auch wenn die Temperatur dann eben nicht hoch genug war und vor allem kein Husten.
Die Krankschreibung per Telefon funktionierte aber einen Test konnte ich nicht machen weil ich dann doch nicht 'qualifiziert' war. So lange wir keinen Standardtest haben der für alle Menschen verfügbar ist wird das nix.

mal Eine doofe Frage...

Thomas, Mittwoch, 25. März 2020, 19:48 (vor 67 Tagen) @ Rupo

Schüttelfrost, flüssiger Stuhl, Bauchschmerzen, Temperatur bei 38,2 Grad...

Klingt nach Veltins

mal Eine doofe Frage...

Rupo @, Saarland, Mittwoch, 25. März 2020, 19:51 (vor 67 Tagen) @ Thomas

:-)... keines im Haus

mal Eine doofe Frage...

Franke @, Donnerstag, 26. März 2020, 01:29 (vor 67 Tagen) @ Rupo

:-)... keines im Haus


Wer weiß, wie die sich maskiert haben.


Kaufen alle möglichen Marken auf, behalten die Etiketten bei - aber was füllen sie rein?

mal Eine doofe Frage...

Nolte, Mittwoch, 25. März 2020, 19:49 (vor 67 Tagen) @ Thomas

Hahaha :D

mal Eine doofe Frage...

Textmarker, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 12:43 (vor 67 Tagen) @ Davja89

In einem Talk von vorgestern wurde berichtet, dass einige Experten genau dies fordern.

Auch in meinen Augen unverständlich, warum nicht schon durchgeführt.

1000 Proben für einen ersten Überblick sollte man dafür doch durchaus einsetzen können.

Das ist vollkommen abwegig siehe Sentinelproben

Freyr @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:25 (vor 67 Tagen) @ Micawber

in einer von 190 Proben und das sogar bei den Menschen bei denen Coronabefunde wahrscheinlicher zu finden sein sollten, mit Grippesymptomen, war das Virus zu finden.

Bei 50% würden so viele mehr Proben positiv sein. Aber jeder hier mit einer Erkältung oder grippalen Infekt vermutet jetzt Corona ;)

Ich warte auf die morgige Studie die wieder was neues erzählt.

Das ist vollkommen abwegig siehe Sentinelproben

Chappi1991 ⌂ @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:32 (vor 67 Tagen) @ Freyr

Was hat es damit auf sich? Wer wird dabei wie überwacht?

Das ist vollkommen abwegig siehe Sentinelproben

Freyr @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:48 (vor 67 Tagen) @ Chappi1991

Das RKI erstellt normalerweise im Winter Statistiken worauf aktuelle Atemwegserkrankungen zurückzuführen sind, der jahrliche Grippemonitor und so. Dabei werden Proben von Kranken die man bekommt auf Viren untersucht. Seit Mitte/Ende Februar nicht nur auf die bekannten Grippeviren sondern auch auf Corona.
Dabei hatten zum Beispiel 52 Proben H3N2 Viren, 20 Influenza B Viren etc.
Corona in der zweiten Märzwoche noch in einer von 190

Das ist vollkommen abwegig siehe Sentinelproben

ThoTu_und_Harry @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 12:39 (vor 67 Tagen) @ Chappi1991

Mehr Informationen zur Arbeitsgemeinschaft Influenza und die Sentinelpraxen findest du hier:
influenza.rki.de/Arbeitsgemeinschaft.aspx

Corona-Modell der Uni Oxford

Realist83 @, Hannover, Mittwoch, 25. März 2020, 12:20 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Also mich würde das alles nicht mehr wundern. Bei uns im Bekanntenkreis gab es vor kurzem eine Feier mit knapp 100 Personen. Nach der Feier ist nun ein großer Teil der geladenen Gäste krank (grippeähnliche Symptome) und bei zwei Personen, die an den Feierlichkeiten teilgenommen haben, wurde im Nachgang Corona diagnostiziert (kamen gerade aus Österreich zurück). Die anderen Gäste mit Symptomen wollten sich auch alle testen lassen, wurden aber alle!! mit der Begründung abgewiesen, dass ein Test nicht notwendig sei, man sollte sich einfach für 2 Wochen zuhause auskurieren.

Corona-Modell der Uni Oxford

Kallewupp @, Berlin, Mittwoch, 25. März 2020, 14:42 (vor 67 Tagen) @ Realist83

Also mich würde das alles nicht mehr wundern. Bei uns im Bekanntenkreis gab es vor kurzem eine Feier mit knapp 100 Personen. Nach der Feier ist nun ein großer Teil der geladenen Gäste krank (grippeähnliche Symptome) und bei zwei Personen, die an den Feierlichkeiten teilgenommen haben, wurde im Nachgang Corona diagnostiziert (kamen gerade aus Österreich zurück). Die anderen Gäste mit Symptomen wollten sich auch alle testen lassen, wurden aber alle!! mit der Begründung abgewiesen, dass ein Test nicht notwendig sei, man sollte sich einfach für 2 Wochen zuhause auskurieren.

Es gibt da ja zwei Ebenen. Für die Behandlung/Genesung hat der Test ja tatsächlich keinerlei Relevanz. Für die Statistik natürlich Interessant und relevant.
Auch für die Gefahr der Ansteckung ist so ein Test natürlich nur bedingt relevant. Aus Erfahrung (hatte grade Schweinegrippe) kann ich sagen, man bleibt damit eh gerne 14 Tage freiwillig zuhause, somit wäre also auch die Quarantäne gewährleistet.

Corona-Modell der Uni Oxford

Ingo @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:23 (vor 67 Tagen) @ Realist83

Also mich würde das alles nicht mehr wundern. Bei uns im Bekanntenkreis gab es vor kurzem eine Feier mit knapp 100 Personen. Nach der Feier ist nun ein großer Teil der geladenen Gäste krank (grippeähnliche Symptome) und bei zwei Personen, die an den Feierlichkeiten teilgenommen haben, wurde im Nachgang Corona diagnostiziert (kamen gerade aus Österreich zurück). Die anderen Gäste mit Symptomen wollten sich auch alle testen lassen, wurden aber alle!! mit der Begründung abgewiesen, dass ein Test nicht notwendig sei, man sollte sich einfach für 2 Wochen zuhause auskurieren.

Aus meiner Erfahrung gibt es auch eine höhere Dunkelziffer bei Infizierten. Aber das heißt noch lange nicht, dass unsere individuelle Erfahrung aussagekräftig für das ganze Land ist.

Corona-Modell der Uni Oxford

Ingo @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:18 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.

Link zum Text der Studie:

dropbox.com/s/oxmu2rwsnhi9j9c/Draft-COVID-19-Model (13).pdf?dl=0


Berichtet über die Studie hat als erstes wohl die Financial Times. Sollte das Modell stimmen, könnte Corona wohl deutlich schneller in den Griff zu bekommen sein und die große Katastrophe träte nicht ein.

Ob dieses Modell tatsächlich besser liegt als die anderen vermag ich nicht zu beurteilen. Wäre schön, wenn Experten sich schnell dazu äußern könnten.

Die Ländervergleiche bleiben nach wie vor schwierig zur Zeit. Angesichts der Lage in China, Italien und Spanien halte ich eine andere Handhabe der Pandemie für nicht angebracht.

Dieses Modell wird aber mittelfristig sicher auch in die Analyse miteinbezogen werden, wenn die langfristige Datenauswertung gemacht wird. Es wäre ja wünschenswert, dass die Coronainfaktion weniger drastische Auswirkungen hat, als wir zur Zeit befürchten müssen. Der Maßstab bleibt aber die größtmögliche Entlastung der Gesundheitsversorgung und ebenso die Verhinderung von "italienischen Verhältnissen", welche Warnung genug sind.

Corona-Modell der Uni Oxford

Murdo, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 12:05 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Dürfte es nach diesem Modell dann nicht kaum noch negative Tests geben?

Corona-Modell der Uni Oxford

Ulrich @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:16 (vor 67 Tagen) @ Murdo

Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Dürfte es nach diesem Modell dann nicht kaum noch negative Tests geben?

Ja. Das ist ein Modell der Modellserie"Zu schön, um wahr zu sein!" Wer daran glauben möchte, der soll das tun. Aber ich nicht.

Das RKI hat übrigens Monitor-Praxen, um z.B. statistische Informationen über die jährliche Verbreitung der Grippe zu erheben. Man hat nachträglich die dort in den letzten Monaten genommenen Proben auf Sars-CoV-2 untersucht, die Ergebnisse waren negativ. Und das spricht dafür, dass zumindest vor Karneval in größerem Umfang unerkannte Infektionen mit SARS in Deutschland vorhanden waren.

Corona-Modell der Uni Oxford

Ingo @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:20 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Dürfte es nach diesem Modell dann nicht kaum noch negative Tests geben?


Ja. Das ist ein Modell der Modellserie"Zu schön, um wahr zu sein!" Wer daran glauben möchte, der soll das tun. Aber ich nicht.

Das RKI hat übrigens Monitor-Praxen, um z.B. statistische Informationen über die jährliche Verbreitung der Grippe zu erheben. Man hat nachträglich die dort in den letzten Monaten genommenen Proben auf Sars-CoV-2 untersucht, die Ergebnisse waren negativ. Und das spricht dafür, dass zumindest vor Karneval in größerem Umfang unerkannte Infektionen mit SARS in Deutschland vorhanden waren.

Du meinst "nicht" vorhanden waren, richtig?

Corona-Modell der Uni Oxford

Ulrich @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:21 (vor 67 Tagen) @ Ingo

Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Dürfte es nach diesem Modell dann nicht kaum noch negative Tests geben?


Ja. Das ist ein Modell der Modellserie"Zu schön, um wahr zu sein!" Wer daran glauben möchte, der soll das tun. Aber ich nicht.

Das RKI hat übrigens Monitor-Praxen, um z.B. statistische Informationen über die jährliche Verbreitung der Grippe zu erheben. Man hat nachträglich die dort in den letzten Monaten genommenen Proben auf Sars-CoV-2 untersucht, die Ergebnisse waren negativ. Und das spricht dafür, dass zumindest vor Karneval in größerem Umfang unerkannte Infektionen mit SARS in Deutschland vorhanden waren.


Du meinst "nicht" vorhanden waren, richtig?

Sie waren in der Tat nicht vorhanden.

War in einem Artikel, der vor ein paar Tagen in der Zeit stand.

Corona-Modell der Uni Oxford

Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 25. März 2020, 13:00 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Dürfte es nach diesem Modell dann nicht kaum noch negative Tests geben?


Ja. Das ist ein Modell der Modellserie"Zu schön, um wahr zu sein!" Wer daran glauben möchte, der soll das tun. Aber ich nicht.

Das RKI hat übrigens Monitor-Praxen, um z.B. statistische Informationen über die jährliche Verbreitung der Grippe zu erheben. Man hat nachträglich die dort in den letzten Monaten genommenen Proben auf Sars-CoV-2 untersucht, die Ergebnisse waren negativ. Und das spricht dafür, dass zumindest vor Karneval in größerem Umfang unerkannte Infektionen mit SARS in Deutschland vorhanden waren.


Du meinst "nicht" vorhanden waren, richtig?


Sie waren in der Tat nicht vorhanden.

War in einem Artikel, der vor ein paar Tagen in der Zeit stand.

Das hat auch Drosten in einem Podcast so wiedergegeben.

Corona-Modell der Uni Oxford

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 12:03 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Ist ja ganz nett, aber es ist nur eine unter derzeit vielen Modellierungen, die kursieren. Was genau macht dich so sicher, dass diese spezielle Modellierung besser ist als die von anderen?

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.

Dass dieser Virus noch nicht mehr Tote gefordert hat, verdanken wir den rigorosen Maßnahmen, die stattgefunden haben und nicht dem Umstand, dass er "weniger gefährlich" ist als bisher angenommen. Ich habe das PDF nicht gelesen, weil mir Dropbox als Quelle nicht wirklich ausreicht.

Man kann viele Dokumente erstellen und dann irgendwelche Namen als Autoren da hinsetzen. Wenn ich Zeit hätte, hinterlege ich in Dropbox ein Dokument welches von Helmut Kohl stammt, indem er eine homoerotische Beziehung mit Willy Brandt gesteht und darlegt, dass Frau Merkel nur aufgrund sexueller Gefälligkeiten Ministerin werden konnte. Gerne auch mit Statistiken, Tabellen und Graphen, wenn das dann besser aussieht.

Zu lange Rede, kurzer Sinn: überzeugt mich einfach nicht, weil die Quelle mir nicht zusagt.

Corona-Modell der Uni Oxford

Gazelle @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:40 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich habe das PDF nicht gelesen, weil mir Dropbox als Quelle nicht wirklich ausreicht.


Zu lange Rede, kurzer Sinn: überzeugt mich einfach nicht, weil die Quelle mir nicht zusagt.

??? Dropbox als Quelle? Würdest du auch deinen Briefkasten als Quelle bezeichnen, wenn jemand dir den ausgedruckten Artikel dort hinterlegt?

Die Quelle sind die Oxforder Wissenschaftler, die diesen Artikel verfasst haben und mit ihren Namen und Reputation für das Geschriebene geradestehen. Natürlich ist der Artikel noch nicht peer-reviewed und daher mit angemessener Skepsis zu behandeln.

Corona-Modell der Uni Oxford

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 12:46 (vor 67 Tagen) @ Gazelle

??? Dropbox als Quelle? Würdest du auch deinen Briefkasten als Quelle bezeichnen, wenn jemand dir den ausgedruckten Artikel dort hinterlegt?

Ja, denn ich kann meinen Briefkasten nicht überprüfen. Da kann mir jeder etwas hinterlegen.

Die Quelle sind die Oxforder Wissenschaftler, die diesen Artikel verfasst haben und mit ihren Namen und Reputation für das Geschriebene geradestehen.

Sind sie wirklich die Quelle? Ich kann das nicht anhand eines PDF, das in der Dropbox liegt, nicht prüfen.

Corona-Modell der Uni Oxford

Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 13:10 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense

??? Dropbox als Quelle? Würdest du auch deinen Briefkasten als Quelle bezeichnen, wenn jemand dir den ausgedruckten Artikel dort hinterlegt?


Ja, denn ich kann meinen Briefkasten nicht überprüfen. Da kann mir jeder etwas hinterlegen.

Die Quelle sind die Oxforder Wissenschaftler, die diesen Artikel verfasst haben und mit ihren Namen und Reputation für das Geschriebene geradestehen.


Sind sie wirklich die Quelle? Ich kann das nicht anhand eines PDF, das in der Dropbox liegt, nicht prüfen.


Das habe ich auch nicht geprüft. Allerdings hat die Financial Times bereits gestern über dieses Paper berichtet. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei zumindest nicht um einen billigen Fake handelt.

Corona-Modell der Uni Oxford

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 25. März 2020, 14:47 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Das habe ich auch nicht geprüft. Allerdings hat die Financial Times bereits gestern über dieses Paper berichtet. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei zumindest nicht um einen billigen Fake handelt.

Und genau das ist der Punkt. Presse ist leider ständig intransparent. Sie zitiert Quellen oder schreibt über Inhalte von Quellen, aber macht diese nicht öffentlich. Woher soll man erkennen, dass diese Datei auch wirklich das ist worüber die FT berichtet hat? Wäre es jetzt ein Download von der FT oder direkt von der Oxford Universität, hätte ich da kein Problem mit.

Corona-Modell der Uni Oxford

Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 15:13 (vor 67 Tagen) @ pactum Trotmundense
bearbeitet von Micawber, Mittwoch, 25. März 2020, 15:23

Das habe ich auch nicht geprüft. Allerdings hat die Financial Times bereits gestern über dieses Paper berichtet. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei zumindest nicht um einen billigen Fake handelt.


Und genau das ist der Punkt. Presse ist leider ständig intransparent. Sie zitiert Quellen oder schreibt über Inhalte von Quellen, aber macht diese nicht öffentlich. Woher soll man erkennen, dass diese Datei auch wirklich das ist worüber die FT berichtet hat? Wäre es jetzt ein Download von der FT oder direkt von der Oxford Universität, hätte ich da kein Problem mit.


Prinzipiell hast Du ja schon Recht. Ich habe des Papier kurz überflogen und es entsprach soweit ich das beurteilen konnte dem, was im FT-Artikel bzw. dem, was wiederum andere Medien mit Hinweis auf die FT gemeldet hatten.

Deshalb hatte ich dann den Hinweis auf dieses Dokument auf Dropbox in das Posting aufgenommen, statt nur die Berichte über dieses Modell mit eigenen Worten wiederzugeben.

Anscheinend ist es ja auch kein Fake gewesen und es gibt ja auch schon etliche Äußerungen zu dem Papier, die dieses arg relativieren bzw. kritisieren. (Siehe Posting von Zoon).

Hier ein Link auf eine Stellungnahme zu dem Oxford-Papier:

tardis.ed.ac.uk/~wwaites/2020/03/oxford-covid-model.html

Corona-Modell der Uni Oxford

Ulrich @, Mittwoch, 25. März 2020, 11:41 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.

Das halte ich angesichts der aktuellen Entwicklung in Italien und dem, was in China passiert ist, für sehr unwahrscheinlich.

Corona-Modell der Uni Oxford

guy_incognito @, Mittwoch, 25. März 2020, 14:38 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Wobei man in Italien und Spanien, vor allem aufgrund der vielen chinesischen Gastarbeiter, davon ausgehen muss, dass die ersten Infektionen wohl schon Ende 2019 aufgetreten sind.

Sollte dies zutreffen, dürften insbesondere in Italien stand heute mehr als 1 Mio Menschen infiziert sein.

Corona-Modell der Uni Oxford

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 11:46 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Das halte ich angesichts der aktuellen Entwicklung in Italien und dem, was in China passiert ist, für sehr unwahrscheinlich.

Das schon deutlich mehr Menschen in der Bevölkerung infiziert waren/sind? Warum?

Corona-Modell der Uni Oxford

Ulrich @, Mittwoch, 25. März 2020, 12:02 (vor 67 Tagen) @ FourrierTrans

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Das halte ich angesichts der aktuellen Entwicklung in Italien und dem, was in China passiert ist, für sehr unwahrscheinlich.


Das schon deutlich mehr Menschen in der Bevölkerung infiziert waren/sind? Warum?

Nur mal angenommen, in Großbritannien wären aktuell 50 Prozent der Bevölkerung infiziert. Dann hieße das, die Zahl der Toten könnte sich ganz vereinfacht gesagt lediglich verdoppeln. Das wären dann 1000 Tote. In Italien sind mittlerweile aber knapp 7.000 Menschen verstorben, und ein Ende ist nicht in Sicht. Und zudem müsste halb Großbritannien mit "Grippe" zu Hause sein.

Corona-Modell der Uni Oxford

Weselaner @, Wesel, Mittwoch, 25. März 2020, 12:06 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Infiziert heißt nicht krank zu sein.

Corona-Modell der Uni Oxford

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 12:04 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Das halte ich angesichts der aktuellen Entwicklung in Italien und dem, was in China passiert ist, für sehr unwahrscheinlich.


Das schon deutlich mehr Menschen in der Bevölkerung infiziert waren/sind? Warum?


Nur mal angenommen, in Großbritannien wären aktuell 50 Prozent der Bevölkerung infiziert. Dann hieße das, die Zahl der Toten könnte sich ganz vereinfacht gesagt lediglich verdoppeln. Das wären dann 1000 Tote. In Italien sind mittlerweile aber knapp 7.000 Menschen verstorben, und ein Ende ist nicht in Sicht. Und zudem müsste halb Großbritannien mit "Grippe" zu Hause sein.

Achso ok, jetzt verstehe ich die Rechnung. Ja das sehe ich auch so, der Bezug Italien - GB hinkt. Aber die Frage, ob wir es nicht doch mit einer ungemein höheren Dunkelziffer zu tun haben, als alle vermuten, beschäftigt mich schon. Zumal meine persönliche (subjektive) Sicht auf die "Testmoral" doch sehr bescheiden ist (kenne eine Reihe von Personen mit eindeutigen Symptomen und Kontakt zu Risikogebieten, die alle nicht gestet wurden. Teilweise schon 3-4 Wochen her.).

Corona-Modell der Uni Oxford

Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 11:45 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Das halte ich angesichts der aktuellen Entwicklung in Italien und dem, was in China passiert ist, für sehr unwahrscheinlich.


Kann natürlich sein. Endgültig werden wir es wohl erst wissen, wenn die Antikörper-Tests in großem Umfang durchgeführt bzw. ausgewertet wurden.

Mal sehen, ob es in Kürze erste Stellungnahmen zu dem Paper gibt, bislang hatte ich nichts gefunden.

Corona-Modell der Uni Oxford

Fisheye @, Mittwoch, 25. März 2020, 11:24 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Ja ich Poste mal ein Random PDF aus ner Dropbox, inhaltlich kann ich das zwar 0,0 beurteilen aber Hauptsache ich habe was gepostet.

Postet doch nicht jeden Quatsch insbesondere wenn es sich um Dinge handelt deren validität ihr nicht einschätzen könnt.

Überlasst das beurteilen wissenschaftlicher Studien bitte Menschen die sich damit auskennen.

Corona-Modell der Uni Oxford

Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 11:28 (vor 67 Tagen) @ Fisheye

Ja ich Poste mal ein Random PDF aus ner Dropbox, inhaltlich kann ich das zwar 0,0 beurteilen aber Hauptsache ich habe was gepostet.

Postet doch nicht jeden Quatsch insbesondere wenn es sich um Dinge handelt deren validität ihr nicht einschätzen könnt.

Überlasst das beurteilen wissenschaftlicher Studien bitte Menschen die sich damit auskennen.

Darüber wurde gestern immerhin in der Financial Times berichtet. Deshalb bin ich mal davon ausgegangen, dass es zumindest kein billiges Fake ist.

Als Laie kann ich die Qualität so eines Papers nicht erkennen.

Corona-Modell der Uni Oxford

Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 11:32 (vor 67 Tagen) @ Micawber
bearbeitet von Micawber, Mittwoch, 25. März 2020, 11:41

Ja ich Poste mal ein Random PDF aus ner Dropbox, inhaltlich kann ich das zwar 0,0 beurteilen aber Hauptsache ich habe was gepostet.

Postet doch nicht jeden Quatsch insbesondere wenn es sich um Dinge handelt deren validität ihr nicht einschätzen könnt.

Überlasst das beurteilen wissenschaftlicher Studien bitte Menschen die sich damit auskennen.

Vielleicht solltes Du mein Posting mal genauer durchlesen und verstehen. Ich habe das Thema aufgemacht, weil über dieses Paper gestern immerhin in der Financial Times berichtet wurde. Deshalb bin ich mal davon ausgegangen, dass es zumindest kein billiges Fake ist.

Und eine Beurteilung der Studie habe ich doch gerade gewünscht, mit den Hinweis, dass ich eben kein Fachmann bin.


edit: Das Posting bezieht sich natürlich auf den oben stehenden Beitrag von Fisheye. Ist wohl irgendwie verrutscht.

Corona-Modell der Uni Oxford

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 25. März 2020, 11:32 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Naja. In der Welt und FAZ wurde auch für die GB-Vorgehensweise geworben. Warum? Sehr kurz: Weil die Welt die Bild ist und gerne "dagegen" ist und die FAZ weil die Vorgehensweise wirtschaftsfreundlicher ist.

Ich halte erstmal nicht so viel von einem Papier, auf das man auf offiziellen Seiten der Oxford Universität nicht wirklich hingewiesen wird.
Außerdem sind 5 Seiten Inhalt wohl eher ein Gedankenspiel als ein evidenzbasiertes Modell.

Corona-Modell der Uni Oxford

Schnippelbohne @, Bauernland, Mittwoch, 25. März 2020, 11:35 (vor 67 Tagen) @ Weeman

Wobei, wenn man "Oxford Study Corona" googelt, stellt man fest, dass über die Studie zahlreiche Medien, vor allem in UK, berichtet haben. Daher würde ich auch mal unterstellen, dass die Studie tatsächlich existiert.

Corona-Modell der Uni Oxford

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 25. März 2020, 11:39 (vor 67 Tagen) @ Schnippelbohne

Wobei, wenn man "Oxford Study Corona" googelt, stellt man fest, dass über die Studie zahlreiche Medien, vor allem in UK, berichtet haben. Daher würde ich auch mal unterstellen, dass die Studie tatsächlich existiert.

Ich wollte auch nicht den Anschein erwecken, dass es sie nicht gibt.

Corona-Modell der Uni Oxford

FliZZa @, Sersheim, Mittwoch, 25. März 2020, 11:14 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.

Studien sind ja nett.
Aber faktisch ist in Italien Ausnahmezustand mit vielen Toten.
Von dem her wäre ich mit dem Begriff "sehr überschätzt" sehr vorsichtig...

Corona-Modell der Uni Oxford

Textmarker, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 11:32 (vor 67 Tagen) @ FliZZa
bearbeitet von Textmarker, Mittwoch, 25. März 2020, 11:35

Es ist zweifelsohne eine sehr schlimme Situation in Italien.

Wenn nun aber statt der offiziellen 70.000 Infizierten tatsächlich bereits weit über eine Million Italiener infiziert wären/waren, könnte man später auf den jetzigen Zeitpunkt rückblickend schon von einer anfänglichen starken Überschätzung sprechen.

Und es erscheint ja wirklich aufgrund der Gegebenheiten (kaum Testkapazitäten, vermutliches Ausbreiten seit spätestens Januar in Italien, extrem schnelle Übertragbarkeit, auffällig hohe (vermeintliche) Letalität) als nicht unwahrscheinlich, dass bereits 1-5 Millionen in Norditalien infiziert sind.

Hinzu kommt, dass meinem Kenntnisstand nach die Kausalität des Virus für den Tod in Italien kaum näher verifiziert wird.

Einer "Überschätzung" steht aber dann wieder entgegen, dass in einzelnen Einrichtungen und Dörfern teilweise eine erschreckend hohe Todesrate besteht. Hier hat man also - wenn auch nur für einen kaum repräsentativen Kreis - halbwegs validierte relative Zahlen.

Corona-Modell der Uni Oxford

borussenglobe @, monheim, Mittwoch, 25. März 2020, 11:28 (vor 67 Tagen) @ FliZZa

Ich habe jetzt noch nichts von der Studie gelesen. Falls es aber tatsächlich so ist, daß die Durchseuchung schon weiter fortgeschritten ist als gedacht, finde ich es schon logisch, daß es erstmal die jungen agilen Menschen gehäufter trifft und anfangs relativ wenig ältere Menschen betroffen sind. Die Toten sind eventuell vorher gar nicht groß aufgefallen, da das Gesundheitssystem noch intakt war.
Ist aber auch erstmal egal, bald wird es Tests geben und wir wissen mehr. Bis dahin wird sich einfach an das gehalten, was aktuell nötig ist.

Corona-Modell der Uni Oxford

Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 11:26 (vor 67 Tagen) @ FliZZa

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Studien sind ja nett.
Aber faktisch ist in Italien Ausnahmezustand mit vielen Toten.
Von dem her wäre ich mit dem Begriff "sehr überschätzt" sehr vorsichtig...

Deshalb wäre es schön, etwas von echten Experten zur Qualität dieser Modellierung zu erfahren.

Es würde aber schon einen riesigen Unterschied machen, wenn man schlimmstenfalls mit vielleicht 20.000 bis 30.000 Toten in einem Land wie Italien rechnen müsste, oder mit 200.000 oder noch deutlich mehr.

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Ulrich @, Mittwoch, 25. März 2020, 11:45 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Studien sind ja nett.
Aber faktisch ist in Italien Ausnahmezustand mit vielen Toten.
Von dem her wäre ich mit dem Begriff "sehr überschätzt" sehr vorsichtig...


Deshalb wäre es schön, etwas von echten Experten zur Qualität dieser Modellierung zu erfahren.

Es würde aber schon einen riesigen Unterschied machen, wenn man schlimmstenfalls mit vielleicht 20.000 bis 30.000 Toten in einem Land wie Italien rechnen müsste, oder mit 200.000 oder noch deutlich mehr.

Mal ernsthaft. Wenn bereits 50 Prozent der Bevölkerung infiziert wären, dann müsste die Infektion bei der ganz überwiegenden Mehrzahl dieser Personen weitgehend bis völlig ohne Symptome abgelaufen sein. Ansonsten läge das halbe Land mit Fieber und Husten im Bett.

Da passt irgend etwas ganz gewaltig nicht.

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Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 25. März 2020, 11:55 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Studien sind ja nett.
Aber faktisch ist in Italien Ausnahmezustand mit vielen Toten.
Von dem her wäre ich mit dem Begriff "sehr überschätzt" sehr vorsichtig...


Deshalb wäre es schön, etwas von echten Experten zur Qualität dieser Modellierung zu erfahren.

Es würde aber schon einen riesigen Unterschied machen, wenn man schlimmstenfalls mit vielleicht 20.000 bis 30.000 Toten in einem Land wie Italien rechnen müsste, oder mit 200.000 oder noch deutlich mehr.


Mal ernsthaft. Wenn bereits 50 Prozent der Bevölkerung infiziert wären, dann müsste die Infektion bei der ganz überwiegenden Mehrzahl dieser Personen weitgehend bis völlig ohne Symptome abgelaufen sein. Ansonsten läge das halbe Land mit Fieber und Husten im Bett.

Da passt irgend etwas ganz gewaltig nicht.

Das ist aber m.W. schon so bestätigt worden, dass es v.a. junge Personen gibt, bei denen das fast ohne Symptome verläuft. Wieso, weshalb, warum weiß man nicht. Drosten hatte die Theorie, dass es mit der Menge an Viren zusammenhängt, die man auf einmal aufnimmt.
Das es mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist, glaube ich auch nicht.
Aber "GLAUBEN". Deshalb ist es auch so wichtig, dass man mal flächig testest.
Man könnte ja auch mal einen Ort nehmen und den durchtesten.
In der El Pais von heute gibt es einen Artikel mit Modellen, bei dem man von fast einer Millionen Infizierte in Spanien rechnen kann. Was auch die hohen Todeszellen erklären würde.

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Guido @, Mittwoch, 25. März 2020, 11:51 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Mal ernsthaft. Wenn bereits 50 Prozent der Bevölkerung infiziert wären, dann müsste die Infektion bei der ganz überwiegenden Mehrzahl dieser Personen weitgehend bis völlig ohne Symptome abgelaufen sein. Ansonsten läge das halbe Land mit Fieber und Husten im Bett.

Da passt irgend etwas ganz gewaltig nicht.

Doch. Das könnte sein. Es gibt schon lange die Vermutung von vielen Fachleuten, dass das Virus bei bis zu 80% der Bevölkerung symptomlos verlaufen könnte. Selbst wenn es weniger sind, könnte es im zeitlichen Zusammenhang mit den typischen Erkrankungen im europäischen Winter auch einfach unerkannt geblieben sein, weil nicht so schlimm. Wie gesagt: Könnte.

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Textmarker, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 12:01 (vor 67 Tagen) @ Guido

Es gibt schon lange die Vermutung von vielen Fachleuten, dass das Virus bei bis zu 80% der Bevölkerung symptomlos verlaufen könnte.

Hast du dafür Quellen? Das scheint mir nämlich arg hochgegriffen. Es gibt ja mittlerweile so ein paar Erfahrungsberichte von Fußballprofis, die ohne konkreten Verdacht getestet worden sind und positiv waren.

Keine Symptome waren da wohl eher die Ausnahme. Deutlich häufiger hörte und las man von durchaus ein paar sehr unangenehmen Tagen oder zumindest Erkältungssymptomen.

Wohlgemerkt junge, austrainierte, gesunde Fußballprofis.

Corona-Modell der Uni Oxford

Sarah83 @, Frechen, Mittwoch, 25. März 2020, 12:58 (vor 67 Tagen) @ Textmarker

Hast du dafür Quellen? Das scheint mir nämlich arg hochgegriffen.

80% ist vermutlich sehr hoch, aber: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.18.20038125v1

Auf der Diamond Princess hatten 76 der 104 Patienten eine asymptomatischen oder milden Verlauf - und das bei einem mittleren Alter von 68 Jahren.

Und: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.16.20037259v1

In Wuhan waren es im Rahmen einer Stichprobe 18% (in manchen Altersgruppen bis 28%), die einen komplett asymptomatischen Verlauf hatten - mild ist, soweit ich das sehen kann, nicht aufgeschlüsselt. Außerdem fand eventuell eine Abschwächung der Symptome über den Verlauf der Epidemie ab, wenn ich das richtig verstehe.

Sind natürlich nur Indizien, aber wenn tatsächlich etwa jeder vierte bis fünfte keinerlei Symptome zeigt und insgesamt drei Viertel nur leichte, könnte man annehmen, dass jeder einzelne deutlich mehr Menschen angesteckt hat.

Denke ebenfalls, es wäre sinnvoll, mal ein komplettes Dorf mit 10.000 Bewohnern zu testen und das Ergebnis mit den bisher bekannten Infektionen zu vergleichen. Müsste man dann aber eigentlich auch auf Antikörper testen und das geht meines Wissens bisher nicht zuverlässig.

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Micawber @, Sauerland, Mittwoch, 25. März 2020, 11:49 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Studien sind ja nett.
Aber faktisch ist in Italien Ausnahmezustand mit vielen Toten.
Von dem her wäre ich mit dem Begriff "sehr überschätzt" sehr vorsichtig...


Deshalb wäre es schön, etwas von echten Experten zur Qualität dieser Modellierung zu erfahren.

Es würde aber schon einen riesigen Unterschied machen, wenn man schlimmstenfalls mit vielleicht 20.000 bis 30.000 Toten in einem Land wie Italien rechnen müsste, oder mit 200.000 oder noch deutlich mehr.


Mal ernsthaft. Wenn bereits 50 Prozent der Bevölkerung infiziert wären, dann müsste die Infektion bei der ganz überwiegenden Mehrzahl dieser Personen weitgehend bis völlig ohne Symptome abgelaufen sein. Ansonsten läge das halbe Land mit Fieber und Husten im Bett.

Da passt irgend etwas ganz gewaltig nicht.

Das ging tatsächlich nur, wenn der ganz große Teil der Infizierten tatsächlich keine oder nur ganz minimale Symptome hätte.

Inwieweit so etwas möglich wäre, vermag ich nicht zu beurteile, auch wenn es sich erstmal sehr unwahrscheinlich anhört.

Corona-Modell der Uni Oxford

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 11:52 (vor 67 Tagen) @ Micawber

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Studien sind ja nett.
Aber faktisch ist in Italien Ausnahmezustand mit vielen Toten.
Von dem her wäre ich mit dem Begriff "sehr überschätzt" sehr vorsichtig...


Deshalb wäre es schön, etwas von echten Experten zur Qualität dieser Modellierung zu erfahren.

Es würde aber schon einen riesigen Unterschied machen, wenn man schlimmstenfalls mit vielleicht 20.000 bis 30.000 Toten in einem Land wie Italien rechnen müsste, oder mit 200.000 oder noch deutlich mehr.


Mal ernsthaft. Wenn bereits 50 Prozent der Bevölkerung infiziert wären, dann müsste die Infektion bei der ganz überwiegenden Mehrzahl dieser Personen weitgehend bis völlig ohne Symptome abgelaufen sein. Ansonsten läge das halbe Land mit Fieber und Husten im Bett.

Da passt irgend etwas ganz gewaltig nicht.


Das ging tatsächlich nur, wenn der ganz große Teil der Infizierten tatsächlich keine oder nur ganz minimale Symptome hätte.

Inwieweit so etwas möglich wäre, vermag ich nicht zu beurteile, auch wenn es sich erstmal sehr unwahrscheinlich anhört.

Also ich kann da wieder nur das "hervorkramen", was ich letzte Woche schon einmal erzählt hatte. Klar, das ist nur ein subjektives Empfinden, aber ich persönlich kenne, ohne zu übertreiben, locker ein Dutzend Leute, die ordentlich krank waren und/oder aus Risikogebieten zurückgekommen sind und keinen Test haben machen können. Ganz zu schweigen von denen, die Halsschmerzen oder etwas Husten haben und daher sowieso nie erwägt hatten, damit überhaupt zum Arzt zu gehen. Ich bin mir bei dem Faktor "Dunkelziffer" echt nicht so sicher.

Corona-Modell der Uni Oxford

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 25. März 2020, 11:49 (vor 67 Tagen) @ Ulrich

Das Problem ist, dass man schlichtweg einfach zu wenig weiß.
Rein theoretisch hätte ich es auch im letzten Oktober haben können.
Wäre bei undramatischem Verlauf halt nicht aufgefallen und ich wurde so nur mit "grippalem Infekt" diagnostiziert.

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donotrobme @, Essen, Mittwoch, 25. März 2020, 11:55 (vor 67 Tagen) @ Weeman

Aber für mich als medizinischer Laie.

Wenn es so sein sollte, dass ein Großteil der Bevölkerung bereits infiziert ist, dann kann das Virus doch nicht so dramatische Folgen haben. Es ist viel darüber zu lesen, wer alles positiv auf das Virus getestet wurde, es gibt aber kaum Meldungen, dass die Menschen in großer Anzahl daran sterben.

Eigentlich heißt das doch, dass wir die Pandemie im Griff haben und das unser Ansatz, die Zahl der Schwererkrankten über einen längeren Zeitraum zu strecken, sehr gut funktioniert?!

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Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 25. März 2020, 11:59 (vor 67 Tagen) @ donotrobme

es gibt aber kaum Meldungen, dass die Menschen in großer Anzahl daran sterben.

Nur kann auch da die Dunkelziffer extrem hoch sein. Könnte mir zumindest vorstellen, dass vielerorts Test nicht an Tote verschwendet werden.

Eigentlich heißt das doch, dass wir die Pandemie im Griff haben und das unser Ansatz, die Zahl der Schwererkrankten über einen längeren Zeitraum zu strecken, sehr gut funktioniert?!

Man weiß es schlicht noch nicht.

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JensHS @, Heinsberg, Mittwoch, 25. März 2020, 11:54 (vor 67 Tagen) @ Weeman

Ich kann mich an viele Leute erinnern(mich eingeschlossen)die letztes Jahr sehr lange mit starkem Husten zu tun hatten. Es kann natuerlich auch alles nur normal gewesen sein. Aber ich kenne viele die meinten so lange und so hartnaeckig hatte sie es noch nie.
Wir wissen es einfach nicht. Und ob wir Covid hatten oder nicht kann uns nur ein verlaesslicher Test sagen...

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Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 25. März 2020, 11:56 (vor 67 Tagen) @ JensHS

Eben. Und bis wir mehr sicher wissen ist meiner Meinung nach der einzig verantwortliche Umgang mit dieser Situation, dass vom worst case ausgegangen wird.

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Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 25. März 2020, 12:00 (vor 67 Tagen) @ Weeman

Eben. Und bis wir mehr sicher wissen ist meiner Meinung nach der einzig verantwortliche Umgang mit dieser Situation, dass vom worst case ausgegangen wird.

Und selbst wenn wir wüssten, dass sagen wir mal 50% der Bevölkerung bereits infiziert gewesen wären, würde es die derzeitigen Handlungsempfehlungen nicht verändern.
Die Welle haben wir eh, die gilt es zu reduzieren, damit das Gesundheitssystem nicht so überlastet wird.
In Spanien und Italien ist es ja schon längst.

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FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 12:01 (vor 67 Tagen) @ Lattenknaller

Eben. Und bis wir mehr sicher wissen ist meiner Meinung nach der einzig verantwortliche Umgang mit dieser Situation, dass vom worst case ausgegangen wird.


Und selbst wenn wir wüssten, dass sagen wir mal 50% der Bevölkerung bereits infiziert gewesen wären, würde es die derzeitigen Handlungsempfehlungen nicht verändern.
Die Welle haben wir eh, die gilt es zu reduzieren, damit das Gesundheitssystem nicht so überlastet wird.
In Spanien und Italien ist es ja schon längst.

So ist es. Aber es würde die "Kampfmoral" natürlich ungemein heben.

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JensHS @, Heinsberg, Mittwoch, 25. März 2020, 12:00 (vor 67 Tagen) @ Weeman

Stimme ich dir vollkommen zu. Egal mit welchen Einschraenkungen wir leben muessen. Lieber jetzt, als nachher falsch gelgen zu haben und wir verlieren geliebte Menschen.

Corona-Modell der Uni Oxford

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 25. März 2020, 11:23 (vor 67 Tagen) @ FliZZa
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 25. März 2020, 11:27

Es gibt eine neue Modellierung von Wissenschaftlern der Uni Oxford.

Demnach könnte das Virus bereits deutlich mehr Menschen infiziert haben, als in den anderen Modellen bislang geschätzt. Allein in GB wäre dann nahezu schon die Hälfte der Bevölkerung infiziert und die Gefährlichkeit des Virus wäre demnach sehr überschätzt.


Studien sind ja nett.
Aber faktisch ist in Italien Ausnahmezustand mit vielen Toten.
Von dem her wäre ich mit dem Begriff "sehr überschätzt" sehr vorsichtig...

Das muss man dann schon in Relation setzen, wenn dem so wäre. Wenn man diese Annahme auf Italien übertragen würde und, sagen wir mal, 40 Mio. Italiener infiziert sind, dann ist das immer noch ein Problem aber wärea auf "Langstrecke" gesehen, von den Totenzahlen her nicht so different wie ein "üblicher Influenzawinter". Denn dann würde diese Epidemie in wenigen Wochen bereits komplett abflachen. Aktuell massive Überlastung der Kliniken, ja, aber aufgrund einer völlig anderen Grundlage. Wenn dem so ist...

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kriwi09 @, Mittwoch, 25. März 2020, 11:49 (vor 67 Tagen) @ FourrierTrans

Im Deutschland gibt es jedes Jahr 1 Million Sterbefälle, nur um mal die Relation zu wahren.
Rückblickend wird diese Pandemie keinen signifikanten Ausschlag.

Für jeden Angehörigen eines"zu früh" Verstorbenden nur einer schwacher Trost.

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