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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 14.01.2020 (Fußball allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 14. Januar 2020, 06:00 (vor 8 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Tags:
News, Neuigkeiten, Newsthread

Deloitte Football Money League 2020

pitynho83 @, Bad Vilbel, Dienstag, 14. Januar 2020, 14:03 (vor 8 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von pitynho83, Dienstag, 14. Januar 2020, 14:15

Ich weiß nicht inwieweit der Link hier erlaubt ist, daher sucht in der Internetsuchmaschine eures Vertrauens doch mal nach:

"Deloitte Football Money League 2020"

Alternativ eine Bilderschau vom Kicker Deloitte Football Money League 2020

In der letzten Zeit gab es diverse Diskussionen über das Ranking unseres geliebten Ballspielvereins.
Lässt man die allgemeingültigen Zahlen-Fakten sprechen steht unser BVB gar nicht so schlecht da.
Gemäß der transferbereinigten Rangliste der umsatzstärksten Vereine stehen wir mit 377Mio € auf dem 12.Platz hinter Juve (459) und Arsenal (445) und noch knapp vor Atletico (367) und Inter (364)

Angeführt wird das Ranking neuerdings vom FC Barcelona mit 840 Mio, vor Real Madrid (757) und noch Manchester United (711)
Bayern ist auf Platz 4 (660Mio) die Blauen auf Platz 15(324Mio).

Wenig überraschend wird die Top 20 mit acht Vereinen quantitativ von Vereinen aus England dominiert, wenn auch die Spitze mit Barca, Real, ManU, Bayern und Paris recht ordentlich verteilt ist.
Für mich überraschend und auch neu in dieser Liste: Olympique Lyon auf Platz 17.

Deloitte Football Money League 2020

Jörn @, Dienstag, 14. Januar 2020, 14:49 (vor 7 Tagen) @ pitynho83

Gemäß der transferbereinigten Rangliste der umsatzstärksten Vereine stehen wir mit 377Mio € auf dem 12.Platz hinter Juve (459) und Arsenal (445) und noch knapp vor Atletico (367) und Inter (364)

Angeführt wird das Ranking neuerdings vom FC Barcelona mit 840 Mio, vor Real Madrid (757) und noch Manchester United (711)
Bayern ist auf Platz 4 (660Mio) die Blauen auf Platz 15(324Mio).

Transferbereinigt liegen wir "nur" 50 Millionen vor den Blauen? Das kann ich ja gar nicht glauben...

Die Erklärung dürfte einfach sein!

CHS ⌂ @, Lünen, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:03 (vor 7 Tagen) @ Jörn

Transferbereinigt liegen wir "nur" 50 Millionen vor den Blauen? Das kann ich ja gar nicht glauben...

Es geht um die Jahresabschlüsse. Bei den meisten Vereine (wie bei uns) endet das Geschäftsjahr mit der Saison. Bei den Blauen ist das immer das Jahr. Da die Geschäftszahlen von 2019 noch nicht veröffentlicht wurden, werden das wohl die Zahlen für das Jahr 2018 sein. Und da hatten die Blauen die CL-Mio. drin. Die Zahlen für 2019 dürften deutlich mieser sein.

Gruß

CHS

Deloitte Football Money League 2020

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 14. Januar 2020, 14:59 (vor 7 Tagen) @ Jörn

Gemäß der transferbereinigten Rangliste der umsatzstärksten Vereine stehen wir mit 377Mio € auf dem 12.Platz hinter Juve (459) und Arsenal (445) und noch knapp vor Atletico (367) und Inter (364)

Angeführt wird das Ranking neuerdings vom FC Barcelona mit 840 Mio, vor Real Madrid (757) und noch Manchester United (711)
Bayern ist auf Platz 4 (660Mio) die Blauen auf Platz 15(324Mio).


Transferbereinigt liegen wir "nur" 50 Millionen vor den Blauen? Das kann ich ja gar nicht glauben...

Die Blauen haben, wir wir, in der Saison 18/19 CL gespielt und die Gruppenphase überstanden. Das sind einige Millionen Einnahmen. Nächstes Mal wird die Lücke wieder deutlich größer sein.

Deloitte Football Money League 2020

Blackyellow @, Dienstag, 14. Januar 2020, 16:49 (vor 7 Tagen) @ Sascha

Die Marke BVB ist meiner Meinung nach bei Werbeverträgen etc. noch deutlich unterbewertet. Ich kenne keinen Schalke Fan in Übersee. Dafür aber einige BVB Fans. Der Abstand zu Schalke sollte deutlich größer sein.

Deloitte Football Money League 2020

Mattes84 @, München, Dienstag, 14. Januar 2020, 18:14 (vor 7 Tagen) @ Blackyellow

Das stimmt, bin über Weihnachten und Neujahr in Ecuador gewesen und mir sind drei mal Einheimische mit BVB Klamotten über den Weg gelaufen. Außer Bayern habe ich dort keine anderen deutschen Vereine wahrgenommen. Spanische Vereine sind dort natürlich omnipräsent aber auch nur Barça und Real. Englische oder andere Vereine habe ich auch nicht gesehen.

Deloitte Football Money League 2020

Elmar @, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:03 (vor 7 Tagen) @ Sascha

Nichtsdestotrotz sieht man, wie schnell das gehen kann. Sollte es - Fußballgott bewahre - eine Saison mal andersrum sein.

Deloitte Football Money League 2020

Kaiser23 @, Gevelsberg, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:12 (vor 7 Tagen) @ Elmar

Nichtsdestotrotz sieht man, wie schnell das gehen kann. Sollte es - Fußballgott bewahre - eine Saison mal andersrum sein.

Unser neuer Ausrüstervertrag wird den Abstand auch noch erhöhen. Aber du hast recht, man sollte weiterhin wachsam bleiben.

Deloitte Football Money League 2020

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:19 (vor 7 Tagen) @ Kaiser23

Puma soll ja wohl auch bei Haaland was bezuschusst haben. Das sind dann auch "Nebengeräusche", die in keiner Umsatzstatistik auftauchen.

Deloitte Football Money League 2020

Kaiser23 @, Gevelsberg, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:24 (vor 7 Tagen) @ Sascha

Puma soll ja wohl auch bei Haaland was bezuschusst haben. Das sind dann auch "Nebengeräusche", die in keiner Umsatzstatistik auftauchen.

Das Puma was dabeigesteuert hat war mir neu, aber du hast recht das taucht dort nicht auf.

Haaland / Puma

Basti Van Basten @, Romania, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:33 (vor 7 Tagen) @ Kaiser23

Puma soll ja wohl auch bei Haaland was bezuschusst haben. Das sind dann auch "Nebengeräusche", die in keiner Umsatzstatistik auftauchen.


Das Puma was dabeigesteuert hat war mir neu, aber du hast recht das taucht dort nicht auf.

War es nicht so, dass Puma ihm nur ein Angebot machte, damit er das nutzen konnte, um mit seinem Ausrüster Nike bessere Konditionen auszuhandeln?

Haaland / Puma

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:36 (vor 7 Tagen) @ Basti Van Basten

So ganz klar scheint das alles nicht zu sein. Aber dass Puma auf eine Art mitgeholfen hat, diesen Deal einzutüten, scheint zumindest gesichert.

Deloitte Football Money League 2020

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:10 (vor 7 Tagen) @ Elmar

Nichtsdestotrotz sieht man, wie schnell das gehen kann. Sollte es - Fußballgott bewahre - eine Saison mal andersrum sein.

Naja, die Verlängerung mit Lagadere greift vollumfänglich wohl erst in diesem Jahr und die Verlängerung mit Puma ist in den Zahlen bei uns auch noch nicht enthalten.

Ich glaube schon, dass wir mittlerweile auch auf diesem Gehaltsniveau ein Jahr ohne CL überstehen können, ohne irgendwas rückbauen zu müssen. Klar, Einkäufe im Bereich von 30 oder 40 Millionen wird es dann eher nicht geben, aber es wird uns auch nicht unbedingt massiv zurück werfen.

Deloitte Football Money League 2020

Kaiser23 @, Gevelsberg, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:13 (vor 7 Tagen) @ Sascha

Nichtsdestotrotz sieht man, wie schnell das gehen kann. Sollte es - Fußballgott bewahre - eine Saison mal andersrum sein.


Naja, die Verlängerung mit Lagadere greift vollumfänglich wohl erst in diesem Jahr und die Verlängerung mit Puma ist in den Zahlen bei uns auch noch nicht enthalten.

Ich glaube schon, dass wir mittlerweile auch auf diesem Gehaltsniveau ein Jahr ohne CL überstehen können, ohne irgendwas rückbauen zu müssen. Klar, Einkäufe im Bereich von 30 oder 40 Millionen wird es dann eher nicht geben, aber es wird uns auch nicht unbedingt massiv zurück werfen.

Wie sieht es denn mit Evonik aus, ist da nicht auch bald ne Vertragsverhandlung oder dauert das noch?

Deloitte Football Money League 2020

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:18 (vor 7 Tagen) @ Kaiser23

Der aktuelle Vertrag geht wohl noch bis 2025.

Deloitte Football Money League 2020

Kaiser23 @, Gevelsberg, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:20 (vor 7 Tagen) @ Sascha

Der aktuelle Vertrag geht wohl noch bis 2025.

Danke. Bin mal gespannt ob wir vorzeitig den Vertrag zu höheren Konditionen verlängern können oder erst 2024 rum. Da sollten etwa 20-30 Mio pro Jahr drin sein.

Deloitte Football Money League 2020

Smeller @, Dortmund, Donnerstag, 16. Januar 2020, 08:09 (vor 6 Tagen) @ Kaiser23

Warum sollte Evonik vorzeitig mehr bezahlen? Sie haben sich in all der Zeit als fairer Geschäftspartner gezeigt und solche Sachen wie 'Danke Kumpel' anstatt Firmenlogo oder das komplett schwarze Trikot mitgetragen. Das sollte bei allen Dollarzeichen in den Augen auch bedacht werden.

Deloitte Football Money League 2020

Kaiser23 @, Gevelsberg, Donnerstag, 16. Januar 2020, 08:25 (vor 6 Tagen) @ Smeller

Warum sollte Evonik vorzeitig mehr bezahlen? Sie haben sich in all der Zeit als fairer Geschäftspartner gezeigt und solche Sachen wie 'Danke Kumpel' anstatt Firmenlogo oder das komplett schwarze Trikot mitgetragen. Das sollte bei allen Dollarzeichen in den Augen auch bedacht werden.

Naja warum zahlt Audi vorab mehr? Der Deal mit BMW war doch eh gescheitert daher kein Druck mehr zahlen zu müssen.
Ich denke das man dies hier auch versucht vorzeitig mehr rauszuholen.

Handelsblatt: Bayern und Audi

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 14. Januar 2020, 13:43 (vor 8 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Nachdem sich ein Deal mit BMW zerschlagen hat, haben die Bayern den Vertrag mit Audi vorzeitig bis 2029 verlängert. Laut Handelsblatt werden die Ingolstädter jährlich ca. 50 Millionen Euro dafür zahlen.

Zum Vergleich: Der BVB liegt mit Opel inklusive dem Oberarmpatch wohl bei rund 10 Millionen pro Jahr.

So viele Dembéles und Sanchos können wir gar nicht pro Jahr rausbringen, um diese Lücke nach oben auch nur annähernd zu schließen.

Woher kommt diese riesige Dimension?

Kruemelmonster09 @, Solingen, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:20 (vor 7 Tagen) @ Sascha

Das ist mir gerade unbegreiflich.

Bandenwerbung, die Spieler fahren in Audis zum Training, vielleicht mal ein gesponsortes Halbzeitspiel, 1 oder 2 Werbespots

Wieso ist das Audi so unfassbar viel Wert?
Auf der Brust bleibt die Telekom und auf dem Arm Abu Dhabi Airport (?).

Woher kommt diese riesige Dimension?

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:55 (vor 7 Tagen) @ Kruemelmonster09

Wieso ist das Audi so unfassbar viel Wert?

Audi ist Mitbesitzer des FC Bayern. 8,33% des Puffs gehört Audi. Entsprechend investieren sie auch.

Man sollte aber auch nie vergessen, dass auch in den obersten Konzernleitungen größter Unternehmen immer noch Menschen sitzen. Da gibt es auch Fußball-Fans. Genauso wie der Getränke-Händler im Ort dann beim Kreisligisten Sponsor ist, sind die Dimensionen eines Engagements bei milliardenschweren Konzernen dann doch etwas anders. Dahinter stehen eher selten rationale Erwägungen, denn bis heute hat es noch kein Wirtschaftswissenschaftler geschafft den Nutzen von Werbung genau zu quantifizieren. Man weiß lediglich, dass es etwas bringt, aber nicht wie viel.

Woher kommt diese riesige Dimension?

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Dienstag, 14. Januar 2020, 22:20 (vor 7 Tagen) @ pactum Trotmundense

Dahinter stehen eher selten rationale Erwägungen, denn bis heute hat es noch kein Wirtschaftswissenschaftler geschafft den Nutzen von Werbung genau zu quantifizieren. Man weiß lediglich, dass es etwas bringt, aber nicht wie viel.

Diese Aussage ist viel zu pauschal und so auch nicht korrekt. Denn selbstverständlich lassen sich Erfolg und Effizienz des eingesetzten Budgets anhand von KPIs messen, skalieren und optimieren, sprich: quantifizieren.

Woher kommt diese riesige Dimension?

Elmar @, Dienstag, 14. Januar 2020, 22:48 (vor 7 Tagen) @ Lutz09

Es gibt sowas. Ob sinnvoll oder nicht.

en.m.wikipedia.org/wiki/Return_on_marketing_investment

Woher kommt diese riesige Dimension?

markus @, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:29 (vor 7 Tagen) @ pactum Trotmundense

Wieso ist das Audi so unfassbar viel Wert?


Audi ist Mitbesitzer des FC Bayern. 8,33% des Puffs gehört Audi. Entsprechend investieren sie auch.

Man sollte aber auch nie vergessen, dass auch in den obersten Konzernleitungen größter Unternehmen immer noch Menschen sitzen. Da gibt es auch Fußball-Fans. Genauso wie der Getränke-Händler im Ort dann beim Kreisligisten Sponsor ist, sind die Dimensionen eines Engagements bei milliardenschweren Konzernen dann doch etwas anders. Dahinter stehen eher selten rationale Erwägungen, denn bis heute hat es noch kein Wirtschaftswissenschaftler geschafft den Nutzen von Werbung genau zu quantifizieren. Man weiß lediglich, dass es etwas bringt, aber nicht wie viel.

In dem Fall ist es ja auch ein 10 Jahresvertrag mit jährlichen Zahlungen von 50 Mio, die konstant bleiben, während alles andere drumherum teurer wird. Bleibt die Fußball Inflation auf dem Niveau der letzten Jahre, wird es für Audi faktisch jedes Jahr günstiger. Wenn andere Vereine in fünf Jahren bessere Konditionen verhandeln, wäre der FC Bayern noch weitere fünf Jahre an den Vertrag gebunden.

Woher kommt diese riesige Dimension?

bigfoot49 @, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:54 (vor 7 Tagen) @ markus

Konstant ist aber auch relativ. Der laufende Vertrag über 30 Millionen galt ja eben noch für fünf Jahre. Nun zählt man für fünf Jahre pro Jahr 20 Millionen mehr. Ist schon ein satter Aufschlag.

Woher kommt diese riesige Dimension?

markus @, Mittwoch, 15. Januar 2020, 20:51 (vor 6 Tagen) @ bigfoot49

Konstant ist aber auch relativ. Der laufende Vertrag über 30 Millionen galt ja eben noch für fünf Jahre. Nun zählt man für fünf Jahre pro Jahr 20 Millionen mehr. Ist schon ein satter Aufschlag.

Weil sich beide Parteien auf was neues verständigt haben. Audi hätte aber auch auf den Vertrag bestehen können und wäre dann fünf weitere Jahre zu einem Kurs von 30 Mio dabei geblieben. Warum man vorzeitig verlängert hat, dürfte an dem gescheiterten BMW Deal liegen. BMW wollte sich für 800 Mio. für zehn Jahre binden, BMW hat dann aber einen Rückzieher gemacht. Aus Sicht von Audi bedeutet das vorzeitig erhöhte Angebot auch wieder Planungssicherheit zu einem deutlich günstigeren Kurs als BMW hätte zahlen müssen.

Woher kommt diese riesige Dimension?

bigfoot49 @, Mittwoch, 15. Januar 2020, 21:27 (vor 6 Tagen) @ markus

Wie gesagt: konstant ist relativ. Wenn bereits fünf Jahre (!) vor Ablauf des alten Vertrages ein neuer Vertrag mit deutlichem Aufschlag ausgehandelt wurde, dann ist das für den FC B halt schon grandios und für Audi sehe ich da keine Konstante.
Klopft im Jahr 2025 dann Mercedes Benz an, bietet Summe X und am Ende darf Audi bleiben und sie zahlen vier Jahre vor Ende des Vertrages wieder drauf?

Woher kommt diese riesige Dimension?

markus @, Mittwoch, 15. Januar 2020, 21:41 (vor 6 Tagen) @ bigfoot49

Wie gesagt: konstant ist relativ. Wenn bereits fünf Jahre (!) vor Ablauf des alten Vertrages ein neuer Vertrag mit deutlichem Aufschlag ausgehandelt wurde, dann ist das für den FC B halt schon grandios und für Audi sehe ich da keine Konstante.
Klopft im Jahr 2025 dann Mercedes Benz an, bietet Summe X und am Ende darf Audi bleiben und sie zahlen vier Jahre vor Ende des Vertrages wieder drauf?

So funktioniert das Spiel leider. Audi könnte den alten Vertrag auch aussitzen, aber wer weiß, wie die Konditionen dann in fünf Jahren aussehen? Vielleicht deutlich teurer als die jetzt vorzeitig erhöhten Konditionen von 50 Mio. Audi wäre ja auch tatsächlich spätestens nach Ablauf des alten Vertrages raus gewesen. Die Gespräche mit BMW waren sehr weit fortgeschritten und dort sollten dann 80 Mio. im Jahr fließen.

Alles Doppelmoral

Chancentod, Dortmund Innenstadt-Ost, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:11 (vor 7 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Chancentod, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:15

Leute, wenn wir mal die schwarz gelbe Brille ablegen, dann sind wir keinen Deut besser. Wir sind ein börsennotiertes Wirtschaftsunternehmen, was strategisch auf der ganzen Welt versucht Kohle zu generieren.

Bayern bekommt unheimlich viel Sponsoren Geld.

Wir im Vergleich mit dem Rest der Liga auch, verkaufen Spieler für aberwitzige Mio-Beträge und halten gerne die Hand auf, wenn die unfairen Fernseherlöse uns zu Gute kommen. Puma kauft sich auch mit Mio bei uns ein.

Dann beschweren wir uns über "Konstrukte" wie Leipzig, Hoffenheim, Leverkusen, Wolfsburg.

Was ist mit Hertha und deren "Investor"?


Das ist doch alles ne einzige Doppelmoral. Die 50+1 Regel ist doch im Grunde nicht mehr existent und behindert uns eher mit England un Co. mitzuhalten.

Ich mein was sagen eigentlich die Braunschweig und Lok Leipzig Fans dazu?

Also entweder liebt ihr den Fußball und schaut euch ab jetzt nur noch Spiele in der 5. Liga an oder hört auf diese total sinnlose 50+1 Regel zu verteidigen.

Dass es bei uns, sowie allen anderen Profivereinen der ersten Liga nicht am Ende einfach nur noch um die Kohle und Wirtschaftlichkeit gehen würde, ist eben Träumerei bzw. heuchlerisch.

Alles Doppelmoral

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15. Januar 2020, 10:57 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

Die 50+1 Regel ist doch im Grunde nicht mehr existent und behindert uns eher mit England un Co. mitzuhalten.

Und Vereine wie Hannover, HSV+, 1860 etc. florieren geradezu. Und bei uns war der Börsengang auch eine einzige Erfolgsstory.

Alles Doppelmoral

Basti Van Basten @, Romania, Mittwoch, 15. Januar 2020, 11:20 (vor 7 Tagen) @ Weeman

Die 50+1 Regel ist doch im Grunde nicht mehr existent und behindert uns eher mit England un Co. mitzuhalten.


Und bei uns war der Börsengang auch eine einzige Erfolgsstory.

Nicht der Börsengang war der Fehler. Sonst würden wir nämlich heute in Liga 5 oder so spielen. Schließlich haben wir den nie rückgängig gemacht.

Die Fehler wurden woanders gemacht. Z.B. beim Verkauf des Stadions und der Überschuldung.

Alles Doppelmoral

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15. Januar 2020, 11:30 (vor 7 Tagen) @ Basti Van Basten

Die Fehler wurden woanders gemacht. Z.B. beim Verkauf des Stadions und der Überschuldung.

Eben. Es kommt auf die handelnden Personen an. Ich wollte auch eigentlich nur damit zeigen, dass man mit jeder Form Erfolg oder Misserfolg haben kann.

Und auch wenn der Chancentod das anders sieht, hat der erfolgreichste Verein in Deutschland im eigenen Hause uneingeschränkt das Sagen.
Selbst wenn seit 2013 kein Titel mehr international dabei rumgekommen ist, können die in der Deloitte Football Money League 2020 locker mithalten.

Alles Doppelmoral

Anton56, Dortmund, Mittwoch, 15. Januar 2020, 00:18 (vor 7 Tagen) @ Chancentod
bearbeitet von Anton56, Mittwoch, 15. Januar 2020, 00:35

Sehe diese Doppelmoral stark in der Transfer Moral.

Aus meiner Sicht entwickeln wir uns immer mehr Richtung FC Bayern .. die Foren lesen sich auch ähnlich.

Kaufen Vereinen wichtige Spieler ab, die bei uns sogar noch auf der Bank versauern .. siehe Dahoud oder damals Wolf.

„In der gerade abgelaufenen Saison standen 13 Profis im Kader des BVB, die von einem Ligakonkurrenten kamen. “ - netter Artikel

Trotzdem wird alles schön geredet.
„Das ist ja was komplett anderes ...“ ... „wenn die sich nicht durchsetzen“ .. „Bayern kauft Spieler absichtlich weg, um sie auf die Bank zu setzen“.
Götze hat in der ersten Bayern Saison 27 Spiele und in der zweiten Saison 32 gespielt. Lewandowski ist immer noch Stammspieler. Hummels war jetzt auch nicht selten auf dem Platz.

Alles wird gedreht und gewendet wie man es gerne sehen möchte ..

Und zum Thema: Mit den diesjährigen Sponsoring Einnahmen werden wir jetzt auch nicht verhungern..

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

CHS ⌂ @, Lünen, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:25 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

Leute, wenn wir mal die schwarz gelbe Brille ablegen, dann sind wir keinen Deut besser. Wir sind ein börsennotiertes Wirtschaftsunternehmen, was strategisch auf der ganzen Welt versucht Kohle zu generieren.

Nenn mir ein Verein in der Bundesliga, der nicht Geld verdienen müssen?

Bayern bekommt unheimlich viel Sponsoren Geld.

Bayern hat es sich auch verdient, weil man sich ein Standing aufgebaut hat. Gut, ein paar zweifelhafte Deals (Kirch, Adidas) gab es auch. Aber die Vormachtstellung ist durch die Entscheidungen in den 70ern Jahren enstanden. Wir hatten da übrigens auch die Möglichkeit (1966), haben aber falsche Entscheidungen getroffen.

Wir im Vergleich mit dem Rest der Liga auch, verkaufen Spieler für aberwitzige Mio-Beträge und halten gerne die Hand auf, wenn die unfairen Fernseherlöse uns zu Gute kommen. Puma kauft sich auch mit Mio bei uns ein.

Wir haben uns das Standing auch aufgebaut. Die aberwitzige Mio-Beiträge für Spieler kriegen wir nicht, weil wir so schön sind, sondern weil wir Spieler haben, die begehrt sind. Dafür geben wir ja auch fürs Scouting viele Mio. aus. Die Fernsehgelder wurden ja nicht von Bayern oder Dortmund beschlossen, sondern von der gesamten Liga. Und das Geld für Puma ist halt ein Standing.

Dann beschweren wir uns über "Konstrukte" wie Leipzig, Hoffenheim, Leverkusen, Wolfsburg.

Ähm, versuch es einfach zu verstehen. Wenn man sich das Geld "verdient", gibt es kaum Beschwerden. Ist aber bei den vier Vereinen nicht. Leipzig hat erst den vierten Mio. Gewinn bei einem Transfer in der gesamten Vereinsgeschichte geschafft. Solange man nur kaufen kann ohne Geld zu erwirtschaften, ist das relativ leicht. Auch sollte ein Verein auch die Möglichkeit haben, Mitglieder zu sich zu holen, das ist dort ja gar nicht gegeben. Der BVB hatte bei der Gründung ja mehr Mitglieder als die in Leipzig. Bei Hoppenheim geht nicht mehr ohne Hopp. Es gibt zwar zwei Gesellschafter, aber komischerweise hat Hopp in beiden Bereichen das Sagen. Leverkusen und Wolfsburg sind Werksmannschaften, da müssen wir nicht dürber reden. Mäzentum gab es übrigens schon häufig. Darf ich da an Wattenscheid erinnern. Unserer erste Mäzen war übrigens ein Hoesch-Mitarbeiter. Auch dank der Bundeswehr haben wir viele Spieler bekommen. :-)

Was ist mit Hertha und deren "Investor"?


Kommt immer auf den Investor drauf an. Solange er sich an die Regelung hält, kann man ja nicht meckern. Trotzdem sollte man sich nicht von einem Investor abhängig machen (siehe HSV).

Das ist doch alles ne einzige Doppelmoral. Die 50+1 Regel ist doch im Grunde nicht mehr existent und behindert uns eher mit England un Co. mitzuhalten.

Also, bei den meisten Vereinen gibt es halt noch eine 50+1-Regelung. Selbst bei uns liegt die Geschäftsführung noch zu 100% beim BVB.

Ich mein was sagen eigentlich die Braunschweig und Lok Leipzig Fans dazu?

Was sollen die sagen? Braunschweig hatte genau die Chancen gehabt wie der BVB oder München (kommt natürlich auch auf die Gegend drauf an). Es gibt halt Entscheidungen und die Folgen. Gerade bei Braunschweig gab es halt auch mal falsche Entscheidungen.

Also entweder liebt ihr den Fußball und schaut euch ab jetzt nur noch Spiele in der 5. Liga an oder hört auf diese total sinnlose 50+1 Regel zu verteidigen.

Ach, in der fünften Liga gibt es kein Mäzentum? Wäre ja was ganz neues...

Dass es bei uns, sowie allen anderen Profivereinen der ersten Liga nicht am Ende einfach nur noch um die Kohle und Wirtschaftlichkeit gehen würde, ist eben Träumerei bzw. heuchlerisch.

Du wirst lachen, auch in der fünften Liga gibt es eine Wirtschaftlichkeit, nur ist die dort ein bisschen geringer als in der Bundesliga.

Gruß

CHS

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

Chancentod, Dortmund Innenstadt-Ost, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:46 (vor 7 Tagen) @ CHS

Was bringt denn bitte das "Sagen haben", wenn die Investoren eben kein Geld mehr rüberrücken. Klar gehört uns die GmbH, aber die Aktiengesellschaft eben nicht. Also wird man Entscheidungen nicht frei treffen, sondern immer im Sinne der Geldgeber.

Die Abstände werden immer größer, zwischen den Ligen und innerhalb der Ligen.

Wir sind eben nicht der unabhängige Traditionsverein, sondern agieren genau so, dass wir eine Strahlkraft für die Investoren haben. Das sieht man doch in vielen Bereichen.

Und wie ich schon geschrieben habe, was bringt eine 50+1 Regel, wenn de facto die großen Vereine alles dafür tun noch größer zu werden, es aber in Deutschland schlicht nicht schaffen annähernd mit den ganz Großen mitzuhalten und wenn, dann nur, wenn sie dem Erfolg alles unterordnen.

Für mich ist das eben nichts halbes und nichts ganzes. Das Verbiegen kannst du gerne "sich erarbeiten" nennen, aber wenn dann daraus ein Bruchteil dessen kommt, was englische Vereine zur Verfügung haben, frage ich mich wieso wir überhaupt an der 50+1 Regel festhalten, wenn doch im Grunde die Profi-Vereine schon längst die Getriebenen sind und der Rest ohne Strahlkraft und Investoren einfach 0 Chancen hat.

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

CHS ⌂ @, Lünen, Dienstag, 14. Januar 2020, 22:54 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

Was bringt denn bitte das "Sagen haben", wenn die Investoren eben kein Geld mehr rüberrücken. Klar gehört uns die GmbH, aber die Aktiengesellschaft eben nicht. Also wird man Entscheidungen nicht frei treffen, sondern immer im Sinne der Geldgeber.

Okay, das zeigt mir jetzt, dass du dich mit der Gesellschaftsform "Kommanditgesellschaft auf Aktien" 0,0% beschäftigt hast. Da lohnt sich keine weitere Diskussion mehr.

CHS

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

Chancentod, Dortmund Innenstadt-Ost, Dienstag, 14. Januar 2020, 23:37 (vor 7 Tagen) @ CHS

Stimmrecht hin oder her, der BVB wird strategisch nicht konträr zu den Interessen seiner Geldgeber handeln.

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

tim86, Hamburg, Mittwoch, 15. Januar 2020, 01:19 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

Stimmrecht hin oder her, der BVB wird strategisch nicht konträr zu den Interessen seiner Geldgeber handeln.

Aktionäre geben aber nur bei der Ausgabe der Aktien Geld. Verkauft der BVB keine weiteren Aktien, bekommt er auch kein weiteres Geld von Aktionären.

Die einzigen Aktionäre die Geldgeber sind, sind Puma, Evonik und Signal Iduna, da sie auch Sponsoren sind. Da wäre das Druckmittel aber das Sponsoring und nicht der Aktienbesitz.

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 15. Januar 2020, 10:12 (vor 7 Tagen) @ tim86

Stimmrecht hin oder her, der BVB wird strategisch nicht konträr zu den Interessen seiner Geldgeber handeln.


Aktionäre geben aber nur bei der Ausgabe der Aktien Geld. Verkauft der BVB keine weiteren Aktien, bekommt er auch kein weiteres Geld von Aktionären.

Die einzigen Aktionäre die Geldgeber sind, sind Puma, Evonik und Signal Iduna, da sie auch Sponsoren sind. Da wäre das Druckmittel aber das Sponsoring und nicht der Aktienbesitz.

Das hat aber auch Null mit 50+1 zu tun. Informellen Einfluss wird der Hauptsponsor von Fortuna Düsseldorf ebenso haben wie Evonik bei uns. Dass große Geldgeber den direkten Draht zur Führungsebene haben, war schon immer und überall so. Ist auch völlig verständlich.

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

micha87 @, bei Berlin, Mittwoch, 15. Januar 2020, 01:28 (vor 7 Tagen) @ tim86

Stimmrecht hin oder her, der BVB wird strategisch nicht konträr zu den Interessen seiner Geldgeber handeln.


Aktionäre geben aber nur bei der Ausgabe der Aktien Geld. Verkauft der BVB keine weiteren Aktien, bekommt er auch kein weiteres Geld von Aktionären.

Die einzigen Aktionäre die Geldgeber sind, sind Puma, Evonik und Signal Iduna, da sie auch Sponsoren sind. Da wäre das Druckmittel aber das Sponsoring und nicht der Aktienbesitz.

Hinzu kommt noch, dass im Vorfeld ganz klar die Kompetenzen abgesteckt wurden und den jeweiligen Unternehmen auch völlig klar sind. Für sportliche Entscheidungen sind andere zuständig und da ist der Unterschied zu den Investoren in Hamburg, Hannover, Berlin, 1860 usw.. Auch in Leipzig wird das Geld den Verantwortlichen anvertraut und der Investor beobachtet das Ganze aus der Ferne. Neben einigen anderen Sportarten ist es für die Marke RB eben attraktiv eine Werbeplattform für die eigenen Produkte nutzen zu können.

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

Schnippelbohne @, Bauernland, Mittwoch, 15. Januar 2020, 06:41 (vor 7 Tagen) @ micha87

Wobei die Verantwortlichen in Leipzig faktisch Angestellte des Sponsors sind. Die Struktur von RB gewährleistet ja den vollen Durchgriff aus Österreich.

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

micha87 @, bei Berlin, Dienstag, 14. Januar 2020, 22:01 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

Es gibt doch genügend Beispiele von Investoren wo es nicht läuft, Dresden in den 90ern, dann hast du 1860, Hamburg, Hannover & Co., allein das liebe Geld bringt nichts wenn fußballfremde Personen plötzlich ein wenig Fußball managen möchten. Da gibt es zig Beispiele wo es nicht geklappt hat und weite Teile des Amateurfußballs werden ausschließlich durch 1-2 lokale Unternehmen stark finanziert.

Ich glaube nicht das der Fall von 50+1 es ermöglichen wird die BL an die PL zu führen. Dafür müsste die BL wesentlich attraktiver werden und an die spanische & englische Liga können wir nicht ranreichen.

Der Wettbewerb als solches ist natürlich auserzählt und an Besserung glaube ich da auch nicht.

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

Chancentod, Dortmund Innenstadt-Ost, Dienstag, 14. Januar 2020, 22:06 (vor 7 Tagen) @ micha87

Was ist denn so attraktiv an der PL? Stimmung nicht. Klar würde es dauern, aber wenn das Geld dann vollends regiert, dann ist doch die Anziehungskraft für den Schön-Wetter Fan die gleiche.

Und natürlich hat Geld bis jetzt immer was gebracht. Es reicht ja auch nicht ein paar Mio. in Hannover und Co zu investieren, sondern weitaus mehr...so richtung Mrd. siehe Paris, City oder Leipzig.

Wieder eine Kindergarten-Diskussion!

micha87 @, bei Berlin, Mittwoch, 15. Januar 2020, 01:16 (vor 7 Tagen) @ Chancentod
bearbeitet von micha87, Mittwoch, 15. Januar 2020, 01:22

Paris ist eine Weltstadt, Manchester hat auch eine riesige Historie, London brauchen wir ebenfalls nicht darüber reden. In Deutschland gibt es im Fußball eben München, eine Stadt die ich persönlich nicht mag in der aber viele große Unternehmen ansässig sind bzw. sie kommen aus Bayern. Hingegen ist Dortmund zwar auch nicht unattraktiv an manchen Ecken, aber die Strahlkraft von München hat die Stadt nicht. Der BVB als solches ist unlängst die Nummer 2 in Deutschland, allerdings weiß ich nicht ob ein Investor daran übermäßig Spaß hätte hier ca. eine Milliarde reinzupumpen um Dortmund unter die Top 10 in Europa zu führen.

Die PL als solches war einige Jahre international nicht sportlich auf der Höhe trotz etlicher Gelder, inzwischen haben Sie die richtigen Trainer dort und auch aus ihren Jugendabteilungen kommen reihenweise Spieler die sogar nach Deutschland kommen. Man muss doch nur mal zurückschauen so ca. 15 Jahre, da war gefühlt Owen Hargreaves der einzige Engländer in der BL. Die BL hat sich als Ausbildungsliga etabliert für größere Aufgaben, ein Haaland ist gekommen um hier den nächsten Schritt zu machen, genauso wie Sancho, Hakimi & Co..

Aus dieser Position kommst du auch durch mehr Sponsoren Gelder nicht raus, weil die Bayern immer höhere Verträge haben werden. Es wird immer mal wieder Ausreißer nach oben geben, aber wir haben die schottischen Verhältnisse von denen Klopp gesprochen hat und die auch damals schon vorhanden waren. Wir hatten einfach das Glück diese Reise mitzuerleben und sind nun an einen Punkt angelangt wo es nur begrenzte Chancen gibt große Titel zu gewinnen.

Solange es keine geregelten Etats gibt und daran hat der BVB gewiss überhaupt kein Interesse, wird man zum 2. Leuchtturm oder auch zum "Dauer-Vizemeister". Ich finde das wahnsinnige ätzend das diese Liga zu dem geworden ist was sie nun ist, aber man wollte es so und muss lernen damit umzugehen. Ich bin seit '94 BVB-Fan und klar waren die Titelgewinne immer Highlights, man muss sich einfach glücklich schätzen so viele Titel überhaupt miterlebt zu haben.

Alles Doppelmoral

Elmar @, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:15 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

50+1 ist nicht mehr existent?
Welcher Verein wurde denn zuletzt übernommen von einem Investoren?

Alles Doppelmoral

markus93 @, Sauerland, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:28 (vor 7 Tagen) @ Elmar

Ist noch keine 5 Jahre her (01.07.2015)
Aber das war doch auch gar nicht die Kernaussage deines Vorposters.

Alles Doppelmoral

Chancentod, Dortmund Innenstadt-Ost, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:16 (vor 7 Tagen) @ Elmar

Erstmal vernünftig lesen und verstehen :)

Ich sagte im Grunde. Auf dem Papier ist sie natürlich existent, aber in der Praxis findet jeder ambitionierte Verein Wege sie zu umgehen, was letztendlich auch verständlich ist, wenn man international noch einigermaßen mithalten will.

Alles Doppelmoral

Elmar @, Mittwoch, 15. Januar 2020, 09:06 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

Welcher Verein hat sie umgangen und die Stimmrechtsanteile an einen Investoren vergeben bzw. bewusst im Sinne eines Investoren entschieden, um 50+1 zu umgehen?

Alles Doppelmoral

borussenglobe @, monheim, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:46 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

Erstmal vernünftig lesen und verstehen :)

Ich sagte im Grunde. Auf dem Papier ist sie natürlich existent, aber in der Praxis findet jeder ambitionierte Verein Wege sie zu umgehen, was letztendlich auch verständlich ist, wenn man international noch einigermaßen mithalten will.

Erstmal vernünftig lesen und verstehen solltest du auch beherzigen. Ich habe das Gefühl, du weißt nicht, was die 50+1 Regel überhaupt bedeutet.

Alles Doppelmoral

Chancentod, Dortmund Innenstadt-Ost, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:56 (vor 7 Tagen) @ borussenglobe

Erstmal vernünftig lesen und verstehen solltest du auch beherzigen. Ich habe das Gefühl, du weißt nicht, was die 50+1 Regel überhaupt bedeutet.

Das erklär sie mir doch mal, bin ganz gespannt :)

Alles Doppelmoral

borussenglobe @, monheim, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:16 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

Ich bin mir sicher, wenn du die Regel genau gelesen hast, wirst du sie auch verstehen.

Alles Doppelmoral

Chancentod, Dortmund Innenstadt-Ost, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:20 (vor 7 Tagen) @ borussenglobe

Was genau willst du mir denn damit sagen?

Die Stimmmehrheit ist für Investoren nicht möglich, und jetzt? Friede Freude Eierkuchen? Alles was ich in meinem ersten Post hierzu gesagt habe, ist bittere Realität.

Alles Doppelmoral

borussenglobe @, monheim, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:24 (vor 7 Tagen) @ Chancentod

Jau, hat aber nichts mit der 50+1 Regel zu tun.

Alles Doppelmoral

Chancentod, Dortmund Innenstadt-Ost, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:36 (vor 7 Tagen) @ borussenglobe

okay, belassen wir es dabei, wenn du meinen Post nicht verstehst.

Handelsblatt: Bayern und Audi

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Dienstag, 14. Januar 2020, 16:01 (vor 7 Tagen) @ Sascha

Nachdem sich ein Deal mit BMW zerschlagen hat, haben die Bayern den Vertrag mit Audi vorzeitig bis 2029 verlängert. Laut Handelsblatt werden die Ingolstädter jährlich ca. 50 Millionen Euro dafür zahlen.

Zum Vergleich: Der BVB liegt mit Opel inklusive dem Oberarmpatch wohl bei rund 10 Millionen pro Jahr.

So viele Dembéles und Sanchos können wir gar nicht pro Jahr rausbringen, um diese Lücke nach oben auch nur annähernd zu schließen.

Wobei man aber auch sagen muss, dass Opel bei uns eine andere Rolle einnimmt, als Audi bei Bayern. Und mit BMW wäre der FCB noch einmal in andere Dimensionen vorstoßen - der Deal hätte bei 800 Millionen bei 10 Jahren Laufzeit gelegen.

Aber natürlich wäre es wünschenswert, dass die Lücke nicht noch größer wird.

Handelsblatt: Bayern und Audi

DieRoteKarteZahlIch, UK, Mittwoch, 15. Januar 2020, 01:47 (vor 7 Tagen) @ Lutz09

Könnte BMW nicht für die Hälfte bei uns einsteigen? Oder glauben die etwa wir fahren (immer noch) Manta?

Handelsblatt: Bayern und Audi

Copperfield @, Saarbrücken, Mittwoch, 15. Januar 2020, 11:15 (vor 7 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Könnte BMW nicht für die Hälfte bei uns einsteigen? Oder glauben die etwa wir fahren (immer noch) Manta?

Premium Marken werden nur bei den TOP 1 Premium Partnern einsteigen. Sorry aber Bayern ist in Deutschland nun mal der Platzhirsch Nr. 1. Außerdem BMW steht für was nochmal ;-)

Ohne uns jetzt kleiner zu machen wie wir sind aber guck dir mal die Namen der Sponsoren an - das sind unterschiede.

FC Bayern

BVB

Handelsblatt: Bayern und Audi

bobschulz @, MS, Mittwoch, 15. Januar 2020, 11:24 (vor 7 Tagen) @ Copperfield

Könnte BMW nicht für die Hälfte bei uns einsteigen? Oder glauben die etwa wir fahren (immer noch) Manta?


Premium Marken werden nur bei den TOP 1 Premium Partnern einsteigen. Sorry aber Bayern ist in Deutschland nun mal der Platzhirsch Nr. 1. Außerdem BMW steht für was nochmal ;-)

Ohne uns jetzt kleiner zu machen wie wir sind aber guck dir mal die Namen der Sponsoren an - das sind unterschiede.

FC Bayern

BVB

BMW steht für:
kommt nicht an den FCB ran.
Passt also leider ganz gut zu unserer derzeitigen Situation. :-(

Handelsblatt: Bayern und Audi

Elmar @, Dienstag, 14. Januar 2020, 13:53 (vor 8 Tagen) @ Sascha

Das sind tatsächlich Welten und wird im kommenden Jahrzehnt die Meisterschaft sehr langweilig machen.
Ohne 50+1 sind die Bayern unangefochten.

Handelsblatt: Bayern und Audi

DomJay @, Köln, Dienstag, 14. Januar 2020, 18:22 (vor 7 Tagen) @ Elmar

Das sind tatsächlich Welten und wird im kommenden Jahrzehnt die Meisterschaft sehr langweilig machen.
Ohne 50+1 sind die Bayern unangefochten.

Auch mit einer Änderung der 50+1 sehe ich nicht wie. Siehe Money League

Handelsblatt: Bayern und Audi

Elmar @, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:12 (vor 7 Tagen) @ DomJay

Das ffp spielt natürlich auch eine kleine Rolle.
Aber PSG kam ja im Grunde auch aus dem Nichts.

Handelsblatt: Bayern und Audi

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 14. Januar 2020, 13:58 (vor 8 Tagen) @ Elmar

Ja. Irgendwie das große, moralische Dilemma als Fan der Bundesliga. Man wird die enormen Geldsummen nicht mehr gedeckelt und wirklich wirkungsvoll umgeschichtet bekommen. Und dann hat man die Wahl zwischen zementierten Verhältnissen und dem freien Fluten.

Handelsblatt: Bayern und Audi

Cabman @, Dienstag, 14. Januar 2020, 13:58 (vor 8 Tagen) @ Elmar

Ohne 50+1 sind die Bayern unangefochten.

Ist das nicht eher andersrum? Mit 50+1, wenn man es wirklich einhalten würde, wären die Bayern weiterhin unangefochten.

Ohne 50+1 hätten wir nicht nur Leipzig, sondern noch ein paar weitere Kunstkonstrukte, die tatsächlich so wie Leipzig heute die Bazis noch weiter herausfordern würden.

Handelsblatt: Bayern und Audi

Elmar @, Dienstag, 14. Januar 2020, 14:30 (vor 8 Tagen) @ Cabman

So lange 50+1 und FFP gelten, sind die Bayern so gut wie unantastbar.
Trotzdem bin ich gegen die Abschaffung. Die Summen sind eh schon wahnwitzig.

Handelsblatt: Bayern und Audi

mkLusches, Münster, Dienstag, 14. Januar 2020, 14:29 (vor 8 Tagen) @ Cabman

Ohne 50+1 sind die Bayern unangefochten.


Ist das nicht eher andersrum? Mit 50+1, wenn man es wirklich einhalten würde, wären die Bayern weiterhin unangefochten.

Ohne 50+1 hätten wir nicht nur Leipzig, sondern noch ein paar weitere Kunstkonstrukte, die tatsächlich so wie Leipzig heute die Bazis noch weiter herausfordern würden.

Wobei es in England ja tatsächlich so ist, dass es weiterhin die "Traditionsvereine" sind die oben mitspielen und es dort eben nicht direkt ein "Leipzig" gibt. Würde man also 50+1 abschaffen, könnte es in Deutschland vielleicht genauso werden, ob das dann total cool oder totaler Mist ist kann ich mir nicht beantworten.

Handelsblatt: Bayern und Audi

Elmar @, Dienstag, 14. Januar 2020, 15:08 (vor 7 Tagen) @ mkLusches

Das stimmt natürlich. Das liegt vermeintlich daran, dass die Geldgeber lieber in einen attraktiven und werthaltigen Verein investieren.
Abramowitsch hat 210 Mio für Chelsea bezahlt und ein Angebot über 2,6 Mrd zum Verkauf laut Wikipedia abgelehnt. Für ein Hoffenheim bekommst du sowas nicht.

Handelsblatt: Bayern und Audi

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:13 (vor 7 Tagen) @ Elmar

Ich mag Chelsea schon seit den 80ern, aber man sollte nicht so tun als ob Chelsea im englischen Fußball zum Zeitpunkt des Abramovich-Deals mehr gewesen wäre als im Vergleich Bochum in Deutschland. Chelsea ist nur und ausschließlich wegen Abramovich da oben.

Man sollte nicht vergessen, dass es in England nie Vereine gab, so wie wir es unter Verein verstehen. Deren Tradition war immer, dass die Teams einem Besitzer gehören. Die Engländer verstehen auch gar nicht, dass es anders sein kann. Man sollte sich da nicht von in Deutschland sehr stark beachteten Entwicklungen wie den FC United of Manchester täuschen lassen. Die City-Fans z.B. haben seinerzeit tagelang frenetisch gefeiert, als Abu Dhabi eingestiegen ist. War man doch vorher nicht mehr als Mittelmaß.

Bei Abramovich war der Einstieg in England seinerzeit auch nur deswegen umstritten, weil es ein Russe war, der den Club gekauft hat. Das war ein kleiner Kulturschock. Zuvor gehörten die Clubs immer einer Person oder einem Unternehmen von der Insel. Wenn es um Fußball geht ist man in England eigentlich nationalistisch. Aber wie man sieht, ist das inzwischen bei den Menschen auch kein Problem mehr und die Leute haben sich dran gewöhnt.

Handelsblatt: Bayern und Audi

JaHe @, Berlino, Dienstag, 14. Januar 2020, 23:10 (vor 7 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich mag Chelsea schon seit den 80ern, aber man sollte nicht so tun als ob Chelsea im englischen Fußball zum Zeitpunkt des Abramovich-Deals mehr gewesen wäre als im Vergleich Bochum in Deutschland. Chelsea ist nur und ausschließlich wegen Abramovich da oben.

Man sollte nicht vergessen, dass es in England nie Vereine gab, so wie wir es unter Verein verstehen. Deren Tradition war immer, dass die Teams einem Besitzer gehören. Die Engländer verstehen auch gar nicht, dass es anders sein kann. Man sollte sich da nicht von in Deutschland sehr stark beachteten Entwicklungen wie den FC United of Manchester täuschen lassen. Die City-Fans z.B. haben seinerzeit tagelang frenetisch gefeiert, als Abu Dhabi eingestiegen ist. War man doch vorher nicht mehr als Mittelmaß.

Bei Abramovich war der Einstieg in England seinerzeit auch nur deswegen umstritten, weil es ein Russe war, der den Club gekauft hat. Das war ein kleiner Kulturschock. Zuvor gehörten die Clubs immer einer Person oder einem Unternehmen von der Insel. Wenn es um Fußball geht ist man in England eigentlich nationalistisch. Aber wie man sieht, ist das inzwischen bei den Menschen auch kein Problem mehr und die Leute haben sich dran gewöhnt.

Moin! Das sind sehr interessante Beobachtungen, die du da aufzeigst. Hast du dazu eventuell einen Artikel oder ein Buch, das das Thema behandelt? Mir ist die Thematik im Vergleich Deutschland/USA bereits einmal aufgefallen. Dort gibt es ja auch weniger Vereine, da alles über die High School/College läuft. Dass die Vereinstruktur in England schon immer sehr durch einzelne Besitzer geprägt war, ist mir neu. Danke für jeden Tipp!

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