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Mentalitätsfrage der Führungsetage (BVB)

Großklappe, Ort, Mittwoch, 12. Februar 2020, 23:37 (vor 227 Tagen)

Der seit Jahren andauernde Zickzackkurs der BVB-Leistung liegt meines Erachtens nach etwas tiefer als die Detailsfragen einer Taktik oder Aufstellung, und doch auch an der Gesamtführung des Klubs. Die Mentalitätsfrage wird immer nur den Spielern gegenüber gestellt. Was ist aber mit der Mentalität der Klubführenden? Für welchen Weg entscheiden sie sich? Neben der Freude über viele junge Spieler muß man feststellen, daß der BVB ist zum Laufhaus der Talente geworden. Man könnte den Verkauf von Großkreuz als psychologischer Wendepunkt ansehen: als der Verein sich für den Weg entschied „Weltklasse“ anstatt ein Verein mit Herzblut sein zu wollen. Man hört nichts häufiger in Verbindung mit dem BVB als die Worte „Juwel“, „Youngster“, „Perspektivenspieler“ etc. Kein großartiger Spieler kommt aber nach Dortmund als ersehnte Endstation oder Identifikationsziel, sondern immernur als Sprungbrett. Und das liegt sehr wohl auch an der Vereinsführung. Sie haben dieses Image des Vereins etabliert, ausgebaut. Was zur Zeit von Klopp aus Not und organisch passiert war wurde zum Geschäftsmodell und läuft sich jetzt leer. Die Kabine ist eine große Transitzone geworden, mit wenigen Hängengebliebenen (Reus, etc.). Es bringt natürlich viel Geld wenn man junge Spieler billig kauft und teuer weiterverkauft. Aber das hat wenig mit dem Motto „Echte Liebe“ zu tun, vielmehr mit knallharter Marktwirtschaft. Egal wie gut diese Kurzzeit-Bvb-Fußballer sind, egal ob jung oder noch jünger, aber in wichtigen Momenten fehlt der starke menschliche Zusammenhalt. Was den Einzelnen über sich hinauswachsen läßt. Bayern, Liverpool, Barca, etc. - das sind Teams wo viele wichtige Spieler jahrelang miteinander zu tun haben, es sind Fußball-Familien. Bei den wichtigsten Spielen, wo der Druck immens groß ist, ist das entscheidend. Das ist der fehlende Moment, das fehlende kleine Stück zum Erfolg. Ich denke, solange im Verein nicht als oberstes Ziel angesehen wird eine echte Dortmunder Mannschaft zu kreieren, die für lange Zeit zusammenarbeitet und eine eigene Geschichte hat, mit oder ohne Meisterschaft, wird es nix mit einem glücklichen BVB. Die Koketterie mit „attraktivem Angriffsfußball“ reicht nur für schöne aber unwichtige Lichtmomente.

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

hanno29 @, Berlin, Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:17 (vor 227 Tagen) @ Großklappe
bearbeitet von hanno29, Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:23

Nobby hebt im WDR 2 Podcast diese 4 besonders hervor, dass diese wie keine anderen fokussiert, ehrgeizig und klar im Kopf sind.
Mehr von denen und der BVB würde ganz anders dastehen

Desweiteren ist er froh, dass der Stinkstiefel Paco weg ist, den hatte er nämlich nicht lieb.

Ach ja, Nobby ist auch im BVB Forum unterwegs und fand es nicht gerade nett, als sich die Leute über seinen 3-fachen "Erling - Haaaland" Torjubel aufgeregt haben.

in voller Länge:
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/wdr2-bundesliga-togo/index.html

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Bounty @, Freitag, 14. Februar 2020, 17:56 (vor 225 Tagen) @ hanno29

Dann bin ich ja mal gespannt ob er den 3fachen Erling heute wiederholt oder vernünftig ansagt.

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Schnippelbohne @, Bauernland, Donnerstag, 13. Februar 2020, 20:11 (vor 226 Tagen) @ hanno29

Das Feiertagsmagazin mit Can ist auch mal ganz sehenswert. Nobby fällt dem Gast nicht ganz so häufig ins Wort, wie sonst schon mal und Emre redet recht vernünftig. Angenehmer Typ

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

istar @, Donnerstag, 13. Februar 2020, 20:04 (vor 226 Tagen) @ hanno29

Launige Plauderrunde, hätte ich mir noch länger anhören können.

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Tigo @, Duisburg, Donnerstag, 13. Februar 2020, 20:11 (vor 226 Tagen) @ istar

Denke mir immer bei Interviews mit Nobbi "mit dem könnte man Mal launig ein Bier trinken gehen"

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Sebastian83, Block 12, Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:38 (vor 226 Tagen) @ hanno29

Wobei nichtmal das dreifache nervt sondern eher dieser komische Tonfall beim Erling...! Einfach normal aussprechen und gut ist! Aber wahrscheinlich passt es nicht zu dem Eventmanager Modus.

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Flankengott ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 17:13 (vor 226 Tagen) @ Sebastian83

Ich finde grad diese andere Tonart gut.
Bin ein Freund von Signature Chants. Fand es auch damals gut, dass die Spieler auch irgendwo ihren eigenen "Gesang" oder Chant hatten.
Anfang der Saison noch bei Schuuuuuuuulz ein revival erlebt, aber mittlerweile bleibt das aus, weil Schuuuuuulz irgendwie ja nicht so in Tritt kommt.

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Ausputzer @, Düsseldorf, Donnerstag, 13. Februar 2020, 18:44 (vor 226 Tagen) @ Flankengott

Ich finde grad diese andere Tonart gut.
Bin ein Freund von Signature Chants. Fand es auch damals gut, dass die Spieler auch irgendwo ihren eigenen "Gesang" oder Chant hatten.
Anfang der Saison noch bei Schuuuuuuuulz ein revival erlebt, aber mittlerweile bleibt das aus, weil Schuuuuuulz irgendwie ja nicht so in Tritt kommt.


Absolut! Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir von den Celtic-Fans deren Art und Weise übernommen haben, Mur-do-Mc-Leod zu rufen und das dann auch eine Zeitlang auf Susi mit "Mi-cha-el-Zorc" übertragen hatten.

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Chappi1991 ⌂ @, Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:47 (vor 226 Tagen) @ Sebastian83

Wobei nichtmal das dreifache nervt sondern eher dieser komische Tonfall beim Erling...! Einfach normal aussprechen und gut ist! Aber wahrscheinlich passt es nicht zu dem Eventmanager Modus.

Das war doch geil. Wegen 10 Sekunden da so einen Aufriss zu machen, verstehe ich nicht. Sowas bringt Stimmung in die Bude. Nobby ist doch nun so oder so mit der sachlichste Stadionsprecher der Liga. Aber wenn es mal passt, macht er eben auch mal was anderes. In einem Rahmen, in dem das nie ausartet.

Ich verstehe ja die Motivation dahinter, von den Leuten, die das kritisieren. Aber das Stadionerlebnis beim BVB ist ziemlich puristisch und das wird es auch bleiben, wenn der Stadionsprecher mal den Namen lustig betont. Stadion hat ja auch mitgemacht.

Übrigens kam das richtig gut an bei Leuten, die nicht ganz so nah am BVB sind. Ich bin tatsächlich auch darauf angesprochen worden und ich wurde komisch angeguckt, als ich erzählt habe, dass das im Forum teilweise nicht so gut angekommen ist.

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

hanno29 @, Berlin, Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:50 (vor 226 Tagen) @ Chappi1991

Wobei nichtmal das dreifache nervt sondern eher dieser komische Tonfall beim Erling...! Einfach normal aussprechen und gut ist! Aber wahrscheinlich passt es nicht zu dem Eventmanager Modus.


Das war doch geil. Wegen 10 Sekunden da so einen Aufriss zu machen, verstehe ich nicht. Sowas bringt Stimmung in die Bude. Nobby ist doch nun so oder so mit der sachlichste Stadionsprecher der Liga. Aber wenn es mal passt, macht er eben auch mal was anderes. In einem Rahmen, in dem das nie ausartet.

Ich verstehe ja die Motivation dahinter, von den Leuten, die das kritisieren. Aber das Stadionerlebnis beim BVB ist ziemlich puristisch und das wird es auch bleiben, wenn der Stadionsprecher mal den Namen lustig betont. Stadion hat ja auch mitgemacht.

Übrigens kam das richtig gut an bei Leuten, die nicht ganz so nah am BVB sind. Ich bin tatsächlich auch darauf angesprochen worden und ich wurde komisch angeguckt, als ich erzählt habe, dass das im Forum teilweise nicht so gut angekommen ist.

Sagt auch Anne v. Eickels, dass das selbst der Family von Erling richtig gut gefallen hat und die waren nicht die einzigen, so wie (fast) alle inbrünstig mitgemacht hatten.

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Elmar @, Freitag, 14. Februar 2020, 11:11 (vor 226 Tagen) @ hanno29

Mir gefällt das langgezogene Eeerling auch nicht so gut, aber trotzdem habe ich mitgemacht.
Wenn du permanent nur dein individuelles Ding machst, werden wir den Westfalenstadion Roar noch seltener hinbekommen.

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Thomas, Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:29 (vor 227 Tagen) @ hanno29

Ach ja, Nobby ist auch im BVB Forum unterwegs und fand es nicht gerade nett, als sich die Leute über seinen 3-fachen "Erling - Haaaland" Torjubel aufgeregt haben.

Ich finds auch gut mit dem Jubel, aber puh vielleicht ein bissel weniger so fix angepisst sein. Hat man aber häufiger in den Bereichen. Man erinnert sich nur an Frank Buschmann.
Ich habs dann aber auch ausgemacht, ich hab schon komisch geschaut bei "Glubschi" und Mesut ....

WDR 2 Podcast: Nobby lobt Gio, Erling, Jadon, Julian

Tremonius09 @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 17:28 (vor 226 Tagen) @ Thomas

Ich habs dann aber auch ausgemacht, ich hab schon komisch geschaut bei "Glubschi" und Mesut ....

Ja,das war schon ziemlich übel!

Zum Glück hat sich Nobby im Verlauf des Interviews dann ja gesteigert.
Aber die Glubschi-Geschichte war schon zum Fremdschämen!

Mentalitätsfrage der Führungsetage

istar @, Donnerstag, 13. Februar 2020, 05:49 (vor 227 Tagen) @ Großklappe
bearbeitet von istar, Donnerstag, 13. Februar 2020, 05:53

Der seit Jahren andauernde Zickzackkurs der BVB-Leistung liegt meines Erachtens nach etwas tiefer als die Detailsfragen einer Taktik oder Aufstellung, und doch auch an der Gesamtführung des Klubs. Die Mentalitätsfrage wird immer nur den Spielern gegenüber gestellt. Was ist aber mit der Mentalität der Klubführenden? Für welchen Weg entscheiden sie sich? Neben der Freude über viele junge Spieler muß man feststellen, daß der BVB ist zum Laufhaus der Talente geworden. Man könnte den Verkauf von Großkreuz als psychologischer Wendepunkt ansehen: als der Verein sich für den Weg entschied „Weltklasse“ anstatt ein Verein mit Herzblut sein zu wollen. Man hört nichts häufiger in Verbindung mit dem BVB als die Worte „Juwel“, „Youngster“, „Perspektivenspieler“ etc. Kein großartiger Spieler kommt aber nach Dortmund als ersehnte Endstation oder Identifikationsziel, sondern immernur als Sprungbrett. Und das liegt sehr wohl auch an der Vereinsführung. Sie haben dieses Image des Vereins etabliert, ausgebaut. Was zur Zeit von Klopp aus Not und organisch passiert war wurde zum Geschäftsmodell und läuft sich jetzt leer. Die Kabine ist eine große Transitzone geworden, mit wenigen Hängengebliebenen (Reus, etc.). Es bringt natürlich viel Geld wenn man junge Spieler billig kauft und teuer weiterverkauft. Aber das hat wenig mit dem Motto „Echte Liebe“ zu tun, vielmehr mit knallharter Marktwirtschaft. Egal wie gut diese Kurzzeit-Bvb-Fußballer sind, egal ob jung oder noch jünger, aber in wichtigen Momenten fehlt der starke menschliche Zusammenhalt. Was den Einzelnen über sich hinauswachsen läßt. Bayern, Liverpool, Barca, etc. - das sind Teams wo viele wichtige Spieler jahrelang miteinander zu tun haben, es sind Fußball-Familien. Bei den wichtigsten Spielen, wo der Druck immens groß ist, ist das entscheidend. Das ist der fehlende Moment, das fehlende kleine Stück zum Erfolg. Ich denke, solange im Verein nicht als oberstes Ziel angesehen wird eine echte Dortmunder Mannschaft zu kreieren, die für lange Zeit zusammenarbeitet und eine eigene Geschichte hat, mit oder ohne Meisterschaft, wird es nix mit einem glücklichen BVB. Die Koketterie mit „attraktivem Angriffsfußball“ reicht nur für schöne aber unwichtige Lichtmomente.

Das mit den "Fußball-Familien", glaubst du das wirklich? Das sind alles Vereine, die gehaltstechnisch und sportlich das Ende der Fahnenstange bedeuten.
Aber selbst Liverpool gehört erst seit kurzem dazu, erinnert sei da an den Abgang von Coutinho.
Und solange auch sportlich weniger erfolgreiche Clubs in England oder sonstwo deutlich mehr Gehalt zahlen können, solange wechselt ein "Juwel" eben mit dem nächsten Vertrag dorthin.
Das ist kein Geschaftsmodell, um Geld zu verdienen, sondern die Notwendigkeit, um dabei zu bleiben.
Aber nicht nur bei uns, sondern auch woanders,siehe Frankfurt, eine Etage darunter Freiburg etc. ist das genau so.
Und einen "glücklichen" BVB mit lauter Identifikation interessiert die Mehrheit auch nicht, wenn es sportlich schlecht läuft, da muss man sich nur mal die Kritik an Schmelzer oder aktuell Reus vor Augen halten.

Will man die Gesamtsituation ändern, in Deutschland und beim BVB, wäre die logische Diskussion keine über Mentalität oder einen eckigen Kreis, sondern eine über 50+1,aber ein Blick nach Berlin reicht, um zu sehen, was ein Einstieg eines Investors bedeuten kann, dabei hat der noch nicht mal die Mehrheit dort.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Großklappe, Ort, Donnerstag, 13. Februar 2020, 09:41 (vor 227 Tagen) @ istar

Viele Antworte haben richtigerweise Dinge im Text kritisiert, es war auch mehr als Denkanstoß gemeint, ich bin ja Fan und kein Fachmann. Aber nochmal dahin gestellt: es ging nicht um emotionale Identifikation: der große Kern eines Teams MUß lange zusammenspielen um sich technisch eine tolle Mannschaft zu werden. Um spielerisch aber auch menschlich durch brensliche Situationen gehen zu können. Ein Kolletiv von vielen Einzelgängern zerfällt eher unter Druck anstelle sich fürs andere reinzuhängen. Zusammenhalt entsteht durch Zeit, nicht durch Geld.

Der BVB kann das seit Jahren nicht, verliert die meisten wichtigen Spiele, und zaubert wenn es nicht so wichtig ist. Das Team hat inwz. so eine schnelle Zellenerneuerung, da kann kaum Zusammenhalt sich bilden. Und wie man sieht, sucht man weiterhin eher nach Spielern (Juwelen), die definitiv bald wieder weg sind. Anstelle eine Mannschaft langfristig aufzubauen. Und Kevin war nur ein eklatantes Beispiel, keine Verherrlichung. Es ging nicht um seine Beziehung zu den Ultras, sondern um seine Art in die Spielen sich körperlich reinzuschmeißen, was den Spielen sehr gut tat, auch wenn er alles andere ein Fußball-Virtuos war.

Mentalität: tatsächlich kein gutes Wort, es ging nur darum dieses Wort was oft gegen die Spieler benutzt wird umkehren an die Leitung. Man könnte auch Klubphilisofie sagen, aber Philosophie ist eigentlich auch eher Sache von Sokrates als von Zorc. Laß uns es Idee nennen?

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 14. Februar 2020, 09:55 (vor 226 Tagen) @ Großklappe

Hier gibts keine Zeit um ein Team lang aufzubauen. Das hieße nämlich einige Jahre ohne CL auskommen zu müssen. Und das bedeutet nichtmal, dass es auch funktioniert aus einem Team voller Mittelklasse Kicker wieder einen Titelanwärter zu schmieden. Zumal auch dort die Spieler, die herausragen, sofort weg wären.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Großklappe, Ort, Freitag, 14. Februar 2020, 14:44 (vor 225 Tagen) @ Talentförderer

Ich finde, daß die Reaktionen, auch diese hier, oft das wiederspiegeln was das Problem der Klubführung ist: das Gefühl, man müsse sich dem Markt komplett ergeben. Es gibt Beispiele, daß es auch anders geht.

Zählt zusammen wie viele unzählige Spieler in den letzten Paar Jahren durch den BVB geschleust worden waren. Als z.B. Klopp Liverpool übernahm war es auch nur gehobenes Mittelmaß. Mit wenigen, gezielten Transfers, aber vor allem mit der Glaube an den Spielern (die Gekauften und die Alten) schaffte er es geduldig ein starkes Team zu formen. Wo jeder über sich hinauswächst. Zorc und Co. kaufen ein, verkaufen wieder, kaufen ein,... setzen Spieler Monate auf die Bank oder lassen sie auf ungünstige Positionen spielen. Sie haben keinen Plan, sondern stopfen die Löcher. Schuld soll daran nur der Markt sein?

Es ist nicht richtig, daß es für einen Fußballfan reichen soll sich über talentierte Sololäufe zu erfreuen. Es ist immer das Schönste im Fußball wenn man erlebt wie ein ganzes Team zusammenspielt. Niemand hat hier davon geredet mittelmäßige Spieler für ewig binden zu müssen, nur weil sie die Südkurve lieben. Es war davon die Rede, daß es notwendig ist ein langfritsig zusammenarbeitendes Team aufzubauen.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 14. Februar 2020, 14:51 (vor 225 Tagen) @ Großklappe

Es wird hier aber nicht möglich sein ein langfristig zusammengewachsenes Team aufzubauen. Das ist nunmal so und damit muss man sich abfinden. Außer man schraubt den Etat um 50% runter und setzt sich zukünftig Ziele wie Freiburg. Dann wirds nur irgendwann ganz schön leer im Westfalenstadion.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Arrigo Sacchi, Ort, Donnerstag, 13. Februar 2020, 08:57 (vor 227 Tagen) @ istar

Das ist kein Geschaftsmodell, um Geld zu verdienen, sondern die Notwendigkeit, um dabei zu bleiben.

Korrekt, aber muss das so exzessiv sein? Ist es erfolgsfördernd wenn diese "Kurzzeit-BVB-Kicker" einen solchen Stellenwert bei uns haben ?

Aber nicht nur bei uns, sondern auch woanders,siehe Frankfurt, eine Etage darunter Freiburg etc. ist das genau so.
Und einen "glücklichen" BVB mit lauter Identifikation interessiert die Mehrheit auch nicht, wenn es sportlich schlecht läuft, da muss man sich nur mal die Kritik an Schmelzer oder aktuell Reus vor Augen halten.

- Korrekt, das hängt aber auch mit der Vereinspolitik zusammen. Ich schrieb gestern schonmal. Einem Delaney werden hier die fussballerischen Fähigkeiten abgesprochen und man will lieber in so einer Phase ! einen Reyna statt einen Hazard sehen (den Offensivspieler, der am meisten für die Defensive macht und eine richtig gute HR gespielt hat). Das kommt ja nicht von ungefähr.

- zudem ist es fraglich, ob weniger (Weltklasse, Supertalent, BVB-Super-Youngster) eventuell nicht doch mehr (Erfolg, Zufriedenheit, Corporate Identity) bringen würde.

Will man die Gesamtsituation ändern, in Deutschland und beim BVB, wäre die logische Diskussion keine über Mentalität oder einen eckigen Kreis, sondern eine über 50+1,aber ein Blick nach Berlin reicht, um zu sehen, was ein Einstieg eines Investors bedeuten kann, dabei hat der noch nicht mal die Mehrheit dort.

Nicht zwingend. Der BVB hat Möglichkeiten und ist damit Stand jetzt auch in diesem Fussballzirkus in der Lage "seinen Weg" gehen zu können.
Dennoch kann man hinterfragen ob dieser Weg, der richtige für den BVB ist oder ob man seine Möglichkeiten etwas anders steuert und dementsprechend die Leute auch wieder von Grund auf, auf diesem Weg mitnehmen möchte. Momentan wird das nämlich immer weniger. Und das noch nichtmal auf Kosten von Titeln.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 14. Februar 2020, 09:53 (vor 226 Tagen) @ Arrigo Sacchi

- zudem ist es fraglich, ob weniger (Weltklasse, Supertalent, BVB-Super-Youngster) eventuell nicht doch mehr (Erfolg, Zufriedenheit, Corporate Identity) bringen würde.

Meinst du das Forum ist zukünftig zufriedener wenn man in den meisten Spielen nicht durch individuelle Fehler verliert, sondern einfach von Beginn an unterlegen ist und verliert und am Ende, wenn überhaupt, knapp in der EL landet?

Ohne Sancho, Dembele und Co. haste aufjedenfall mehr Mittelklasse. Hohe Ziele kannste dir damit abschminken.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Tremonius09 @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 09:28 (vor 227 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Am einfachsten wäre es den claim zu verändern: nicht "echte Liebe" sondern kurze Liebe!

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 09:07 (vor 227 Tagen) @ Arrigo Sacchi

- zudem ist es fraglich, ob weniger (Weltklasse, Supertalent, BVB-Super-Youngster) eventuell nicht doch mehr (Erfolg, Zufriedenheit, Corporate Identity) bringen würde.

Ich verstehe nicht, was das Problem dabei sein soll, mit Spielern wie eben Dembélé, Sancho oder Haaland zu arbeiten? Das Ende von Dembélé war richtig übel, aber wenn man die Trennung vernünftig hinbekommt, wie es bei Sancho vermutlich der Fall sein wird, liegt es doch einzig und allein an den Fans, das alles realistisch einzuschätzen. Und dann hat man eine Qualität, an der man sich als Fußballfan einfach nur erfreuen kann und die wir so im höheren Spieleralter nicht mehr sehen werden.

Bei Haaland ist es noch zu früh, das zu sagen, aber bei Dembélé und Sancho hat man unbestreitbar einzigartige, oder zumindest sehr seltene Talente gesehen. Bewegungen und Aktionen, die außer den beiden so nicht viele Spieler gezeigt hätten. Ich persönlich kann mich dann auch in dem Wissen, dass das keine Vollblutborussen sind, die ihr Karrieende hier erleben werden, erfreuen.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

hardau @, Zürich, Donnerstag, 13. Februar 2020, 17:03 (vor 226 Tagen) @ Sascha

Genau.
Richtig wohltuhend ist für mich in diesem Zusammenhang die Fussballkolumne von Rob Hughes, welcher dem BVB eine Spiel- und Kombinationsfreude zuschreibt, die man in dieser Form auch nicht bei den besten europäischen Topklubs zu sehen bekommt. Und dass diese 'Fussballbegeisterung' die auf dem Spielfeld in Form von tollen Kombinationen zu sehen ist, den Stempel von Lucien Favre trägt und natürlich dem Umstand, dass junge Spieler tollen Fussball spielen.

Es ist nach meiner Wahrnehmung kein Zufall, dass in der Regel die besten Ligaspiele dann stattfinden, wenn der BVB beteiligt ist. Spiele wie gegen Leverkursen und Leipzig waren tolle Fussballspiele (wenn auch mit falschem Ausgang)und haben eine ganz andere Dymnamik und Schärfe als beispielsweise Bayern gegen Leverkursen oder Leipzig. Aber auch andere Mannschaften profitieren von der Spielfreude des BVB, wenn sie gerade nicht mit vier, fünf Toren überrollt werden, weil sie selber fussballeriche Mittel einsetzen können.
Diese Spiele auf Messer's Schneide gab es aber auch unter Klopp zu bewundern (oder zu fürchten). Und diese Spiele 'mit unbekanntem Ausgang' gehören meiner Meinung nach zur 'DNA' der letzten zwanzig Jahre. Ein gutes Herzmittel waren schon stets ein treuer Begleiter des furchtlosen BVB-Fans.
Gerne weise ich (Themawechsel)auch darauf hin, dass der Zufall einen viel grösseren Einfluss auf das Spielgeschehen und das Resultat hat, als gerne allgemein angenommen und besonders fleissig von Fussballexperten in Talkshows konterkariert wird, die als Hohepriester der Fehlerlosigkeit im Nachhinein alles richtig sehen. Damit wird Druck aufgebaut, der mit der Realität wenig zu tun hat.

Deshalb gilt es die Erwartungshaltung als Fan etwas herunterzuschrauben und der exzessiven Fingerrauf-Fingerrunter-Mentalität in den Sportmedien etwas mehr Solidarität und Vetrauen in die eigene Mannschaft und den Verein entgegenzusetzen.

Team Spirit geht damit kaputt

fabian 1909 @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:11 (vor 227 Tagen) @ Sascha

Ich persönlich kann mich dann auch in dem Wissen, dass das keine Vollblutborussen sind, die ihr Karrieende hier erleben werden, erfreuen.

Ich glaube das Problem ist weniger, ob Du Dich daran erfreuen kannst, sondern viel mehr, dass die Spieler nicht für den Klub brennen. Da macht jeder sein Ding. Jeder guckt, dass er gut dasteht, aber ein Team Spirit ist doch überhaupt nicht mehr da. Das ist doch aufm Platz klar zu sehen.

Ein paar tolle Einzelaktionen sichern uns tolle und oft auch ausreichend Tore. Aber dadurch, dass jeder sein Ding durchzieht, ist die Defensive eine reine Katastrophe.

Team Spirit geht damit kaputt

Sascha @, Dortmund, Freitag, 14. Februar 2020, 10:02 (vor 226 Tagen) @ fabian 1909

Ich persönlich kann mich dann auch in dem Wissen, dass das keine Vollblutborussen sind, die ihr Karrieende hier erleben werden, erfreuen.


Ich glaube das Problem ist weniger, ob Du Dich daran erfreuen kannst, sondern viel mehr, dass die Spieler nicht für den Klub brennen. Da macht jeder sein Ding. Jeder guckt, dass er gut dasteht, aber ein Team Spirit ist doch überhaupt nicht mehr da. Das ist doch aufm Platz klar zu sehen.

Ein paar tolle Einzelaktionen sichern uns tolle und oft auch ausreichend Tore. Aber dadurch, dass jeder sein Ding durchzieht, ist die Defensive eine reine Katastrophe.

Aktuelles Interview mit Roman Bürki bei Spox:

Wie ist Ihnen Erling Haaland in den ersten Tagen und Wochen in Dortmund denn begegnet?

Bürki: Wenn ein junger Spieler so sehr gehypt wird und mit 19 Jahren bereits weltbekannt ist, kann das auch eine schwierige Person sein. Aber er ist ein cooler Typ, der weiß, um was es geht. Erling ist sehr professionell. Ich bin immer einer der ersten am Trainingszentrum, aber er ist noch früher da. Auch an freien Tagen kommt er ins Trainingszentrum. Er weiß, was wichtig und gut für ihn ist.

Haaland brennt mit Sicherheit nicht für den Verein, aber für seinen Beruf. Und wenn ein 19-jähriger in puncto Arbeitsmoral und Leistungswille voran geht, dann sehe ich das Problem nicht bei diesen Spielern verortet....

Team Spirit geht damit kaputt

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 14. Februar 2020, 09:58 (vor 226 Tagen) @ fabian 1909

Kevin brannte für den Club. Ihr wolltet ihn trotzdem alle weg haben. Schmelle ebenso. Kuba, Subotic. Hier wurde der Erfolg über allem gestellt. Vor allem auch von Fanseite. Woher jetzt der Meinungsumschung? Beides ist schwer, das war unter Klopp eine Ausnahme und einfach nur Glück. Solange wir keine 11 Messis in der Jugend finden, die hier ihre Karriere beenden wollen, wirds schwierig mit Identifikation und absolutem Erfolg in einem.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Arrigo Sacchi, Ort, Donnerstag, 13. Februar 2020, 09:47 (vor 227 Tagen) @ Sascha

- zudem ist es fraglich, ob weniger (Weltklasse, Supertalent, BVB-Super-Youngster) eventuell nicht doch mehr (Erfolg, Zufriedenheit, Corporate Identity) bringen würde.

Ich verstehe nicht, was das Problem dabei sein soll, mit Spielern wie eben Dembélé, Sancho oder Haaland zu arbeiten? Das Ende von Dembélé war richtig übel, aber wenn man die Trennung vernünftig hinbekommt, wie es bei Sancho vermutlich der Fall sein wird, liegt es doch einzig und allein an den Fans, das alles realistisch einzuschätzen. Und dann hat man eine Qualität, an der man sich als Fußballfan einfach nur erfreuen kann und die wir so im höheren Spieleralter nicht mehr sehen werden.

Weniger ist nicht gleich Null. Zudem sagte ich ja nur dass es fraglich ist, ob es tatsächlich erfolgsversprechender ist in dieser Art und Weise wie wir es beitreiben. Weil im Ausgangspost direkt behauptet wurde, dass diese Talente zwingend mehr Erfolg bringen.

Bei Haaland ist es noch zu früh, das zu sagen, aber bei Dembélé und Sancho hat man unbestreitbar einzigartige, oder zumindest sehr seltene Talente gesehen. Bewegungen und Aktionen, die außer den beiden so nicht viele Spieler gezeigt hätten. Ich persönlich kann mich dann auch in dem Wissen, dass das keine Vollblutborussen sind, die ihr Karrieende hier erleben werden, erfreuen.

Du kannst das. Ich kann das, große Teile des Forums können das denke ich auch.

Der allgemeine BVB-Fan kann das aber denke ich eher nicht (mehr).
Du kannst (musst) die Stimmung rund um einen solch großen Traditionsverein lenken und moderieren.
"Für eure schalke Stimmung, da seid ihr doch selber für verantwortlich" bringt dir da auch nix.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 09:56 (vor 227 Tagen) @ Arrigo Sacchi

- zudem ist es fraglich, ob weniger (Weltklasse, Supertalent, BVB-Super-Youngster) eventuell nicht doch mehr (Erfolg, Zufriedenheit, Corporate Identity) bringen würde.

Ich verstehe nicht, was das Problem dabei sein soll, mit Spielern wie eben Dembélé, Sancho oder Haaland zu arbeiten? Das Ende von Dembélé war richtig übel, aber wenn man die Trennung vernünftig hinbekommt, wie es bei Sancho vermutlich der Fall sein wird, liegt es doch einzig und allein an den Fans, das alles realistisch einzuschätzen. Und dann hat man eine Qualität, an der man sich als Fußballfan einfach nur erfreuen kann und die wir so im höheren Spieleralter nicht mehr sehen werden.

Weniger ist nicht gleich Null. Zudem sagte ich ja nur dass es fraglich ist, ob es tatsächlich erfolgsversprechender ist in dieser Art und Weise wie wir es beitreiben. Weil im Ausgangspost direkt behauptet wurde, dass diese Talente zwingend mehr Erfolg bringen.

Naja, Dembéle hatte in dem Jahr für uns zehn Tore und 21 Vorlagen auf dem Konto stehen. Sancho in der letzten Saison 13 Tore und 19 Vorlagen. Den Wert wird er voraussichtlich diese Saison noch locker übertreffen. Das sind dann auch schon Zahlen, die eine Mannschaft echt weiterbringen und die du mit anderen Spielern nur schwer kompensieren kannst.

Bei Haaland ist es noch zu früh, das zu sagen, aber bei Dembélé und Sancho hat man unbestreitbar einzigartige, oder zumindest sehr seltene Talente gesehen. Bewegungen und Aktionen, die außer den beiden so nicht viele Spieler gezeigt hätten. Ich persönlich kann mich dann auch in dem Wissen, dass das keine Vollblutborussen sind, die ihr Karrieende hier erleben werden, erfreuen.


Du kannst das. Ich kann das, große Teile des Forums können das denke ich auch.

Der allgemeine BVB-Fan kann das aber denke ich eher nicht (mehr).
Du kannst (musst) die Stimmung rund um einen solch großen Traditionsverein lenken und moderieren.
"Für eure schalke Stimmung, da seid ihr doch selber für verantwortlich" bringt dir da auch nix.

Ich glaube zum Beispiel bei Haaland, dass alle wissen, dass er vermutlich wohl nur 1,5 Jahre hier bleiben wird. Man muss schon ganz merkbefreit sein, wenn man anhand seiner bisherigen Entwicklung denkt, dass er einen längeren Aufenthalt bei einem Verein unterhalb der Kategorie Real/Liverpool/Juventus einplant.

Und trotzdem scheint es, dass die Leute Bock haben, sich auch über ihn zu freuen und mitreißen zu lassen.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

bambam191279 @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 11:17 (vor 227 Tagen) @ Sascha

Ich glaube zum Beispiel bei Haaland, dass alle wissen, dass er vermutlich wohl nur 1,5 Jahre hier bleiben wird. Man muss schon ganz merkbefreit sein, wenn man anhand seiner bisherigen Entwicklung denkt, dass er einen längeren Aufenthalt bei einem Verein unterhalb der Kategorie Real/Liverpool/Juventus einplant.

Bin da voll bei Dir.
Das Problem ist bei vielen (auch hier im Forum halt) dass sie nicht verstehen (wollen), dass es vielen Spielern nicht darum geht vor 80000 zu spielen, sondern darum bei den (nemantlich) größten Vereinen der Welt gespielt zu haben (und wahrscheinlich auch dort Erfolge zu sammeln).
Da kann der BVB im Zweifel sogar mehr Gehalt bieten, wenn Real,Barca,Juve oder sogar ManUnited anklopft, sehen wir quasi kein Land.

Das will aber in vielen Köpfen nicht rein, weil die z.B. die nackten Zahlen rund um so einen Auba,Dembele oder Pulisic Transfer sehen und wahrscheinlich kurz vorher auf der Konsole Fifa gespielt haben.

Genausowenig glaube ich, dass es nicht mehr vermittelbar wäre zwei Schritte zurück zu gehen, die Kosten zu verkleinern und sich hinzustellen und die EL Quali als Ziel auszurufen, weil man wieder ehrlichen Fussball zeigen will.

Im Ernst, hier tobt der Mob weil wir 4 Punkte hinter Platz 1 stehen, die CL Quali wird in Gefahr gesehen,alle anderen sind total gut drauf (warum eigentlich, bei dem kleinen Punkteunterschied, da pflügt keiner durch die Liga).

Möchte nicht wissen was los wäre wenn der BVB 2022 verkünden würde, Platz 6 sei das Zeil weil man die Kaderkosten um die Hälfte reduziert.

Ja, es läuft vieles nicht wie gewünscht, aber im Endeffekt haben wir doch das was sich viele hier immer wünschen.
Eine enge Liga, Spektakel in quasi jedem BVB Spiel und alles ist möglich.

Allerdings glaube ich ja eher dass all diejenigen die das immer schreiben lieber erster wären, mit 10 Punkten Vorsprung.
So liest sich das jedenfalls jedesmal wenn man die ganzen hätten wir da und da nicht versagt Beiträge so liest.....

LG

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Arrigo Sacchi, Ort, Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:00 (vor 227 Tagen) @ bambam191279

Ich glaube zum Beispiel bei Haaland, dass alle wissen, dass er vermutlich wohl nur 1,5 Jahre hier bleiben wird. Man muss schon ganz merkbefreit sein, wenn man anhand seiner bisherigen Entwicklung denkt, dass er einen längeren Aufenthalt bei einem Verein unterhalb der Kategorie Real/Liverpool/Juventus einplant.


Bin da voll bei Dir.
Das Problem ist bei vielen (auch hier im Forum halt) dass sie nicht verstehen (wollen), dass es vielen Spielern nicht darum geht vor 80000 zu spielen, sondern darum bei den (nemantlich) größten Vereinen der Welt gespielt zu haben (und wahrscheinlich auch dort Erfolge zu sammeln).
Da kann der BVB im Zweifel sogar mehr Gehalt bieten, wenn Real,Barca,Juve oder sogar ManUnited anklopft, sehen wir quasi kein Land.

Das will aber in vielen Köpfen nicht rein, weil die z.B. die nackten Zahlen rund um so einen Auba,Dembele oder Pulisic Transfer sehen und wahrscheinlich kurz vorher auf der Konsole Fifa gespielt haben.

Genausowenig glaube ich, dass es nicht mehr vermittelbar wäre zwei Schritte zurück zu gehen, die Kosten zu verkleinern und sich hinzustellen und die EL Quali als Ziel auszurufen, weil man wieder ehrlichen Fussball zeigen will.

Hat Niemand von gesprochen. Intention war der Fluktuation entgegen zu wirken um eine Mannschaft zu formen um so eventuell sportlich erfolgreicher zu sein.
Ob das klappen würde, kann man aber ebenso wenig sagen wie zu behaupten, dass man mit dem jetzigen Weg definitv erfolgreicher wäre.

Im Ernst, hier tobt der Mob weil wir 4 Punkte hinter Platz 1 stehen, die CL Quali wird in Gefahr gesehen,alle anderen sind total gut drauf (warum eigentlich, bei dem kleinen Punkteunterschied, da pflügt keiner durch die Liga).

Hier geht's um (finanziellen) Aufwand und Ertrag. Und nein, ich finde nicht dass man in Leipzig, Gladbach oder GE besser arbeitet. Soll nur ne Erklärung der Reaktionen sein.

Möchte nicht wissen was los wäre wenn der BVB 2022 verkünden würde, Platz 6 sei das Zeil weil man die Kaderkosten um die Hälfte reduziert.

Wer hat denn davon gesprochen ?

Ja, es läuft vieles nicht wie gewünscht, aber im Endeffekt haben wir doch das was sich viele hier immer wünschen.
Eine enge Liga, Spektakel in quasi jedem BVB Spiel und alles ist möglich.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 14. Februar 2020, 10:06 (vor 226 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Hat Niemand von gesprochen. Intention war der Fluktuation entgegen zu wirken um eine Mannschaft zu formen um so eventuell sportlich erfolgreicher zu sein.

Wie soll denn denn funktionieren? Also ernsthaft.

Ein Team mit einem Aydinel, Schwermann, Boyamba oder Wanner im Team, die aus der U23 kommen? Pure Identifikation und aufjedenfall Steigerung der Bindung zu den Fans. kann ich voll nachvollziehen. Aber dann brauchen wir tatsächlich nicht mehr über sportliche Ambitionen reden. Aktuell haben wir die auch nur Danke eines Sancho überhaupt noch.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

bambam191279 @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 13:57 (vor 226 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Ich glaube zum Beispiel bei Haaland, dass alle wissen, dass er vermutlich wohl nur 1,5 Jahre hier bleiben wird. Man muss schon ganz merkbefreit sein, wenn man anhand seiner bisherigen Entwicklung denkt, dass er einen längeren Aufenthalt bei einem Verein unterhalb der Kategorie Real/Liverpool/Juventus einplant.


Bin da voll bei Dir.
Das Problem ist bei vielen (auch hier im Forum halt) dass sie nicht verstehen (wollen), dass es vielen Spielern nicht darum geht vor 80000 zu spielen, sondern darum bei den (nemantlich) größten Vereinen der Welt gespielt zu haben (und wahrscheinlich auch dort Erfolge zu sammeln).
Da kann der BVB im Zweifel sogar mehr Gehalt bieten, wenn Real,Barca,Juve oder sogar ManUnited anklopft, sehen wir quasi kein Land.

Das will aber in vielen Köpfen nicht rein, weil die z.B. die nackten Zahlen rund um so einen Auba,Dembele oder Pulisic Transfer sehen und wahrscheinlich kurz vorher auf der Konsole Fifa gespielt haben.

Genausowenig glaube ich, dass es nicht mehr vermittelbar wäre zwei Schritte zurück zu gehen, die Kosten zu verkleinern und sich hinzustellen und die EL Quali als Ziel auszurufen, weil man wieder ehrlichen Fussball zeigen will.

Hat Niemand von gesprochen. Intention war der Fluktuation entgegen zu wirken um eine Mannschaft zu formen um so eventuell sportlich erfolgreicher zu sein.
Ob das klappen würde, kann man aber ebenso wenig sagen wie zu behaupten, dass man mit dem jetzigen Weg definitv erfolgreicher wäre.

Das ist aber och unser Dilemma.
Spieler wie rode,Castro,Schulz,Hazard,Toprak usw. werden hier schon niedergeschrieben, bevor sie einmal für uns auf dem Platz standen.
Zu teuer, zu schlecht, kein Upgrade, usw.
Spieler wie Guerreiro hingegen werden quasi wegen Ihres super feines Fußes gelobt, obwohl dieser z.B. häufig leider auch total abtaucht, häufig verletzt war/ist oder aber wahrscheinlich bei einem passendem Angebot schon woanders wäre.
Sicherlich muss sich die sportliche Leitung da an die eigene Nase fassen, bezüglich des Charakters, allerdings Frage ich mich da halt auch, inwiefern man das überhaupt beurteilen kann!?

Im Ernst, hier tobt der Mob weil wir 4 Punkte hinter Platz 1 stehen, die CL Quali wird in Gefahr gesehen,alle anderen sind total gut drauf (warum eigentlich, bei dem kleinen Punkteunterschied, da pflügt keiner durch die Liga).


Hier geht's um (finanziellen) Aufwand und Ertrag. Und nein, ich finde nicht dass man in Leipzig, Gladbach oder GE besser arbeitet. Soll nur ne Erklärung der Reaktionen sein.

Natürlich müssten wir gemessen an dem finanziellen Aufwand die deutliche Nr.2 sein, aber wenn man mal hier im Forum quer liest bedeutet das doch langeweile Pur.
Davon ausgehend, dass Bayern und wir unser Potential voll ausschöpfen, wären die Dauermeister mit 85-90 Punkten und wie Serienzweiter mit 75-85 Punkten.
Dann käme lange nix.
Aber das will doch auch keiner.
Andersherum macht ja gerade sowas den Fussball den hier so viele lieben aus, der kleine kann den großen bezwingen. Aber wehe das passiert beim eigenen Verein, dann werden schnell die Mistgabeln gezückt.

Möchte nicht wissen was los wäre wenn der BVB 2022 verkünden würde, Platz 6 sei das Zeil weil man die Kaderkosten um die Hälfte reduziert.

Wer hat denn davon gesprochen ?

So natürlich niemand, aber realistisch betrachtet, wie viele Top Mannschaften mit unseren finanziellen mitteln (die sich übrigens nur dann sehr gut darstellen, wenn wir teuer unser Tafelsilber verkaufen),die auf unserem Niveau agieren können Ihr sportliches Gerüst auf Dauer halten?
Als positivstes Beispiel fällt mir da Tottenham ein, aber der REst muss doch alle Nase lang Ihr richtigen Topspieler abgeben.

Ich gebe Dir Recht, es wurde deutlich zuviel Masse für deutlich zu teures Geld geholt. Aber ich glaube auch fest daran, dass dort ein Umdenken stattgefunden hat.
Alcacer hätte man sicherlich gerne behalten, aber mir ist es lieber, ein Stinkstiefel (aufgrund seiner sichtlich fehlenden Motivation) verlässt unseren Verein, als das er nen Platz blockiert und Kosten verursacht.

Aber grundsätzlich wird der Grat für "verdiente" Borussen dann auch schmaler....
Piszu,Schmelle sind dann jetzt wohl die "ersten" die so richtig ernsthaft davon betroffen sein sollten.
Auch bei Bruun Larsen wartet man nicht mehr auf den Durchbruch (was ich im übrigen richtig fand.

In meinen Augen findet da so langsam ein kleiner Prozess statt und all die Schulzes,Hazards oder dann von mir aus auch Rashicas könnten wohl länger als 3-5 Jahre bei uns bleiben.

Bin mal gespannt inwiefern sich da was tut.
LG

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Arrigo Sacchi, Ort, Donnerstag, 13. Februar 2020, 14:17 (vor 226 Tagen) @ bambam191279

Ich glaube zum Beispiel bei Haaland, dass alle wissen, dass er vermutlich wohl nur 1,5 Jahre hier bleiben wird. Man muss schon ganz merkbefreit sein, wenn man anhand seiner bisherigen Entwicklung denkt, dass er einen längeren Aufenthalt bei einem Verein unterhalb der Kategorie Real/Liverpool/Juventus einplant.


Bin da voll bei Dir.
Das Problem ist bei vielen (auch hier im Forum halt) dass sie nicht verstehen (wollen), dass es vielen Spielern nicht darum geht vor 80000 zu spielen, sondern darum bei den (nemantlich) größten Vereinen der Welt gespielt zu haben (und wahrscheinlich auch dort Erfolge zu sammeln).
Da kann der BVB im Zweifel sogar mehr Gehalt bieten, wenn Real,Barca,Juve oder sogar ManUnited anklopft, sehen wir quasi kein Land.

Das will aber in vielen Köpfen nicht rein, weil die z.B. die nackten Zahlen rund um so einen Auba,Dembele oder Pulisic Transfer sehen und wahrscheinlich kurz vorher auf der Konsole Fifa gespielt haben.

Genausowenig glaube ich, dass es nicht mehr vermittelbar wäre zwei Schritte zurück zu gehen, die Kosten zu verkleinern und sich hinzustellen und die EL Quali als Ziel auszurufen, weil man wieder ehrlichen Fussball zeigen will.

Hat Niemand von gesprochen. Intention war der Fluktuation entgegen zu wirken um eine Mannschaft zu formen um so eventuell sportlich erfolgreicher zu sein.
Ob das klappen würde, kann man aber ebenso wenig sagen wie zu behaupten, dass man mit dem jetzigen Weg definitv erfolgreicher wäre.

Das ist aber och unser Dilemma.
Spieler wie rode,Castro,Schulz,Hazard,Toprak usw. werden hier schon niedergeschrieben, bevor sie einmal für uns auf dem Platz standen.
Zu teuer, zu schlecht, kein Upgrade, usw.
Spieler wie Guerreiro hingegen werden quasi wegen Ihres super feines Fußes gelobt, obwohl dieser z.B. häufig leider auch total abtaucht, häufig verletzt war/ist oder aber wahrscheinlich bei einem passendem Angebot schon woanders wäre.
Sicherlich muss sich die sportliche Leitung da an die eigene Nase fassen, bezüglich des Charakters, allerdings Frage ich mich da halt auch, inwiefern man das überhaupt beurteilen kann!?

Das ist doch der springende Punkt. Man fördert dieses Denken ja quasi indem man seine komplette Spielphilosphie auf diese Spieler auslegt.

Im Ernst, hier tobt der Mob weil wir 4 Punkte hinter Platz 1 stehen, die CL Quali wird in Gefahr gesehen,alle anderen sind total gut drauf (warum eigentlich, bei dem kleinen Punkteunterschied, da pflügt keiner durch die Liga).


Hier geht's um (finanziellen) Aufwand und Ertrag. Und nein, ich finde nicht dass man in Leipzig, Gladbach oder GE besser arbeitet. Soll nur ne Erklärung der Reaktionen sein.

Natürlich müssten wir gemessen an dem finanziellen Aufwand die deutliche Nr.2 sein, aber wenn man mal hier im Forum quer liest bedeutet das doch langeweile Pur.
Davon ausgehend, dass Bayern und wir unser Potential voll ausschöpfen, wären die Dauermeister mit 85-90 Punkten und wie Serienzweiter mit 75-85 Punkten.
Dann käme lange nix.
Aber das will doch auch keiner.
Andersherum macht ja gerade sowas den Fussball den hier so viele lieben aus, der kleine kann den großen bezwingen. Aber wehe das passiert beim eigenen Verein, dann werden schnell die Mistgabeln gezückt.

Hier fehlten in letzter Zeit einfach die Ausreißer nach oben

Möchte nicht wissen was los wäre wenn der BVB 2022 verkünden würde, Platz 6 sei das Zeil weil man die Kaderkosten um die Hälfte reduziert.

Wer hat denn davon gesprochen ?


So natürlich niemand, aber realistisch betrachtet, wie viele Top Mannschaften mit unseren finanziellen mitteln (die sich übrigens nur dann sehr gut darstellen, wenn wir teuer unser Tafelsilber verkaufen),die auf unserem Niveau agieren können Ihr sportliches Gerüst auf Dauer halten?
Als positivstes Beispiel fällt mir da Tottenham ein, aber der REst muss doch alle Nase lang Ihr richtigen Topspieler abgeben.

Ich gebe Dir Recht, es wurde deutlich zuviel Masse für deutlich zu teures Geld geholt. Aber ich glaube auch fest daran, dass dort ein Umdenken stattgefunden hat.
Alcacer hätte man sicherlich gerne behalten, aber mir ist es lieber, ein Stinkstiefel (aufgrund seiner sichtlich fehlenden Motivation) verlässt unseren Verein, als das er nen Platz blockiert und Kosten verursacht.

Aber grundsätzlich wird der Grat für "verdiente" Borussen dann auch schmaler....
Piszu,Schmelle sind dann jetzt wohl die "ersten" die so richtig ernsthaft davon betroffen sein sollten.
Auch bei Bruun Larsen wartet man nicht mehr auf den Durchbruch (was ich im übrigen richtig fand.

Spieler wie JBL sind nicht das Problem. Eher die Yarmolenkos, Diallos, Ciros, Pacos, Toljans, Wolfs, Mors. Dembeles etc. Wir haben "gefühlt" jeden Sommer 2-3 Neuzugänge, die uns ein Jahr später wieder verlassen. Das kann mal und im Einzelfall passieren. Aber das hat bei uns ja schon fast mehr Tradition als RB Leipzig Bundesligajahre.

In meinen Augen findet da so langsam ein kleiner Prozess statt und all die Schulzes,Hazards oder dann von mir aus auch Rashicas könnten wohl länger als 3-5 Jahre bei uns bleiben.

Bin mal gespannt inwiefern sich da was tut.
LG

Jop, ich auch.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

nico36de @, Ruhrgebiet, Donnerstag, 13. Februar 2020, 15:05 (vor 226 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Spieler wie JBL sind nicht das Problem. Eher die Yarmolenkos, Diallos, Ciros, Pacos, Toljans, Wolfs, Mors. Dembeles etc. Wir haben "gefühlt" jeden Sommer 2-3 Neuzugänge, die uns ein Jahr später wieder verlassen. Das kann mal und im Einzelfall passieren. Aber das hat bei uns ja schon fast mehr Tradition als RB Leipzig Bundesligajahre.

Dieses trial and error - System hat doch in den letzten Jahren hervorragend funktioniert. Mir sind ein paar Fehleinkäufe völlig egal, solange immer mal wieder ein Auba, Dembele, Pulisic oder Sacho an Land gezogen werden kann.

Wer glaubt, dass man ausschließlich zukünftige Superstars verpflichten kann, ohne auch mal eine Niete zu ziehen, muss schon an einer besonders schweren Form von Realitätsverlust leiden.

Ich sach nur Transferbilanz. Und so schön es ist, sich mit dem Verein indentifizierende Spieler in den eigenen Reihen zu haben: nur mit denen wird man sicher dauerhaft nicht den Erfolg haben wie mit dem bisherigen System.

Ist vielleicht nicht alles so, wie man sich das vorstellt. Aber wenn man nicht Barca, Real, City, Liverpool, auch Buyern (würg) etc ist und sich fast beliebig fertige Stars leisten kann, muss man halt mit der Limitierung umgehen.

Das verdirbt zumindest mir nicht die Lust am Fußball. Das können höchstens die Gestalten schaffen, die die Rechte an gefühlt 12 Firmen verkaufen, die Spieltage zerfasern oder eine WM nach Katar vergeben.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Flutlichtschimpanse, Ort, Donnerstag, 13. Februar 2020, 11:58 (vor 227 Tagen) @ bambam191279

"Genausowenig glaube ich, dass es nicht mehr vermittelbar wäre zwei Schritte zurück zu gehen, die Kosten zu verkleinern und sich hinzustellen und die EL Quali als Ziel auszurufen, weil man wieder ehrlichen Fussball zeigen will."

Ich glaube den Aktionären bzw. Sponsoren(von denen wir mittlerweile finanziell ziemlich abhängig sind) wird man da genauso wenig vermitteln können, wie einem nicht unerheblichen Teil an Eventies, oder alten Recken auf der Haupttribüne. Die wollen nunmal erfolgreichen Fußball sehen, ganz egal ob der Sancho 1 oder 5 Jahre bei uns kickt.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

bambam191279 @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 13:58 (vor 226 Tagen) @ Flutlichtschimpanse

"Genausowenig glaube ich, dass es nicht mehr vermittelbar wäre zwei Schritte zurück zu gehen, die Kosten zu verkleinern und sich hinzustellen und die EL Quali als Ziel auszurufen, weil man wieder ehrlichen Fussball zeigen will."

Ich glaube den Aktionären bzw. Sponsoren(von denen wir mittlerweile finanziell ziemlich abhängig sind) wird man da genauso wenig vermitteln können, wie einem nicht unerheblichen Teil an Eventies, oder alten Recken auf der Haupttribüne. Die wollen nunmal erfolgreichen Fußball sehen, ganz egal ob der Sancho 1 oder 5 Jahre bei uns kickt.

Naja, wenn man vielen hier im Forum glauben schenken mag, hätten sie kein Problem damit......
Ich wäre da skeptisch.
Ich glaube , würde der BVB in der Situation der Bayern sein und Serienmeister werden, würde hier deutlich weniger über die unausgeglichene Liga schwadroniert werden.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 14. Februar 2020, 10:08 (vor 226 Tagen) @ bambam191279

Naja, wenn man vielen hier im Forum glauben schenken mag, hätten sie kein Problem damit......

Gut, über sowas muss man eigentlich nicht reden, das ist bei den meisten (Nicht alle!) einfach nur Gerede, das genau dann in sich zusammen fällt, wenn es nicht läuft. Man könnte es auch Geheuchel nennen.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

blumenpeter, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 02:39 (vor 227 Tagen) @ Großklappe

vielleicht sollte man erstmal "Mentalität" definieren. Ich habe das Gefühl, dass man dieses Wort einfach in jedem Kontext anwenden will und kann und man damit einfach die auftretenden Probleme zusammenfassen will.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

MKB @, Siegen, Donnerstag, 13. Februar 2020, 20:02 (vor 226 Tagen) @ blumenpeter

Sicher sind hier alle mit der Mentalität falsch unterwegs. Kevin weg, Mentalität geht verloren. Kevin bleibt, Mentalität geht verloren da Leistung nicht zählt.

Problem, der bvb gibt diese Mentalität nicht vor. Man hat den claim echte Liebe, füllt ihn aber nicht. Da muss der Verein mehr bringen um Ruhe an der Fan Front zu haben. Ein Leitbild funktioniert halt nicht wenn man sich zu weit vom Ziel entfernt. Es wird nicht mehr gelebt, daher fragen sich alle was Mentalität ist. Watzke, Zorc, Kehl, Sammmer, Favre, da wird für mich nix Einheitlich vorgelebt. Wofür steht der BVB ist dann die frage. Die Verantwortlichen wissen es selber nicht. Daher können sie es nicht kommunizieren. Dies nenne ich Schwäche. Ich bin aktuell sehr kritisch mit Favre, aber was der Rest Verein macht ist auch schwach. Aber unsere Führung will mit ihm weiter machen. Aber ihre Mentalität bei der Unterstützung führt halt zu diesen Diskussionen. Da kommt dann die Frage auf, was ist Mentalität. Ich sage wir haben Verhaltensnormen die zu einem kleinen Underdog passen aber nicht zu dem wo wir uns gerne sehen. Daher werden wir es mit der Mentalität im Verein nicht schaffen.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Abduschaparow09, Donnerstag, 13. Februar 2020, 01:19 (vor 227 Tagen) @ Großklappe

Kevin, bist du es?

Mentalitätsfrage der Führungsetage

schweizer666 @, Schweiz, Donnerstag, 13. Februar 2020, 00:18 (vor 227 Tagen) @ Großklappe

Nun ja, viele Weltklasse Spieler bleiben meiner Meinung nach auch einfach länger bei den grösseren Vereinen oder wechseln von uns dahin, weil sie da doppelt bis dreifach soviel verdienen und perspektivische Titelgarantien bekommen.

Ohne uns zu ruinieren wird das sehr schwer, da andere Ligen jetzt schon einen enormen finanziellen Vorteil geniessen durch weitere Reichweite und Nachfrage im TV-Business, oder irgendwelchen Oligarchen und Ölscheichs die beherzt mit ihren Dollars wedeln.

Könntest du denn damit Leben, wenn unsere einzigen sportlichen Perspektiven noch der Nichtabstieg wäre und vielleicht alle Dekade mal eine Euro League Quali-Teilnahme als absolutes Highlight des Jahrzehnts gefeiert würde? Wenn überhaupt?

Ein Kader voller Identifikationsfiguren würde nämlich genau das bedeuten - und das auch nur im allerbesten Fall.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Großklappe, Ort, Donnerstag, 13. Februar 2020, 00:35 (vor 227 Tagen) @ schweizer666

Sie haben in vielen Punkten sehr recht!

Es geht im Text allerdings nicht nur um Identifikation, sondern auch darum, daß Spieler sich erst durch jahrelanges gemeinsames Spielen so gut kennen, rein spielerisch, daß sie auch in großen Spielen, wie aus Instinkt, gut zusammen funktionieren. Zusammenhalt hat sich in den letzten Jahren das große Geld mal öfters besiegt. Paris, Mancity etc. erreicht nicht das wofür sie die Stars gekauft haben, dafür gibt es immerwieder Überraschungen: der BVB 2011, Leicester, jetzt Sheffield, und selbst Liverpool hat keine Mega-Stars gekauft.

Und auf die Frage: ja ich wäre als Fan glücklicher mit einer Mannschaft die zusammenhält über eine längere Zeit, und zu schauen, wohin sie sich entwickeln, als ein jährliches Komplettumbau zu verfolgen.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 14. Februar 2020, 10:39 (vor 226 Tagen) @ Großklappe

Auch 2011 haben die nicht jahrelang vorher zusammen gespielt, sondern da wurde 2 Jahre lang fast komplett durchgewechselt.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 06:43 (vor 227 Tagen) @ Großklappe

Sie haben in vielen Punkten sehr recht!

Es geht im Text allerdings nicht nur um Identifikation, sondern auch darum, daß Spieler sich erst durch jahrelanges gemeinsames Spielen so gut kennen, rein spielerisch, daß sie auch in großen Spielen, wie aus Instinkt, gut zusammen funktionieren. Zusammenhalt hat sich in den letzten Jahren das große Geld mal öfters besiegt. Paris, Mancity etc. erreicht nicht das wofür sie die Stars gekauft haben, dafür gibt es immerwieder Überraschungen: der BVB 2011, Leicester, jetzt Sheffield, und selbst Liverpool hat keine Mega-Stars gekauft.

Und auf die Frage: ja ich wäre als Fan glücklicher mit einer Mannschaft die zusammenhält über eine längere Zeit, und zu schauen, wohin sie sich entwickeln, als ein jährliches Komplettumbau zu verfolgen.

1. Das ist ein Fußballforum und beim Fußball sagt man "Du".

2. Auch unter Klopp sind Spieler wie Kagawa, Sahin, Götze und Lewandowski "nach oben" gewechselt, sobald sich die Möglichkeit ergab. Die Fluktuation im Kader ist mit Sicherheit zu hoch, aber das Problem dabei sind in meinen Augen definitiv nicht Spieler wie Dembélé, Sancho oder jetzt Haaland. Eigentlich sind genau das die Spieler gewesen, die der Mannschaft spielerisch den meisten Mehrwert gebracht haben. Diese Qualität wird man mit Spielern im Alter von 25 nicht mehr verpflichten können, weil sie dann finanziell völlig außer Reichweite sind. Man kann sie aber auch nicht halten, weil sie einfach die Klasse für absolute Topvereine haben. Sehe ich auch nicht problematisch. Das war schon immer so, dass es Vereine gibt, die finanziell und vom Standing her einfach eine größere Nummer sind und wenn man das als Fan einigermaßen nüchtern betrachtet, an diese Spieler nicht sein Herz hängt und ihre Art Fußball zu spielen so lange genießt, wie sie da sind, sehe ich da auch nicht das Problem.

Das Problem sind einfach die Alcácers, Phillips, Yarmolenkos, Diallos, Rodes, Wolfs und Topraks. Spieler, in einem Preissegment, die eigentlich eine gehobene Qualität haben, uns in der Breite helfen sollten und für die ein Verein wie der BVB dann eben auch die höchste Sprosse der Karriereleiter darstellt. Hier brauchst du als Verein viel mehr Kontinuität, weil diese Spieler durch das längere Zusammenspiel auch einfach besser werden, als sie als Einzelspieler sind. Einen Sancho wirst du in jedes Team reinwerfen können und der macht sein Ding. Andere Spieler brauchen das Kollektiv, um an spielerischen Wert zu gewinnen.

Und da läuft einfach vieles nicht gut. Sportlich ist es zweifelhaft, wenn auch diese Spieler nach einer oder zwei Saisons den Verein wieder verlassen, finanziell ist das ziemlich katastrophal, weil du Hand- und Beratergelder in rauen Mengen in den Äther pustest und Identifikation kommt eben auch kaum auf. Auch wenn wir Fans da mit Sicherheit verwöhnter und auch fordernder geworden sind, denke ich, dass auch heute noch ein solider Arbeiter, der zwischen Startelf und Ersatzbank pendelt, mal seine guten und manchmal seine nicht so guten Spiele hat, aber dafür auch vier oder fünf Jahre bei uns bleibt und ansonsten einen vernünftigen Eindruck macht, respektiert und geachtet wird.

P.S.: Weil du ja selber Großkreutz erwähnst: Mir geht diese Glorifizierung von Kevin mittlerweile ziemlich auf den Senkel. Diese Darstellung als Urborusse und Ultra in Fußballschuhen passt doch null mit dem zusammen, was er dann später tatsächlich gemacht hat. Wechselt erst zu einem Verein, bei dem in der Kurve permanent und in großer Zahl gezocktes BVB-Material präsentiert wird und dann nach Krefeld, wo ein russischer Investor in einer Art alleine regiert, bei der selbst die alten Steilmänner und Löhrings neidisch gewesen wären. Sehr prinzipientreu das ganze.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

BukausmTal @, Wuppertal, Donnerstag, 13. Februar 2020, 08:17 (vor 227 Tagen) @ Sascha

Das Problem sind einfach die Alcácers, Phillips, Yarmolenkos, Diallos, Rodes, Wolfs und Topraks. Spieler, in einem Preissegment, die eigentlich eine gehobene Qualität haben, uns in der Breite helfen sollten und für die ein Verein wie der BVB dann eben auch die höchste Sprosse der Karriereleiter darstellt. Hier brauchst du als Verein viel mehr Kontinuität, weil diese Spieler durch das längere Zusammenspiel auch einfach besser werden, als sie als Einzelspieler sind. Einen Sancho wirst du in jedes Team reinwerfen können und der macht sein Ding. Andere Spieler brauchen das Kollektiv, um an spielerischen Wert zu gewinnen.

Und da läuft einfach vieles nicht gut. Sportlich ist es zweifelhaft, wenn auch diese Spieler nach einer oder zwei Saisons den Verein wieder verlassen, finanziell ist das ziemlich katastrophal, weil du Hand- und Beratergelder in rauen Mengen in den Äther pustest und Identifikation kommt eben auch kaum auf.>

Aber was soll der Verein da tun?
Alle von dir genannten Spieler mit Ausnahme von Diallo haben sich nicht dauerhaft in die erste Elf gespielt. Zum Teil, weil die Leistung nicht reichte, zum Teil, weil sie nicht ins System passten, zum Teil, weil ihr Aufenthalt von zu vielen Verletzungen überschattet wurde.
Gegen die Unzufriedenheit der Bankdrücker gibt es höchstens das Mittel der Rotation. Für die Moderation der Unzufriedenheit braucht ein Trainer extrem viel Fingespitzengefühl. Wenn man dann noch einen Trainer wie Favre hat, der relativ wenig Gebrauch von der Rotation macht und die Stimmung insgesamt nicht die einer eingeschworenen Gemeinschaft ist, wird es umso schwerer, die Unzufriedenen zu halten.>

Auch wenn wir Fans da mit Sicherheit verwöhnter und auch fordernder geworden sind, denke ich, dass auch heute noch ein solider Arbeiter, der zwischen Startelf und Ersatzbank pendelt, mal seine guten und manchmal seine nicht so guten Spiele hat, aber dafür auch vier oder fünf Jahre bei uns bleibt und ansonsten einen vernünftigen Eindruck macht, respektiert und geachtet wird.

Der Umgang mit Schmelle lehrt leider das Gegenteil.

P.S.: Weil du ja selber Großkreutz erwähnst: Mir geht diese Glorifizierung von Kevin mittlerweile ziemlich auf den Senkel.>

Stimmt. Großkreutz hat sich mit seiner Sympathie für die übelsten Gestalten, die in Dortmund rumlaufen, ins Abseits gestellt. Faschofreunde kann man nicht verherrlichen.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

istar @, Donnerstag, 13. Februar 2020, 08:47 (vor 227 Tagen) @ BukausmTal

Das Problem sind einfach die Alcácers, Phillips, Yarmolenkos, Diallos, Rodes, Wolfs und Topraks. Spieler, in einem Preissegment, die eigentlich eine gehobene Qualität haben, uns in der Breite helfen sollten und für die ein Verein wie der BVB dann eben auch die höchste Sprosse der Karriereleiter darstellt. Hier brauchst du als Verein viel mehr Kontinuität, weil diese Spieler durch das längere Zusammenspiel auch einfach besser werden, als sie als Einzelspieler sind. Einen Sancho wirst du in jedes Team reinwerfen können und der macht sein Ding. Andere Spieler brauchen das Kollektiv, um an spielerischen Wert zu gewinnen.

Und da läuft einfach vieles nicht gut. Sportlich ist es zweifelhaft, wenn auch diese Spieler nach einer oder zwei Saisons den Verein wieder verlassen, finanziell ist das ziemlich katastrophal, weil du Hand- und Beratergelder in rauen Mengen in den Äther pustest und Identifikation kommt eben auch kaum auf.>


Aber was soll der Verein da tun?
Alle von dir genannten Spieler mit Ausnahme von Diallo haben sich nicht dauerhaft in die erste Elf gespielt. Zum Teil, weil die Leistung nicht reichte, zum Teil, weil sie nicht ins System passten, zum Teil, weil ihr Aufenthalt von zu vielen Verletzungen überschattet wurde.
Gegen die Unzufriedenheit der Bankdrücker gibt es höchstens das Mittel der Rotation. Für die Moderation der Unzufriedenheit braucht ein Trainer extrem viel Fingespitzengefühl. Wenn man dann noch einen Trainer wie Favre hat, der relativ wenig Gebrauch von der Rotation macht und die Stimmung insgesamt nicht die einer eingeschworenen Gemeinschaft ist, wird es umso schwerer, die Unzufriedenen zu halten.>

Auch wenn wir Fans da mit Sicherheit verwöhnter und auch fordernder geworden sind, denke ich, dass auch heute noch ein solider Arbeiter, der zwischen Startelf und Ersatzbank pendelt, mal seine guten und manchmal seine nicht so guten Spiele hat, aber dafür auch vier oder fünf Jahre bei uns bleibt und ansonsten einen vernünftigen Eindruck macht, respektiert und geachtet wird.

Der Umgang mit Schmelle lehrt leider das Gegenteil.

P.S.: Weil du ja selber Großkreutz erwähnst: Mir geht diese Glorifizierung von Kevin mittlerweile ziemlich auf den Senkel.>


Stimmt. Großkreutz hat sich mit seiner Sympathie für die übelsten Gestalten, die in Dortmund rumlaufen, ins Abseits gestellt. Faschofreunde kann man nicht verherrlichen.

Wer sind denn diese Gestalten? Die Desperados? Wenn die gemeint sind und so übel sind, frage ich mich, warum die dann überhaupt noch im Stadion sind, sich selbst mit 'ner Choreo feiern dürfen etc.

Oder geht es um einen Like, den Kevin mal gesetzt hat oder was da genau war?

Das war zwar auch eine von vielen nicht so schlauen Aktionen von Kevin, aber wer der beste Kumpel von Dede war /ist, einen türkischen Verein trainiert usw., der macht nicht unbedingt den Eindruck, fieser Rassist oder Nazi zu sein.

Und er hat bei Stuttgart gespielt, so what. Hätte er seinen Job an den Nagel hängen sollen, nachdem er bei uns geschasst worden ist?

Mentalitätsfrage der Führungsetage

BukausmTal @, Wuppertal, Freitag, 14. Februar 2020, 00:04 (vor 226 Tagen) @ istar

P.S.: Weil du ja selber Großkreutz erwähnst: Mir geht diese Glorifizierung von Kevin mittlerweile ziemlich auf den Senkel.>


Stimmt. Großkreutz hat sich mit seiner Sympathie für die übelsten Gestalten, die in Dortmund rumlaufen, ins Abseits gestellt. Faschofreunde kann man nicht verherrlichen.


Wer sind denn diese Gestalten? Die Desperados? Wenn die gemeint sind und so übel sind, frage ich mich, warum die dann überhaupt noch im Stadion sind, sich selbst mit 'ner Choreo feiern dürfen etc.

Oder geht es um einen Like, den Kevin mal gesetzt hat oder was da genau war?

Das Drohfoto einer großen maskierten Hool/ Nazigruppe (Northside/ 0231?) gegen einen Dortmunder Journalisten,
der immer wieder mutig über die Dortmunder Naziszene und ihre Verbindungen in Hoolkreise recherchiert und berichtet hat, war vor dem Hintergrund von zahlreichen persönlichen Bedrohungen bishin zu Morddrohungen ein weiterer Versuch des naziaffinen Hool/Ultramobs, einen Öffentlichkeit schaffenden Gegner mundtot zu machen. Kevins halbherzige Distanzierung danach war höchst halbherzig.
Zumal er sich in der Vergangenheit ja auch schon mit einem Foto der Kölner Gruppe Boyz gezeigt. Mitglieder der inzwischen aufgelösten rechtsoffenen Gruppe pflegten Verbindungen zur Neonazi/Hoolkampfszene in Russland um den rechtsextremen Hool Denis Nikitin, der auch Gründer der Neonazi- und Kampfsportmarke White Rex ist.

Das war zwar auch eine von vielen nicht so schlauen Aktionen von Kevin, aber wer der beste Kumpel von Dede war /ist, einen türkischen Verein trainiert usw., der macht nicht unbedingt den Eindruck, fieser Rassist oder Nazi zu sein.

Abgesehen davon, dass es z.B. auch zuhauf rechtsextreme türkische Nationalisten gibt, halte ich persönlich G.K. nicht für einen Nazi oder Rassisten. Eine klare Abgrenzung zu den Kreisen von gewalttätigen Hools/Ultras und Nazis in Fankreisen zieht er allerdings nicht. Ob er wirklich Faschofreunde hat, weiß ich nicht, insofern war meine Bezeichnung Faschofreunde unkorrekt. Von einem Menschen, der in der Öffentlichkeit steht, erwarte ich allerings eine Minimaß an Verantwortung. Für mich hat er mit dem "Like" für das üble Drohfoto die Grenze des Tolerablen überschritten, weshalb meine vorher vorhandenen Sympathien für ihn nicht mehr existent sind.

Und er hat bei Stuttgart gespielt, so what. Hätte er seinen Job an den Nagel hängen sollen, nachdem er bei uns geschasst worden ist?

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 08:50 (vor 227 Tagen) @ istar

Er ist mit Sicherheit kein Nazi oder Rassist, aber scheint da auch ziemlich gedankenlos oder unüberlegt zumindest Berührungspunkte mit der rechten Hoolszene zu haben.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 13. Februar 2020, 08:36 (vor 227 Tagen) @ BukausmTal

Alle von dir genannten Spieler mit Ausnahme von Diallo haben sich nicht dauerhaft in die erste Elf gespielt. Zum Teil, weil die Leistung nicht reichte, zum Teil, weil sie nicht ins System passten, zum Teil, weil ihr Aufenthalt von zu vielen Verletzungen überschattet wurde.

Das mit dem System und der Leistung ist allerdings sehr wohl etwas, wo der BVB ansetzen kann.

Es ist zum Beispiel frappierend auffällig, dass der Erfolg beim Scouting junger Spieler deutlich höher liegt als bei dem von "fertigen". Klar, auch da gab es mit Emre Mor oder Gomez Transfers, die nicht funktionierten, aber das ist bei Spielern im Alter zwischen 17 und 19 eben immer ziemlich unabwägbar. Vor allem, wenn sie aus dem Jugendbetrieb, oder aus kleinen, weniger leistungsstarken Ligen kommen.

Dagegen haben wir jetzt einige Spieler, deren Leistungsstand man eigentlich schon über viele Jahre beurteilen konnte - da darf es dann eigentlich nicht vorkommen, dass eine größere Zahl von Spielern nach der Verpflichtung als nicht gut genug erweisen.

Und das mit dem "System nicht passen" ist eben die Problematik eines anscheinend fehlenden, ganzheitlichen Konzept in Sachen Trainerfindung und Kaderplanung.

Beides Ansatzpunkte, wo der Verein besser werden kann und muss.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Jos, Ort, Donnerstag, 13. Februar 2020, 13:51 (vor 226 Tagen) @ Sascha


Beides Ansatzpunkte, wo der Verein besser werden kann und muss.

Das sehe ich sehr ähnlich.
Wir benötigen die finanziellen Erlöse mit Dembele, Sancho, Haaland, um Spieler "im besten Fußballalter" finanzieren zu können, für die der BvB das Ende ihres Leistungsvermögen ist, uns aber trotzdem weiterhelfen, wie z.B. Delaney, Can, Hazard. Bei der Auswahl dieser Spieler haben wir, wie sascha schon aufgezählt hat, eine richtig schlechte Quote. Wurde die Qualität falsch eingeschätzt? Oder liegt dies an den vielen Trainerwechsel, was dann bedeutet, dass man mit dem Trainerwechsel aber auch die Spielphilosophie wechselt und die vorhandenen Spieler nicht mehr passen.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Wickiborusse @, Dortmund, Mittwoch, 12. Februar 2020, 23:48 (vor 227 Tagen) @ Großklappe

Da ist einiges, worüber man diskutieren könnte. Ich will aber erstmal nur kritisieren, dass du keine Absätze in deinen Text einfügst. So wird das für ein Forum zu anstrengend, auf einzelnes zu antworten.

Mentalitätsfrage der Führungsetage

Großklappe, Ort, Mittwoch, 12. Februar 2020, 23:51 (vor 227 Tagen) @ Wickiborusse

Danke für den Hinweis.

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