schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | Forumsregeln | Nutzungsbedingungen | schwatzgelb.de unterstützen
Log in | Anmelden

zurück zur Hauptseite
Boardansicht

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern" (Corona)

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 10:03 (vor 63 Tagen)

Um die Wirtschaft zu retten - Texanischer Vize-Gouverneur fordert von Großeltern, für ihre Enkel zu sterben

Die Schlagzeile ist zwar auf Bild-Niveau, aber die Geisteshaltung von Dan Patrick ist so erschreckend wie einfältig. Und dass er sich bei Fox geäußert hat, ist sicherlich kein Zufall.

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

NGM, Ort, Dienstag, 24. März 2020, 16:12 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Ich hab zwar keine Enkelkinder aber wenn es ein Land gäbe wofür man ein Opfer bringen sollte dann doch für die USA.
Da kann man sicher sein daß die eigenen Enkelkinder später es sehr viel besser haben als man selbst.
Brauchen die in Hollywood ein Drehbuch? Könnte eine richtig herzzerreißende Story schreiben.

Widerwärtig, aber…

huerde @, Dienstag, 24. März 2020, 12:57 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Der Grat wird auch hierzulande irgendwann schmal sein. Wann gibt man die De Facto – Isolationshaft für alle wieder auf. Versteht mich nicht falsch. Das was da gefordert wird ist menschenverachtend. Aber ein kleines Stück weit müssen wir auch aufpassen, dass wir nicht viele „auf der letzten Stufe des Lebens“ retten und dafür noch viel mehr von den zweit-, dritt- und viertletzten Stufen nach oben schieben. Wenn ich nur meine Eltern ansehe, die sich bisher bemerkenswert fit halten… Aber das tun sie eben auch, weil sie vier mal die Woche morgens schwimmen gehen. Andere lassen sich von der Gruppe zum walken motivieren. Wieder andere bleiben geistig jung, weil sie ihre Kirchengemeinde, ihre Bridge-Runde oder den Stammtisch haben. Und wie es erst sein muss, jetzt auf längere Zeit auf Besuche der Kinder und Enkel zu verzichten….
Es muss von der momentan getroffenen Situation auch wieder ein klares Exit-Szenario geben. W. Kretschmann meinte im Heutejournal neulich, das sei dann gegeben, wenn es einen flächendeckenden Impfstoff gibt. Das ist natürlich illusorisch, so lange die Menschen Zuhause gefangen zu halten. Aber wie verhindert man sonst, dass die Zahlen sofort wieder nach oben schießen, sobald man die Menschen wieder raus lässt?
Vom volkswirtschaftlichen Schaden, Rekordschulden und Massenarbeitslosigkeit, von häuslicher Gewalt & psychischen Erkrankungen, von den Folgen des dauerhaften Schulausfalls für das Bildungssystem, usw… all davon noch kein Wort.
Daher: Ich würde im Moment nicht so viel drauf wetten, dass bei uns nicht irgendwann auch entschieden wird, dass wir wieder auf Normalbetrieb zurück müssen und ein erhebliches Restrisiko billigend in Kauf nehmen werden.
Man kann nur hoffen, dass eines der schon bestehenden Medikamente doch hilft. Sonst stehen uns so oder so noch viel unschönere Zeiten bevor, als man im Moment denkt.

Widerwärtig, aber…

simie, Krefeld, Dienstag, 24. März 2020, 13:21 (vor 63 Tagen) @ huerde

Es ist jedoch ein Unterschied ob man eine solche Abwägungsentscheidung trifft, auch im Wissen, dass man, egal wie man entscheidet, Todesopfer riskiert, oder von vornherein solche Sprüche klopft und gar nicht erst versucht einen Mittelweg zu finden.

Widerwärtig, aber…

Cthulhu @, Essen, Dienstag, 24. März 2020, 13:14 (vor 63 Tagen) @ huerde

Daher: Ich würde im Moment nicht so viel drauf wetten, dass bei uns nicht irgendwann auch entschieden wird, dass wir wieder auf Normalbetrieb zurück müssen und ein erhebliches Restrisiko billigend in Kauf nehmen werden.
Man kann nur hoffen, dass eines der schon bestehenden Medikamente doch hilft. Sonst stehen uns so oder so noch viel unschönere Zeiten bevor, als man im Moment denkt.

Die Frage ist doch, ab wann man es als Normalbetrieb sieht. Auf "Januar 2020" mit vollen Stadien, Konzerten, Messen und co. wird man so schnell keinesfalls zurückgehen, einen Multiplikator wie einen Bundesligaspieltag wird keiner riskieren wollen.

Das ein Jahr lang sämtliche Gastronomie, Einzelhandel und co. geschlossen bleiben kann ich mir aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen tatsächlich nicht vorstellen. Ein gewisses Risiko wird man eingehen, aber die großen Multiplikatoren geschlossen halten und hoffentlich in der Zwischenzeit die Kapazitäten im Gesundheitswesen erhöhen, aber auch dringend an der Zahl der möglichen Tests arbeiten. Im Grunde genommen ist man mit der Variante, dass man quasi nur getestet werden kann, wenn man einer bekannten Infektionskette angehört in einem Stadium, in der die Zahlen nur noch eine schöne Statistik sind, aber wenig aussagekraft haben.

Widerwärtig, aber…

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 00:52 (vor 62 Tagen) @ Cthulhu

Das ein Jahr lang sämtliche Gastronomie, Einzelhandel und co. geschlossen bleiben kann ich mir aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen tatsächlich nicht vorstellen. Ein gewisses Risiko wird man eingehen, aber die großen Multiplikatoren geschlossen halten und hoffentlich in der Zwischenzeit die Kapazitäten im Gesundheitswesen erhöhen, aber auch dringend an der Zahl der möglichen Tests arbeiten. Im Grunde genommen ist man mit der Variante, dass man quasi nur getestet werden kann, wenn man einer bekannten Infektionskette angehört in einem Stadium, in der die Zahlen nur noch eine schöne Statistik sind, aber wenig aussagekraft haben.

Wozu haben wir Amazon?
Und ja es gibt schattenseiten aber Amazon ist quasi der Fordismus des 21 Jahrhunderts.

Widerwärtig, aber…

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 13:22 (vor 63 Tagen) @ Cthulhu

Daher: Ich würde im Moment nicht so viel drauf wetten, dass bei uns nicht irgendwann auch entschieden wird, dass wir wieder auf Normalbetrieb zurück müssen und ein erhebliches Restrisiko billigend in Kauf nehmen werden.
Man kann nur hoffen, dass eines der schon bestehenden Medikamente doch hilft. Sonst stehen uns so oder so noch viel unschönere Zeiten bevor, als man im Moment denkt.


Die Frage ist doch, ab wann man es als Normalbetrieb sieht. Auf "Januar 2020" mit vollen Stadien, Konzerten, Messen und co. wird man so schnell keinesfalls zurückgehen, einen Multiplikator wie einen Bundesligaspieltag wird keiner riskieren wollen.

Das ein Jahr lang sämtliche Gastronomie, Einzelhandel und co. geschlossen bleiben kann ich mir aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen tatsächlich nicht vorstellen. Ein gewisses Risiko wird man eingehen, aber die großen Multiplikatoren geschlossen halten und hoffentlich in der Zwischenzeit die Kapazitäten im Gesundheitswesen erhöhen, aber auch dringend an der Zahl der möglichen Tests arbeiten. Im Grunde genommen ist man mit der Variante, dass man quasi nur getestet werden kann, wenn man einer bekannten Infektionskette angehört in einem Stadium, in der die Zahlen nur noch eine schöne Statistik sind, aber wenig aussagekraft haben.

Die Knappheit an Testkits wird hoffentlich in den nächsten Wochen und Monaten nachlassen. Aktuell ist die Auswertung der Tests eine komplexe und langwierige Angelegenheit. Aber die Anbieter von Laborequipment arbeiten zusammen mit Arzneimittelkonzernen an schnelleren und einfacheren Verfahren. Ich bin zuversichtlich, dass spätestens im Sommer deutlich breitflächiger getestet werden wird.

Widerwärtig, aber…

hardbreak, Ort, Mittwoch, 25. März 2020, 00:53 (vor 62 Tagen) @ Ulrich

Nur bei uns oder Weltweit?
Oder soll man die grenzen sehr Lange zu lassen?

Widerwärtig, aber…

Tigo @, Duisburg, Dienstag, 24. März 2020, 13:51 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Drosten hat im Podcast gesagt er hofft das Antigentests im Mai verfügbar sein könnten.

Widerwärtig, aber…

simie, Krefeld, Dienstag, 24. März 2020, 13:45 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Der Durchbruch wäre hier die ausreichende Verfügbarkeit von Antigentests. Das würde das Testen deutlich vereinfachen.

Widerwärtig, aber…

Micawber @, Sauerland, Dienstag, 24. März 2020, 13:21 (vor 63 Tagen) @ Cthulhu

Daher: Ich würde im Moment nicht so viel drauf wetten, dass bei uns nicht irgendwann auch entschieden wird, dass wir wieder auf Normalbetrieb zurück müssen und ein erhebliches Restrisiko billigend in Kauf nehmen werden.
Man kann nur hoffen, dass eines der schon bestehenden Medikamente doch hilft. Sonst stehen uns so oder so noch viel unschönere Zeiten bevor, als man im Moment denkt.


Die Frage ist doch, ab wann man es als Normalbetrieb sieht. Auf "Januar 2020" mit vollen Stadien, Konzerten, Messen und co. wird man so schnell keinesfalls zurückgehen, einen Multiplikator wie einen Bundesligaspieltag wird keiner riskieren wollen.

Das ein Jahr lang sämtliche Gastronomie, Einzelhandel und co. geschlossen bleiben kann ich mir aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen tatsächlich nicht vorstellen. Ein gewisses Risiko wird man eingehen, aber die großen Multiplikatoren geschlossen halten und hoffentlich in der Zwischenzeit die Kapazitäten im Gesundheitswesen erhöhen, aber auch dringend an der Zahl der möglichen Tests arbeiten. Im Grunde genommen ist man mit der Variante, dass man quasi nur getestet werden kann, wenn man einer bekannten Infektionskette angehört in einem Stadium, in der die Zahlen nur noch eine schöne Statistik sind, aber wenig aussagekraft haben.

Vielleicht wird man aus Ländern wie Südkorea etwas lernen können. Man muss halt sehen, wie stark die Einschränkunge gelockert werden können, ohne dass es sofort wieder zur massenhaften Ausbreitung kommen wird. Einzelne, lokale Ausbrüche werden sich nicht verhindern lassen.

Aber die wird man mit entsprechend hohem Aufwand bei den Tests vielleicht halbwegs in den Griff bekommen.

Ein kritischer Punkt wird die überregionale Bewegungsfreiheit sein, wo man besonders vorsichtig sein muss.

Widerwärtig, aber…

Franke @, Dienstag, 24. März 2020, 13:30 (vor 63 Tagen) @ Micawber

Ein kritischer Punkt wird die überregionale Bewegungsfreiheit sein, wo man besonders vorsichtig sein muss.


Wir sind alle Asylbewerber - Begrenzt auf unsere/n Stadt/Kreis?

Widerwärtig, aber…

Micawber @, Sauerland, Dienstag, 24. März 2020, 13:39 (vor 63 Tagen) @ Franke

Ein kritischer Punkt wird die überregionale Bewegungsfreiheit sein, wo man besonders vorsichtig sein muss.

Wir sind alle Asylbewerber - Begrenzt auf unsere/n Stadt/Kreis?

Alle wahrscheinlich nicht. Einschränkungen in diesem Bereich wird es meiner Meinung nach aber länger geben müssen, um die unkontrollierbare, überregionale Ausbreitung soweit wie möglich zu erschweren.

Wenn auf regionaler Ebene nach einem erneuten Ausbruch wieder strengere Einschränkungen vorgenommen werden, ist dies für die Betroffenen zwar übel, anderseits muss man in nicht betroffenen Regionen der Alltag nicht auch geich wieder vorsorglich lahmlegen und die Wirtschaft kann dort wieder schneller hochfahren.

Grenzschließungen zwischen Ländern, in denen ähnliche Infektionsraten vorhanden sind, machen dagegen im Grunde nur wenig Sinn, prinzipiell müsste man die besonders betroffenen Regionen isolieren.

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

Ravenga @, Essen-West, Dienstag, 24. März 2020, 12:22 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Derjenige, der das fordert, ist übrigens knapp 70 Jahre alt... lasst uns doch bei Mr. Patrick anfangen, Freiwillige vor!

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

Schnippelbohne @, Bauernland, Dienstag, 24. März 2020, 12:41 (vor 63 Tagen) @ Ravenga

Derjenige, der das fordert, ist übrigens knapp 70 Jahre alt... lasst uns doch bei Mr. Patrick anfangen, Freiwillige vor!

... und hat drei Enkelkinder, also per Definition Grandparent. Er wird sich folglich heldenhaft als erster ins Schwert stürzen.

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 12:49 (vor 63 Tagen) @ Schnippelbohne

Derjenige, der das fordert, ist übrigens knapp 70 Jahre alt... lasst uns doch bei Mr. Patrick anfangen, Freiwillige vor!


... und hat drei Enkelkinder, also per Definition Grandparent. Er wird sich folglich heldenhaft als erster ins Schwert stürzen.

Dazu hat er sich ja laut Bericht bereit erklärt. Aber wie jemand im Thread hier anmerkte, im Falle eines Falles würde sich der Mann wohl erstklassiger medizinischer Betreuung erfreuen, ganz im Gegensatz zu vielen seiner Landsleute.

Euthanasie 2.0

Frankonius @, Frankfurt, Dienstag, 24. März 2020, 11:17 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Erinnert schon irgendwie an finsterste Zeiten, wenn man den Gedanken fortführt.
Nicht nur die Älteren opfern, sondern auch jüngere die krank sind und Kosten für Pflege verursachen.
Dann ist man auch auf einmal den Pflegenotstand los. Teile der USA werden immer abstoßender.....

Hat er auch gesagt,

Franke @, Dienstag, 24. März 2020, 11:09 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Um die Wirtschaft zu retten - Texanischer Vize-Gouverneur fordert von Großeltern, für ihre Enkel zu sterben

Die Schlagzeile ist zwar auf Bild-Niveau, aber die Geisteshaltung von Dan Patrick ist so erschreckend wie einfältig. Und dass er sich bei Fox geäußert hat, ist sicherlich kein Zufall.


. . . man sollte ganz oben anfangen?

Derweil in Kanada: Einreiseverbot bis 30.06.

Guido @, Dienstag, 24. März 2020, 10:31 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Wegen der Corona-Krise verbietet Kanada allen ausländischen Staatsangehören bis Ende Juni 2020 die Einreise ins Land. Dies gilt für nicht unbedingt erforderliche Reisen, also beispielsweise Urlaubs- und Geschäftsreisen.

https://www.canada.ca/en/public-health/services/diseases/2019-novel-coronavirus-infection/canadas...

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

micha87 @, bei Berlin, Dienstag, 24. März 2020, 10:25 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Vor allem der Typ wird doch die besten Ärzte haben, er wird sich keine Gedanken machen müssen über überfüllte Krankenhäuser und fehlende Geräte. Man wird ja nicht den Älteren sagen können: "Sorry geht nach Hause ihr sollt endlich sterben bis es unserem Land wieder besser geht." Das ist wirklich unglaublich wer dort mehr oder weniger etwas zu melden hat. Fox ist sich dann auch selbst nicht zu Schade diesen Blödsinn zu veröffentlichen bzw. zu kritisieren, da merkt man erst einmal was dort alles schief läuft. Genau solche Situationen wie die aktuelle belegen das wunderbar und das Trump genauso überfordert ist wird auch deutlich.

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

simie, Krefeld, Dienstag, 24. März 2020, 11:18 (vor 63 Tagen) @ micha87

Vor allem der Typ wird doch die besten Ärzte haben, er wird sich keine Gedanken machen müssen über überfüllte Krankenhäuser und fehlende Geräte.


Das macht es ja letztlich noch ekelhafter. Wenn das einer sagt, der selber damit rechnen muss, keine medizinische Versorgung zu erhalten, könnte man es ja als seine persönliche Meinung akzeptieren.
Vor dem Hintergrund jedoch, dass er selber halt nicht davon betroffen wäre, ist die Äußerung einfach geschmacklos.

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

Garum @, Bornum am Harz, Dienstag, 24. März 2020, 12:05 (vor 63 Tagen) @ simie

Vor allem der Typ wird doch die besten Ärzte haben, er wird sich keine Gedanken machen müssen über überfüllte Krankenhäuser und fehlende Geräte.

Das macht es ja letztlich noch ekelhafter. Wenn das einer sagt, der selber damit rechnen muss, keine medizinische Versorgung zu erhalten, könnte man es ja als seine persönliche Meinung akzeptieren.
Vor dem Hintergrund jedoch, dass er selber halt nicht davon betroffen wäre, ist die Äußerung einfach geschmacklos.

Und irgendwann rennen jüngere Leute rum um den Alten beim opfern zu helfen. Mir wird gerade schlecht.

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

ComediaColonia @, ebenda, Dienstag, 24. März 2020, 12:46 (vor 63 Tagen) @ Garum

Hat einen kurzen Moment gedauert bei mir. Aber so machen die Meldungen zum rasanten Anstieg im Waffen- und Munitionsverkauf natürlich Sinn.

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

el_ayudante @, Dortmund-Süd, Dienstag, 24. März 2020, 10:23 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Die natürliche Selektion - Survival of the fittest...

Die Republikaner setzen also doch nur den Willen der Natur durch. *hust*

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

Schnippelbohne @, Bauernland, Dienstag, 24. März 2020, 10:14 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Trump hatte sich doch ähnlich geäußert. Sinngemäß: Man müsse überlegen, ob es sinnvoll ist, wenn die Abwehr des Virus teurer ist als der Virus selbst (d.h. die medizinischen Kosten). Da er genau weiß, dass auch in USA Krankenhausbetten und Beatmungsgeräte begrenzt sind, sagt er damit nichts anderes, als dass er eher ein paar Tote mehr in Kauf nehmen würde, als die Wirtschaft zu stark zu schwächen.
Gestern wurde in seiner PK ein 15-Tagesplan präsentiert, nachdem man dann neu entscheiden wolle, ob ein weiterer Shut Down Sinn macht.
Am Ende wird die Frage stehen, was ihn für die Wiederwahl schlechter stellt: Ein Versagen gegen Corona oder eine Wirtschaftskrise. Eine zynische Wette.

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 24. März 2020, 10:10 (vor 63 Tagen) @ Ulrich

Um die Wirtschaft zu retten - Texanischer Vize-Gouverneur fordert von Großeltern, für ihre Enkel zu sterben

Die Schlagzeile ist zwar auf Bild-Niveau, aber die Geisteshaltung von Dan Patrick ist so erschreckend wie einfältig. Und dass er sich bei Fox geäußert hat, ist sicherlich kein Zufall.

Da stimme ich Dir zu.

Wenn man sich allerdings so manche Äußerung, die in den letzten Wochen in Deutschland getätigt wurde, etwas genauer betrachtet, dann bin ich mir nicht sicher, ob da zwar nicht in der Plattheit, aber sehr subtil eine ähnliche Denkweise zu finden ist.

Spiegel: Republikaner fordert, Großeltern zu "opfern"

Ulrich @, Dienstag, 24. März 2020, 10:20 (vor 63 Tagen) @ Will Kane

Um die Wirtschaft zu retten - Texanischer Vize-Gouverneur fordert von Großeltern, für ihre Enkel zu sterben

Die Schlagzeile ist zwar auf Bild-Niveau, aber die Geisteshaltung von Dan Patrick ist so erschreckend wie einfältig. Und dass er sich bei Fox geäußert hat, ist sicherlich kein Zufall.


Da stimme ich Dir zu.

Wenn man sich allerdings so manche Äußerung, die in den letzten Wochen in Deutschland getätigt wurde, etwas genauer betrachtet, dann bin ich mir nicht sicher, ob da zwar nicht in der Plattheit, aber sehr subtil eine ähnliche Denkweise zu finden ist.

Ich wüsste zumindest keine bekannten Namen aus der Politik, die sich so geäußert hätten. Und ich glaube, man weiß hier bei uns, dass die größte Gefahr von der völligen Überlastung des Gesundheitssystems droht.

Das größte Problem bei uns sind einige Politiker auf dem Egotrip. Und da stehen wir weitaus besser da, als z.B. Großbritannien und die USA.

RSS-Feed dieser Diskussion

zurück zur Hauptseite
Boardansicht
583671 Einträge in 6847 Threads, 12117 angemeldete Benutzer Forums-Zeit: 26.05.2020, 12:16
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung
powered by my little forum