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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage? (Sonstiges)

FourrierTrans @, Dortmund, Montag, 16. April 2018, 22:36 (vor 91 Tagen)

Hallo Leute. Ich suche aktuell einfach mal nach Ideen bzw. Ratschlägen hinsichtlich potenzieller Anlagemöglichkeiten. Ich weiß, dass dies momentan ein schwieriges Thema und auch immer individuell zu betrachten ist, dennoch denke ich, gibt es hier im Forum eventuell den ein oder anderen "Kenner".

Ich arbeite als Ingenieur, aber eher noch als Einsteiger. Ich würde sagen, dass ich ein ganz anständiges Gehalt bekomme, aber auch nichts wirklich außergewöhnliches. Erster Job nach Ausbildung und Studium eben. Aktuell kann ich so ca. 500 € jeden Monat "zur Seite legen", ohne groß sparen zu müssen, während des Monats. Ich habe einige langfristige Dinge abgeschlossen (Riester-Rente z. B., aber ohne mich dabei arg aus dem Fenster zu lehnen).
Es gibt ja auch Dinge wie das Konzept "IndexSelect" der Allianz, welches sich auf den Euro Stoxx 50 bezieht und angeblich (je nach dem für welchen "Cap" man sich entsheidet) relativ abgesichert gegen Verluste sein sollen. Auch hier, so habe ich es verstanden, gilt natürlich das Motto "je risikofreudiger der Cap, desto größer der potenzielle Ertrag" und umgekehrt. Klang ganz gut, so richtig überzeugt war ich dann aber letztlich jedoch auch nicht.

Mal ganz blöd gefragt: Wenn man sich (ganz naiv) die Frage stellt, wie man wohl monatlich vielleicht einfach noch einen kleinen Obulus "hinzuverdienen" könnte (in dem man das Geld "arbeiten lässt"), bliebe (wenn man beispielsweise sagen würde, man wäre bereit 100 € pro Monat in etwas "riskantere" Produkte zu investieren) lediglich die Option, mit Aktien zu arbeiten, oder?

Ich bin für jegliche Ideen und Ratschläge sehr dankbar. Ich bin von Hause aus dann leider doch kein Finanz-Pro. :)

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Vielen Dank

FourrierTrans @, Dortmund, Dienstag, 17. April 2018, 20:47 (vor 90 Tagen) @ FourrierTrans

Danke sehr für die potenziellen Ideen und Erfahrungen.

Klar, dass niemand einen Masterplan aus dem Ärmel schütteln kann, aber ich habe viele Ideen mitnehmen können. Danke.

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Vielen Dank

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 21:35 (vor 90 Tagen) @ FourrierTrans

Danke sehr für die potenziellen Ideen und Erfahrungen.

Klar, dass niemand einen Masterplan aus dem Ärmel schütteln kann, aber ich habe viele Ideen mitnehmen können. Danke.

einen Masterplan gibt es auch nicht. Selbst wenn du viel Zeit hättest und beschließt alles selbst zu managen, könnte es sein, dass du mit den Schwankungen am Markt nicht klar kommst. Es gibt viele Wege - aber es ist schon mal gut, dass du dir wenigstens Gedanken machst. Dass ist schon mal die halbe Miete. Bleib dran und dann wird es auch was - ich wünsche dir viel Erfolg - und wenn du es mal geschafft hast, denk an deine Mitmenschen ;)

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Lockheed Martin!

MarcBVB @, Duisburg, Dienstag, 17. April 2018, 16:59 (vor 90 Tagen) @ FourrierTrans

Die Rendite in den letzten Monaten ist sehr nett

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MisterHit @, Berlin, Dienstag, 17. April 2018, 15:59 (vor 90 Tagen) @ FourrierTrans

Hallo Leute. Ich suche aktuell einfach mal nach Ideen bzw. Ratschlägen hinsichtlich potenzieller Anlagemöglichkeiten. Ich weiß, dass dies momentan ein schwieriges Thema und auch immer individuell zu betrachten ist, dennoch denke ich, gibt es hier im Forum eventuell den ein oder anderen "Kenner".

Ich arbeite als Ingenieur, aber eher noch als Einsteiger. Ich würde sagen, dass ich ein ganz anständiges Gehalt bekomme, aber auch nichts wirklich außergewöhnliches. Erster Job nach Ausbildung und Studium eben. Aktuell kann ich so ca. 500 € jeden Monat "zur Seite legen", ohne groß sparen zu müssen, während des Monats. Ich habe einige langfristige Dinge abgeschlossen (Riester-Rente z. B., aber ohne mich dabei arg aus dem Fenster zu lehnen).
Es gibt ja auch Dinge wie das Konzept "IndexSelect" der Allianz, welches sich auf den Euro Stoxx 50 bezieht und angeblich (je nach dem für welchen "Cap" man sich entsheidet) relativ abgesichert gegen Verluste sein sollen. Auch hier, so habe ich es verstanden, gilt natürlich das Motto "je risikofreudiger der Cap, desto größer der potenzielle Ertrag" und umgekehrt. Klang ganz gut, so richtig überzeugt war ich dann aber letztlich jedoch auch nicht.

Mal ganz blöd gefragt: Wenn man sich (ganz naiv) die Frage stellt, wie man wohl monatlich vielleicht einfach noch einen kleinen Obulus "hinzuverdienen" könnte (in dem man das Geld "arbeiten lässt"), bliebe (wenn man beispielsweise sagen würde, man wäre bereit 100 € pro Monat in etwas "riskantere" Produkte zu investieren) lediglich die Option, mit Aktien zu arbeiten, oder?

Ich bin für jegliche Ideen und Ratschläge sehr dankbar. Ich bin von Hause aus dann leider doch kein Finanz-Pro. :)

Aktien sind eine interessante und sinnvolle Geldanlage, aber es braucht viel Zeit, das alles zu managen und Informationen zu sammeln. Das sollte Dir klar sein. Selbst Blue Chips neigen heute gerne mal zu ziemlichen Ausschlägen, und Aktien, die wie ein Sparbuch funktionieren (Norddeutsche Affinerie und Co.), gibt es heute praktisch nicht mehr.
Was immer Du tust - folge nicht dem, was ein Forist hier erzählt hat und kaufe auf Kredit. Das ist Bullshit, war vielleicht auch Aufschneiderei dabei.
Eiserne Regel Nr. 1: Du arbeitest nur mit Geld, das Du übrig hast. Punkt.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 16:35 (vor 90 Tagen) @ MisterHit
bearbeitet von MgT, Dienstag, 17. April 2018, 16:39

Hallo Leute. Ich suche aktuell einfach mal nach Ideen bzw. Ratschlägen hinsichtlich potenzieller Anlagemöglichkeiten. Ich weiß, dass dies momentan ein schwieriges Thema und auch immer individuell zu betrachten ist, dennoch denke ich, gibt es hier im Forum eventuell den ein oder anderen "Kenner".

Ich arbeite als Ingenieur, aber eher noch als Einsteiger. Ich würde sagen, dass ich ein ganz anständiges Gehalt bekomme, aber auch nichts wirklich außergewöhnliches. Erster Job nach Ausbildung und Studium eben. Aktuell kann ich so ca. 500 € jeden Monat "zur Seite legen", ohne groß sparen zu müssen, während des Monats. Ich habe einige langfristige Dinge abgeschlossen (Riester-Rente z. B., aber ohne mich dabei arg aus dem Fenster zu lehnen).
Es gibt ja auch Dinge wie das Konzept "IndexSelect" der Allianz, welches sich auf den Euro Stoxx 50 bezieht und angeblich (je nach dem für welchen "Cap" man sich entsheidet) relativ abgesichert gegen Verluste sein sollen. Auch hier, so habe ich es verstanden, gilt natürlich das Motto "je risikofreudiger der Cap, desto größer der potenzielle Ertrag" und umgekehrt. Klang ganz gut, so richtig überzeugt war ich dann aber letztlich jedoch auch nicht.

Mal ganz blöd gefragt: Wenn man sich (ganz naiv) die Frage stellt, wie man wohl monatlich vielleicht einfach noch einen kleinen Obulus "hinzuverdienen" könnte (in dem man das Geld "arbeiten lässt"), bliebe (wenn man beispielsweise sagen würde, man wäre bereit 100 € pro Monat in etwas "riskantere" Produkte zu investieren) lediglich die Option, mit Aktien zu arbeiten, oder?

Ich bin für jegliche Ideen und Ratschläge sehr dankbar. Ich bin von Hause aus dann leider doch kein Finanz-Pro. :)


Aktien sind eine interessante und sinnvolle Geldanlage, aber es braucht viel Zeit, das alles zu managen und Informationen zu sammeln. Das sollte Dir klar sein. Selbst Blue Chips neigen heute gerne mal zu ziemlichen Ausschlägen, und Aktien, die wie ein Sparbuch funktionieren (Norddeutsche Affinerie und Co.), gibt es heute praktisch nicht mehr.
Was immer Du tust - folge nicht dem, was ein Forist hier erzählt hat und kaufe auf Kredit. Das ist Bullshit, war vielleicht auch Aufschneiderei dabei.
Eiserne Regel Nr. 1: Du arbeitest nur mit Geld, das Du übrig hast. Punkt.

Ich glaube, einige wollen mich mit Absicht falsch verstehen. Das Geld ist doch übrig! Wie ich das meine, und warum ich das so sehe, habe ich jetzt schon mehrfach erklärt. Aber gut. Ich bin dann lieber mal ruhig, offensichtlich können einige mit unüblichen Methoden nicht umgehen.

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ETF-Sparplan!!!

KalleGrabowski @, Münster, Dienstag, 17. April 2018, 15:12 (vor 90 Tagen) @ FourrierTrans

Einfach einen monatlichen ETF-Sparplan machen. That's it. Diversifizierst du, in dem du nicht alles Geld in einen ballerst sondern vielleicht drei verschiedene Fonds a 170 Euro auswählst. Zwei nehmen, die jeweils einen soliden Index abbildet. Dax bspw. Einen ruhig etwas risikoreicherer wählen. Bspw. einen Spezialindex, der Unternehmen aus einer bestimmten Branche bündelt und abbildet. Wasseraufbereitung ist zum Beispiel der Shit, auch sehr zunkunftsträchtig, da die Wasserknappheit durch den Klimawandel und die wachsende Menschheit bei gleichzeitig immer größerer Verschwendung durch Lebensweise und industrielle Landwirtschaft ansteigt.

Wichtig hierbei: Du musst über eine längere Dekade investieren. 10 Jahre sollten da schon mindestens drin sein. Das Geld ist nicht dein Notgroschen! Dank des cost-average-Effekts solltest du eine vernünftige mittlere Rendite über einen langen Anlagezeitraum erzielen. Aber: Es ist niemals frei von Risiko. Aber der Markt hat sich bisher immer wellenförmig bewegt, deshalb ist es über einen langen Zeitraum aussichtsreich.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Rupo @, Saarland, Dienstag, 17. April 2018, 15:04 (vor 90 Tagen) @ FourrierTrans

Nutten+Koks+Alkohol!

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 12:06 (vor 90 Tagen) @ FourrierTrans

Ich kann dir folgendes empfehlen: Kaufe dir Bücher, lese in Börsenforen, tausche dich mit anderen Investoren aus, lerne ständig dazu.

Ich habe vor ca. 6 Jahren (da war ich 24 Jahre jung) mit dem Aktienhandel angefangen. Davor habe ich mich 2 Jahre lang intensiv mit der Börse beschäftigt.
Habe dann ein Depot eröffnet und mit 1000€ meine ersten Aktien gekauft.

Meine damalige Sparrate lag bei vielleicht 100€. Um mehr Startkapital zu haben, habe ich meine Rentenvresicherung gekündigt und ca. 4000€ erhalten. Das reichte mir aber nicht und nach ein paar Jahren Erfahrung und steigendem Gehalt konnte ich mir einen 20.000€ Kredit leisten. Letztes Jahr habe ich dann netto 95,45% an der Börse gemacht. Das war natürlich außergewöhnlich gut und mein bisheriger Rekord. Das Jahr davor lag meine Rendite bei 25%. Im Schnitt versuche ich ca. 50% zu erzielen. Mal gucken, ob ich es auf Dauer schaffe. Vermutlich nicht, aber der Mensch muss Ziele haben. Wenn alles gut geht, kann ich in ein paar Jahren mit Mitte 30 meinen Job an den Nagel hängen und meine Selbstständigkeit forcieren. Alles was dann übrig bleibt, wird in Steine investiert, um die Diversifizierung zu erhöhen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg. Wenn du es selbst managen willst, brauchst du aber anfangs viel Zeit und musst es wirklich wollen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die es ebenfalls versuchen wollten - es scheiterte aber oft daran, dass sie es nie wirklich wollten und dann lieber andere Dinge verfolgt haben. Neben dem Willen ist aber auch viel Geduld und Ruhe gefragt. Aber keine Sorge, dass lernst du schon in den Büchern von Buffet, Graham, Dodd und Co.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Rupo @, Saarland, Dienstag, 17. April 2018, 16:24 (vor 90 Tagen) @ MgT

Ihr seid genau die Sorte von Menschen warum unsere Gesellschaft so am Arsch iss...

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Dienstag, 17. April 2018, 23:33 (vor 90 Tagen) @ Rupo

Ihr seid genau die Sorte von Menschen warum unsere Gesellschaft so am Arsch iss...

*lol*

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 16:31 (vor 90 Tagen) @ Rupo
bearbeitet von MgT, Dienstag, 17. April 2018, 16:44

Ihr seid genau die Sorte von Menschen warum unsere Gesellschaft so am Arsch iss...

Hallo, gehts noch? Du kennst mich doch gar nicht. Du weißt doch gar nicht, was ich mit der Kohle vorhabe. Ich setze mich seit Jahren für die Gesellschaft ein, vor allem kämpfe ich für das BGE. Ich spende monatlich und unterstütze somit wichtige Projekte. Wenn ich dann mal Millionär sein sollte, werde ich mich weiter dafür stark machen, damit es allen Menschen irgendwann mal gut geht. Ich bin Linkswähler, obwohl ich dadurch Nachteile aufgrund meines Kapitals hätte. Aber das ist mir egal. Alles was ich mache, mache ich, weil ich für meine Familie und für meine Mitmenschen das Beste will. Ich verteufel den heutigen Ellenbogenkapitalismus. Aber ich nutze ihn aus, um mich daraus zu befreien, um anschließend dafür zu kämpfen, dass sich alle daraus befreien können. Falls du mir nicht glaubst, kann ich dir gerne meinen Twitter, oder Faccebook Account schicken, damit du siehst, wofür ich mich engagiere.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

OliJ @, BV, Dienstag, 17. April 2018, 15:01 (vor 90 Tagen) @ MgT

Letztes Jahr habe ich dann netto 95,45% an der Börse gemacht. Das war natürlich außergewöhnlich gut und mein bisheriger Rekord. Das Jahr davor lag meine Rendite bei 25%. Im Schnitt versuche ich ca. 50% zu erzielen. Mal gucken, ob ich es auf Dauer schaffe. Vermutlich nicht, aber der Mensch muss Ziele haben. Wenn alles gut geht, kann ich in ein paar Jahren mit Mitte 30 meinen Job an den Nagel hängen und meine Selbstständigkeit forcieren. Alles was dann übrig bleibt, wird in Steine investiert, um die Diversifizierung zu erhöhen.

Cool. Viel Glück dabei.
In den letzten 10 Jahren ist es jedoch "relativ" einfach gute Gewinne an der Börse zu machen. Klar. Der Crash kann aber immer kommen und dann zeigt sich, ob man "durchhält", panisch verkauft oder oder oder.

Als der VW-Skandal z.B. kam war mir zumindest recht schnell klar "Noch ein wenig warten und richtig investieren". Die Aktie steigt definitiv wieder.
Es gibt halt "solide" Aktien (VW, Daimler, BMW usw. usw.) und welche, die mit höheren Risiko behaftet sind (Formycon, Aixtron usw.).

Ich zocke auch immer an der Börse ein wenig mit und finanziere so den Familienurlaub oder mal eine neue Haustür, Maß-Einbau-Garderobe usw.

Man sagt ja immer, dass man nur mit Geld zocken soll, was bei Verlust "nicht weh tut". Jeder Verlust tut weh, aber man darf das Geld halt nicht unbedingt gebrauchen, wenn mal die Heizung oder das Auto kaputt geht.

Viel Glück weiterhin.
Meine Top-Performer waren bisher Formycon (bei 12 gekauft damals) und Aixtron (bei 4,- gekauft).


Allgemein zum Thema noch.
Bei solchen Finanzfragen würde ich mich immer von Leuten beraten lassen, die in der Branche arbeiten + die ich privat gut kenne (Bruder ist Banker, Cousin auch, Schwager Rentenspezi usw.).
Wenn man wirklich an der Börse zocken möchte, dann empfiehlt sich das Buch "Börse für Dummies". Da wird recht einfach alles erklärt.
Dabei immer den Markt beobachten, Nachrichten gucken, Wirtschaftsteil lesen und sich nie verrückt machen lassen. Panik ist da ein sehr schlechter Ratgeber.
Am Anfang hab ich (damals) immer im Videotext geschaut wie meine Aktien stehen. und war total nervös.
Heute schaue ich 2 x am Tag auf mein Depot und grinse öfters dabei :-)

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

ojaz12 @, regensburg, Dienstag, 17. April 2018, 14:52 (vor 90 Tagen) @ MgT

Ich habe ja auch sportliche Ziele, aber 50% ist auf Dauer nicht realistisch...wenn doch, dann soll der BVB die liquiden Mittel doch bei dir parken, ich würde da auch gleich mitmachen.

Von welchen Aktien versprichst du dir denn gerade 50% pro Jahr :)? Kannst es uns ja ruhig sagen, die Nachfrage nach deinen Aktien wird davon jedenfalls nicht sinken...

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Mittwoch, 18. April 2018, 10:02 (vor 89 Tagen) @ ojaz12

Ich habe ja auch sportliche Ziele, aber 50% ist auf Dauer nicht realistisch...wenn doch, dann soll der BVB die liquiden Mittel doch bei dir parken, ich würde da auch gleich mitmachen.

Von welchen Aktien versprichst du dir denn gerade 50% pro Jahr :)? Kannst es uns ja ruhig sagen, die Nachfrage nach deinen Aktien wird davon jedenfalls nicht sinken...


Stand jetzt sehe ich bei folgenden Aktien upside potential von mindestens 50% auf 12 Monatssicht:

AT&S
Endor
Lazio

Das sind meine größten Hoffungsträger, die zwar schon sehr gut gelaufen sind, aber immer noch sehr viel Potenzial haben. Auch Charttechnisch wirken viele gerade gut auskonsolidiert, sodass die nächste Stufe bald gezündet werden kann.

Als nächstes, etwas spekulativer, aber dennoch für mich recht sicher

BVB - ich gehe davon aus, dass man die CL erreicht und sich nächster Jahr stabilisieren wird. Wirtschaftlich ist man einfach ziemlich stark und auch sportlich ist man gar nicht so weit weg, wie viele immer meinen. Hier mal ein Link zur mathematischen Leistungsstärke unserer Borussia: expected Goas - understat

Einfach runtersrollen und dann nach xPTS sortieren.
Dieses xG Modell ist übrigens das Beste was ich bisher gesehen habe, und project fivethirtyeight sieht eine 79% Wahrscheinlichkeit auf CL. Soccer Predictions

Dann noch Tesla, viele werden jetzt aufschreien, aber wenn die Produktion vom Model 3 erstmal auf 10k / Woche läuft (aktuell 2k), dann wird man in die grüne Zone rutschen. Selbst wenn man nochmal eine KE benötigen sollte, werden die Investoren Schlange stehen. Tesla ist einfach nur hipp - und es gibt genügend Millionäre, die sich einen P100D gönnen oder ab 2020 den Roadstar2. Auch der LKW wird eine hohe Nachfrage haben. Alles in allem vertraue ich einfach Musk, weil er für mich der Visionär schlecht hin ist. Die Powerwalls und Solarziegel gibt es übrigens auch noch. Also da ist viel Potenzial, aber auch viel Risiko. Muss jeder selbst überlegen, ob und wie groß er dort einsteigen möchte. Ich investiere gerne in solche Unternehmen mit viel Phantasie, guten CEOs (aus meiner Sicht). Und wenn dann noch viele Menschen Angst vor diesem Invest haben und an der Seitenlinie stehen, dann weißt du was passiert, wenn sich deren Befürchtungen in Luft auslösen. aus CT-Sicht ebenfalls wieder attraktiv, wie ich finde.

Ich habe dann noch ca. 5 weitere Werte, einige davon sehr klein, wie L&S, oder mwb. Oder noch Riesen wie Alibaba oder NVIDIA.

Dort stecke ich aber nicht so tief drin und vertraue dort teilweise auf Kontakte und teilweise auf meine daraus konstruierten Schlussfolgerungen. Ob diese richtig sind, ober ob ich gravierende Denkfehler mache, wird sich zeigen.

Und klar, 50% ist sportlich und die letzten Jahre hatte ich wirklich viel Glück.
Aber ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch und mir ist klar, dass ich auch Rückschläge zu verkraften habe. Aber daraus werde ich hoffentlich lernen und besser werden.

Und bevor mir wieder etwas unterstellt wird. Dies ist keine Kaufempfehlung!

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Mittwoch, 18. April 2018, 10:39 (vor 89 Tagen) @ MgT

Ups, sorry @Mods :/ Da ich bisher fast nur stiller Mitleser war und noch nie etwas verlinkt habe, habe ich glatt vergessen, dass hier so strikte Verlinkungsregeln existieren. Die Seiten sind aber sauber und bestehen fast nur aus Tabellen. Dennoch müsst ihr sie wohl rausnehmen. Sorry dafür.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Professor-van-Dusen @, Berlin, Dienstag, 17. April 2018, 12:47 (vor 90 Tagen) @ MgT

Meine damalige Sparrate lag bei vielleicht 100€. Um mehr Startkapital zu haben, habe ich meine Rentenvresicherung gekündigt und ca. 4000€ erhalten. Das reichte mir aber nicht und nach ein paar Jahren Erfahrung und steigendem Gehalt konnte ich mir einen 20.000€ Kredit leisten. Letztes Jahr habe ich dann netto 95,45% an der Börse gemacht. Das war natürlich außergewöhnlich gut und mein bisheriger Rekord. Das Jahr davor lag meine Rendite bei 25%. Im Schnitt versuche ich ca. 50% zu erzielen. Mal gucken, ob ich es auf Dauer schaffe. Vermutlich nicht, aber der Mensch muss Ziele haben. Wenn alles gut geht, kann ich in ein paar Jahren mit Mitte 30 meinen Job an den Nagel hängen und meine Selbstständigkeit forcieren. Alles was dann übrig bleibt, wird in Steine investiert, um die Diversifizierung zu erhöhen.

Du hast einen Kredit aufgenommen, um mit dem Geld in den Aktienhandel zu investieren?! Heißt es nicht immer, in solche Spekulationen soll man nur mit Geld gehen, dass man "übrig" hat und niemals, niemals nie mit geliehenem?

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 13:13 (vor 90 Tagen) @ Professor-van-Dusen

Für mich ist es auch keine Spekulationen, sondern viel mehr Mathematik und Psychologie. Börse kann ganz einfach sein, wenn man ein paar Regeln beachtet. Und Erfolg kann man kopieren, wenn man von den großen Investoren lernt und sich selbst ständig hinterfragt. Von daher hat es eher wenig mit Spekulationen zu tun. Aber dies nur am Rande, weil ich finde, dass dieses Wort immer etwas Glück und Risikobereitschaft suggeriert, was aber definitiv eine untergeordnete Rolle spielt

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Spekulation mit Fremdmitteln?

Jurist81, Langenberg, Dienstag, 17. April 2018, 15:22 (vor 90 Tagen) @ MgT

Für mich ist es auch keine Spekulationen, sondern viel mehr Mathematik und Psychologie. Börse kann ganz einfach sein, wenn man ein paar Regeln beachtet. Und Erfolg kann man kopieren, wenn man von den großen Investoren lernt und sich selbst ständig hinterfragt. Von daher hat es eher wenig mit Spekulationen zu tun. Aber dies nur am Rande, weil ich finde, dass dieses Wort immer etwas Glück und Risikobereitschaft suggeriert, was aber definitiv eine untergeordnete Rolle spielt

Du hast ein Zeitfenster gewählt (seit 2012), in denen die Aktienmärkte (anders als Rohstoffe und Anleihen) nur eine Richtung kannten. In der Zeit konnte ein besoffener Affe durch das Werfen von Dartpfeilen auf beliebige BlueChips eine ordentliche Rendite erwirtschaften. Wenn man ein paar "hippe" Titel wie Amazon, Netflix oder selbst Facebook eingestreut hat, konnte man in dieser Zeit tatsächlich außergewöhnliche hohe Perfomances realisieren, da wir eine beispiellose Hausse getrieben von billigem Geld erleben. Das ist kein Kunststück gewesen. Die Kunst besteht vielmehr darin, diese Gewinne zu realisieren und zu konservieren.

Die Märkte werden gerade nervöser, wie man bspw. am VIX ablesen kann. Wie sieht deine Strategie aus? Shortest du? Bleibst du long? Wenn ja, wie sicherst du deine Investments ohne die Perfomance zu schmälern?

Natürlich kannst du deine Performance auch jetzt durch den gezielten Einsatz vom Fremdkapital mit einer gehörigen Leverage versehen, die man mit Turbos auch noch massiv steigern kann. Aber das birgt ein immenses Risiko. Du kannst das schultern und verstehst die Märkte besser als die Profis. Super! Nutze die Schwäche der Anderen! Ich gönne es dir von ganzem Herzen.

Aber bitte, suggeriere hier nicht, dass diese Strategie universell einsetzbar ist und empfehle den Leuten hier bitte nicht Fremdkapital für Aktienspekulation einzusetzen. Das ist unverantwortlich!

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Spekulation mit Fremdmitteln?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 16:26 (vor 90 Tagen) @ Jurist81


Aber bitte, suggeriere hier nicht, dass diese Strategie universell einsetzbar ist und empfehle den Leuten hier bitte nicht Fremdkapital für Aktienspekulation einzusetzen. Das ist unverantwortlich!


Du scheinst Ahnung von Aktien zu haben. Aber warum lässt du hier Fakten weg, die suggerieren sollen, dass ich unverantwortliche Empfehlungen ausspreche? Ich habe doch jetzt mehrfach erwähnt, dass diese Strategie für einen persönlich passen muss. Auch habe ich nie gesagt, dass ein blutiger Anfänger sich mit einem Kredit eindecken soll. Meine generelle Empfehlung bestand aus Bücher lesen, Aktienforen lesen, Kontakte knüpfen und mit Gleichgesinnten disktutieren. Alles danach war nur meine persönliche Geschichte. Aber ich werde in Zukunft darauf hinweisen, danke.

Ansonsten zu deinen Fragen:

Die Märkte werden nervöser: ist richtig, dennoch halte ich sie weiterhin für nicht überbewertet, ganz allgemein gesprochen. Korrektur kann jederzeit kommen. An einen wirklichen Crash glaube ich derzeit nicht, aber kann natürlich kommen. Ansonsten sind die Märkte aus politischen Manövern heraus nervös - und nicht weil fundamentale Gründe dafür sprechen. Und da politische Börsen kurze Beine haben, juckt mich der VIX im Moment relativ wenig.

Er juckt mich aber aus verschiedenen Gründen recht wenig, da ich viel in SmallCaps und MircoCaps investiert bin, die viele gar nicht auf dem Schirm haben, oder aber so stark unterbewertet sind, dass ich höchstens noch weiter in diese umschichten werde, sollten sie nachgeben.

Ansonsten bin ich was das Ganze angeht recht ruhig und baue aktuell gut gelaufene Positionen etwas ab. Vor allem bei Giganten wie Alibaba, Nvidia, amazon oder netflix. Je nach meiner eigenen Einschätzung baue ich da nur etwas ab, lasse nur die Gewinne weiter laufen oder steige, wie bei netflix oder amazon komplett aus.

2016 bin ich z.b. bei Lazio eingestiegen für ca. 0,5€ je Aktie im Schnitt. Aktuell also schon mehr als verdoppelt. Was soll ich deiner Meinung nach nun machen? Verkaufen, weil die Gesamtmärkte nervös werden? Ich finde, nur weil die Indikatoren für eine eventuelle Marktkorrektur sprechen, hier auszusteigen für falsch. Ich werde es zur Not aussitzen, weil eine Mkap von 95 Mio für diesen wiedergenesenen Club einfach nur lächerlich sind.
(Achtung: Keine Empfehlung, nur meine Meinung)

Ansonsten lasse ich die Finger von Zertifikaten. Auch shorte ich nicht, obwohl ich das ein oder andere mal gedacht habe, hätte ich es mal gemacht. Ich konzentriere mich lieber auf Unternehmen mit Zukunft und/oder einer starken Unterbewertung. Auch die BVB Aktie habe ich zum Beispiel seit Jahren im Depot und trade sie hin und wieder. Ich bin also der typische Longie, der aber durchaus hin und wieder mit Hilfe der CT, Psychologie, etc. versucht den ein oder anderen Trade abzuwickeln. Bei der BVB Aktie ist mir das geglückt letztes Jahr. Für 7,xx€ und 8,xx€ verkauft und dann zwischen 4,97€ und 5,5€ und leider auch eine Position zu ca. 6€ zurückgekauft. Mal gucken, ob das schlau war ;)

Ich würde aber nicht behaupten, dass ich die Märkte besser verstehe als die Profis. Ich habe nur den Vorteil frei zu sein in meinen Entscheidungen. Der gemeine Fondmanager hat soviele Auflagen und soviel Druck, sodass er gar nicht frei entscheiden kann. Und dann habe ich ja gerade mal 6 Jahre am Stück geliefert. Das heißt leider gar nichts. Ich werde jetzt nur vorsichtiger und hoffe, dass es so weiter geht.

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Spekulation mit Fremdmitteln?

Jurist81, Langenberg, Dienstag, 17. April 2018, 17:06 (vor 90 Tagen) @ MgT

Ansonsten zu deinen Fragen:

Die Märkte werden nervöser: ist richtig, dennoch halte ich sie weiterhin für nicht überbewertet, ganz allgemein gesprochen. Korrektur kann jederzeit kommen. An einen wirklichen Crash glaube ich derzeit nicht, aber kann natürlich kommen. Ansonsten sind die Märkte aus politischen Manövern heraus nervös - und nicht weil fundamentale Gründe dafür sprechen. Und da politische Börsen kurze Beine haben, juckt mich der VIX im Moment relativ wenig.

Meine Sicht: Die politischen Unruhen machen einen Teil der Nervosität aus, sind aber nicht allein enscheidenid für eine grßere Volatilität. Der MSCI World bewegt sich seit Jahresbeginn nahezu seitwärts, obgleich die wirtschaftlichen Daten robust aussehen und einen weiteren Anstieg durchaus plausibel erscheinen lassen. Der Grund? Meines Erachtens die Sorge vor ansteingenden Zinsen. Keiner will als letzter auf der Party stehen, wenn das Licht angeht. Und was wir in den letzten Jahren erlebt haben, war nicht immer von Fundamentaldaten getrieben. Da war auch eine gehörige Portion Fantasie mit drin, die man sich leisten konnte in diesem Zinsumfeld.

Er juckt mich aber aus verschiedenen Gründen recht wenig, da ich viel in SmallCaps und MircoCaps investiert bin, die viele gar nicht auf dem Schirm haben, oder aber so stark unterbewertet sind, dass ich höchstens noch weiter in diese umschichten werde, sollten sie nachgeben.

Sollte es zu einem Crash kommen (nicht, dass ich ihn aktuell sehe, aber das kann schnell gehen und irgendwann gibt es immer größere Rücksetzer) werden Small Caps und noch strärkrer Micro Caps unter stärkeren Druck geraten sich zu (re-) finanzieren als Blue Chips. Meines Erachtens ist da pauschal ein höheres Risiko zu sehen als bei den Standardwerten.

Ansonsten bin ich was das Ganze angeht recht ruhig und baue aktuell gut gelaufene Positionen etwas ab. Vor allem bei Giganten wie Alibaba, Nvidia, amazon oder netflix. Je nach meiner eigenen Einschätzung baue ich da nur etwas ab, lasse nur die Gewinne weiter laufen oder steige, wie bei netflix oder amazon komplett aus.

Amazon habe ich weiterhin im Portfolio, auch wenn ich normalerweise nur Wert mit soliden Gewinnen und üppigen Dividenden halte. Das liegt aber in erster Linie daran, dass ich Positionen grundsätzlich aufbaue, um sie zu halten. Gemäß dem alten Motto "Hin und her macht Taschen leer".

2016 bin ich z.b. bei Lazio eingestiegen für ca. 0,5€ je Aktie im Schnitt. Aktuell also schon mehr als verdoppelt. Was soll ich deiner Meinung nach nun machen? Verkaufen, weil die Gesamtmärkte nervös werden? Ich finde, nur weil die Indikatoren für eine eventuelle Marktkorrektur sprechen, hier auszusteigen für falsch. Ich werde es zur Not aussitzen, weil eine Mkap von 95 Mio für diesen wiedergenesenen Club einfach nur lächerlich sind.
(Achtung: Keine Empfehlung, nur meine Meinung)

Sehr gutes KGV, eine Marktkapitalisierung, die deutlich unter dem tatsächlichenen Wert liegen dürfte, erinnert stark an den BVB 2008. Aber (!) ich investiere nicht in Fußballclubs, weil ich die Branche insgesamt nicht für tragfähig erachte. Aus dem gleichen Grund kaufe ich keine Airlines. Zudem kenne ich die Bilanzen und Risiken des Vereins nicht. Daher erachte ich den Kauf oberflächig betrachtet für lohnenswert, persönlich halte ichvon einem Investment aber Abstand.

Ansonsten lasse ich die Finger von Zertifikaten. Auch shorte ich nicht, obwohl ich das ein oder andere mal gedacht habe, hätte ich es mal gemacht. Ich konzentriere mich lieber auf Unternehmen mit Zukunft und/oder einer starken Unterbewertung. Auch die BVB Aktie habe ich zum Beispiel seit Jahren im Depot und trade sie hin und wieder. Ich bin also der typische Longie, der aber durchaus hin und wieder mit Hilfe der CT, Psychologie, etc. versucht den ein oder anderen Trade abzuwickeln. Bei der BVB Aktie ist mir das geglückt letztes Jahr. Für 7,xx€ und 8,xx€ verkauft und dann zwischen 4,97€ und 5,5€ und leider auch eine Position zu ca. 6€ zurückgekauft. Mal gucken, ob das schlau war ;)

Klingt solide, passt aber auch auf den Bullenmarkt. Der wird nur nicht ewig anhalten. Daher würde ich zur Absicherung ein paar Titel mit negativer Korrelation zu deinen Werten aufbauen, bspw. (Edel-)Metallen oder typische Bärentitel wie Gesundheits- oder Versorgertitel. Zudem sollten ein paar Dividendentitel den CashFlow sichern.

Ich würde aber nicht behaupten, dass ich die Märkte besser verstehe als die Profis. Ich habe nur den Vorteil frei zu sein in meinen Entscheidungen. Der gemeine Fondmanager hat soviele Auflagen und soviel Druck, sodass er gar nicht frei entscheiden kann. Und dann habe ich ja gerade mal 6 Jahre am Stück geliefert. Das heißt leider gar nichts. Ich werde jetzt nur vorsichtiger und hoffe, dass es so weiter geht.

Ich drücke dir die Daumen. Du wirst unzweifelhaft einige weniger erfolgreiche Phasen überstehen (müssen). Solange du am Ball bleibst, bin ich zuversichtlich, dass du ordentlich performen wirst. Wichtig ist, dass du nicht krampfhaft und zwanghaft versuchst, Gewinne zu erzwingen. Das geht aus der Erfahrung immer nach hinten los. Wobei, was rede ich so großkotzig? Du hast im letzten Jahr eine viel bessere Performance an den Tag geleg als ich...

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Spekulation mit Fremdmitteln?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 17:31 (vor 90 Tagen) @ Jurist81

Ich danke Dir für deine guten und sachlichen Antworten und stimme Dir größtenteils auch zu und werde über einige Dinge noch nachdenken müssen.

Was die Small- und Microcaps angeht, magst du vielleicht recht haben - ich habe noch keinen Crash miterlebt. Dass der Kurs stärker nachgeben kann bei marktengen Titeln scheint aber logisch. Da ich aber meistens in recht solide Unternehmen investiere, die zugleich in ihren jeweiligen Nischen Marktführer sind, halte ich das Risiko für recht überschaubar. Oder anders ausgedrückt: Solange das Unternehmen sich weiter finanzieren kann, was ich aufgrund ihrer Stellung einfach mal annehme, würde sich nach dem Bärenmarkt eine überproportionale Reboundchance ergeben. Aber gut, dass sind nur meine Schlussfolgerungen, die ich nicht belegen kann, weil ich noch keinen Crash miterlebt habe. Ich versuche einfach nur so rational, wie es mir möglich ist, an die Sache ranzugehen und kaufe wenn mir eine Aktie günstig erscheint und verkaufe, wenn sie meine Kursziele erreicht hat.
Alles andere ist mir a) zu zeitaufwendig und b) glaube ich auch nicht, dass ich dadurch besser performen würde, denn wie du schon sagst "hin und her, macht Tasche leer"

zu Gold: ist in schwierigen Zeiten immer eine Überlegung wert, auch wenn moralisch aufgrund der Goldförderer nicht ganz einfach zu handeln ist. Ich weiß nicht, ist ein schwieriges Thema. Auf jeden Fall werde ich niemals in Rüstungsfirmen investieren. Aber Edelmetalle...puh ist ganz schwer :/

Ansonsten, danke für deinen Input und die angenehme Diskussion. Ich wünsche dir auch viel Erfolg - mach was Gutes draus, wenn du mal Geld übrig haben solltest :)

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Spekulation mit Fremdmitteln?

Jurist81, Langenberg, Dienstag, 17. April 2018, 17:45 (vor 90 Tagen) @ MgT

Danke, Geld übrig habe ich trotz kleiner Familie und anstehendem Umbau wegn Vergrößerung dieser dann doch noch.

Zu den Edelmetallen: Jeder greift zum Gold und das ist auch aus Investitionsgesichtspunkten nicht per se verkehrt. In Zeiten, in denen das viel seltenere Platin jedoch günstiger als Gold ist, würde ich nicht zum Gold greifen. Die Frage ist nur, ob ich Platin wegen der Umsatzsteuer physisch kaufen würde.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Freyr @, Dienstag, 17. April 2018, 13:09 (vor 90 Tagen) @ Professor-van-Dusen

Meine damalige Sparrate lag bei vielleicht 100€. Um mehr Startkapital zu haben, habe ich meine Rentenvresicherung gekündigt und ca. 4000€ erhalten. Das reichte mir aber nicht und nach ein paar Jahren Erfahrung und steigendem Gehalt konnte ich mir einen 20.000€ Kredit leisten. Letztes Jahr habe ich dann netto 95,45% an der Börse gemacht. Das war natürlich außergewöhnlich gut und mein bisheriger Rekord. Das Jahr davor lag meine Rendite bei 25%. Im Schnitt versuche ich ca. 50% zu erzielen. Mal gucken, ob ich es auf Dauer schaffe. Vermutlich nicht, aber der Mensch muss Ziele haben. Wenn alles gut geht, kann ich in ein paar Jahren mit Mitte 30 meinen Job an den Nagel hängen und meine Selbstständigkeit forcieren. Alles was dann übrig bleibt, wird in Steine investiert, um die Diversifizierung zu erhöhen.


Du hast einen Kredit aufgenommen, um mit dem Geld in den Aktienhandel zu investieren?! Heißt es nicht immer, in solche Spekulationen soll man nur mit Geld gehen, dass man "übrig" hat und niemals, niemals nie mit geliehenem?

Ja das ist der aller erste Aktien Tipp. Alles andere ist dann ein positives Beispiel mit dem man sich rühmt. Der der auf den Schulden sitzengeblieben ist, wird es eher nicht posten.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 13:06 (vor 90 Tagen) @ Professor-van-Dusen

Ja, aber ist mir egal, was man so sagt. Das Geld ist ja außerdem übrig. Anstatt 700€ zu sparen zahle ich halt 700€ plus Zinsen ab. Und meine Performance schlägt den Zins bei weitem. Außerdem hab ich so auf einen Schlag eine Basis, bei der es Spaß macht zuzusehen. Andere kaufen sich für 30000€ ein Auto, was nach 10 Jahren nichts mehr wert ist. Meine Aktien sind aber sehr wahrscheinlich deutlich mehr wert nach 10 Jahren. Ist wie immer eine Risikoabwägung. In meinem Fall, mit meinem Job als IT Network Administrator und allen anderen Faktoren hielt und halte ich das aber für eine gute Idee. Inzwischen gibt mir der Erfolg auch Recht und ich muss sagen, dass ich froh bin diesen Schritt gegangen zu sein.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Argyle, Köln, Dienstag, 17. April 2018, 20:43 (vor 90 Tagen) @ MgT

Ja, aber ist mir egal, was man so sagt. Das Geld ist ja außerdem übrig. Anstatt 700€ zu sparen zahle ich halt 700€ plus Zinsen ab. Und meine Performance schlägt den Zins bei weitem. Außerdem hab ich so auf einen Schlag eine Basis, bei der es Spaß macht zuzusehen. Andere kaufen sich für 30000€ ein Auto, was nach 10 Jahren nichts mehr wert ist.

Nur dass du mit nem Haufen Aktien weder deine Kinder zur Schule bringen noch 3 Kisten Bier vom Rewe holen kasst.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 21:31 (vor 90 Tagen) @ Argyle

Ja, aber ist mir egal, was man so sagt. Das Geld ist ja außerdem übrig. Anstatt 700€ zu sparen zahle ich halt 700€ plus Zinsen ab. Und meine Performance schlägt den Zins bei weitem. Außerdem hab ich so auf einen Schlag eine Basis, bei der es Spaß macht zuzusehen. Andere kaufen sich für 30000€ ein Auto, was nach 10 Jahren nichts mehr wert ist.


Nur dass du mit nem Haufen Aktien weder deine Kinder zur Schule bringen noch 3 Kisten Bier vom Rewe holen kasst.

Kinder habe ich nicht, dafür einen Hund. Aber der findet auf dem Rücksitz meines KIAs schon Platz - und der Kasten Brinkhoffs passt auch noch rein;) Ist ja nicht so, als ob ich nicht noch ein paar Taler für Urlaub und Spaß übrig hätte. Dafür schränke ich mich bei vielen anderen Dingen ein.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Dada1909 @, Dortmund, Dienstag, 17. April 2018, 13:10 (vor 90 Tagen) @ MgT

Ja, aber ist mir egal, was man so sagt. Das Geld ist ja außerdem übrig. Anstatt 700€ zu sparen zahle ich halt 700€ plus Zinsen ab. Und meine Performance schlägt den Zins bei weitem. Außerdem hab ich so auf einen Schlag eine Basis, bei der es Spaß macht zuzusehen. Andere kaufen sich für 30000€ ein Auto, was nach 10 Jahren nichts mehr wert ist. Meine Aktien sind aber sehr wahrscheinlich deutlich mehr wert nach 10 Jahren. Ist wie immer eine Risikoabwägung. In meinem Fall, mit meinem Job als IT Network Administrator und allen anderen Faktoren hielt und halte ich das aber für eine gute Idee. Inzwischen gibt mir der Erfolg auch Recht und ich muss sagen, dass ich froh bin diesen Schritt gegangen zu sein.

... sagte der Lotto Spieler. Wir leben aktuell in einem fast 10jährigen Bullenmarkt. Im Moment keine positive Rendite einzufahren, wäre ein Kunststück. Es hätte aber (und kann jederzeit) auch einen großen Crash geben können. Und dann?

Ich bin auch der Meinung: Investiert nur das Geld, das ihr habt, und das ihr Aktien investiert, welche ihr notfalls auch durch einen Börsencrash halten könnt.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 13:31 (vor 90 Tagen) @ Dada1909

Ja, aber ist mir egal, was man so sagt. Das Geld ist ja außerdem übrig. Anstatt 700€ zu sparen zahle ich halt 700€ plus Zinsen ab. Und meine Performance schlägt den Zins bei weitem. Außerdem hab ich so auf einen Schlag eine Basis, bei der es Spaß macht zuzusehen. Andere kaufen sich für 30000€ ein Auto, was nach 10 Jahren nichts mehr wert ist. Meine Aktien sind aber sehr wahrscheinlich deutlich mehr wert nach 10 Jahren. Ist wie immer eine Risikoabwägung. In meinem Fall, mit meinem Job als IT Network Administrator und allen anderen Faktoren hielt und halte ich das aber für eine gute Idee. Inzwischen gibt mir der Erfolg auch Recht und ich muss sagen, dass ich froh bin diesen Schritt gegangen zu sein.


... sagte der Lotto Spieler. Wir leben aktuell in einem fast 10jährigen Bullenmarkt. Im Moment keine positive Rendite einzufahren, wäre ein Kunststück. Es hätte aber (und kann jederzeit) auch einen großen Crash geben können. Und dann?

Ich bin auch der Meinung: Investiert nur das Geld, das ihr habt, und das ihr Aktien investiert, welche ihr notfalls auch durch einen Börsencrash halten könnt.

Nicht falsch verstehen, das sollte nicht als Tipp verstanden werden, wenn man sich seiner Sache nicht wirklich zu 100% sicher ist und die persönlichen Umstände es zu lassen. Nur nochmal: ob ich das Geld in Aktien investiere oder mir ein teures Auto kaufe...ich muss mir beides leisten können, ganz egal welchen Wert es nach 10 Jahren hat. Der Erfolg oder Nichterfolg spielt für diesen Case also überhaupt keine Rolle. Die Bank gibt dir das Geld, weil du kreditwürdig bist. Was du anschließend damit machst ist deine Sache. Ich leiste mir halt Kredite, damit ich sofort Kapital habe, andere geben es einfach nur aus für Autos, Häuser, Urlaub, Fernseher, usw.

Und ja, natürlich ist in einem Bullenmarkt alles einfacher. Aber auch das spielt für meine Entscheidung der Geldbeschaffung keine Rolle. Nur wirst du mir doch sicherlich zustimmen, dass 25 und 95 Prozent bei weitem alle Indizes schlagen. Was hat der DAX? 12% oder so? Ich will damit nur sagen, dass es sich lohnt, wenn man wirklich will. Aber klar, das ist keine Garantie. Auch ich muss durch den Bärenmarkt irgendwann und dann werde ich ja sehen wie ich relativ zum DAX und co. performe

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Copperfield @, Saarbrücken, Dienstag, 17. April 2018, 13:38 (vor 90 Tagen) @ MgT


Nicht falsch verstehen, das sollte nicht als Tipp verstanden werden, wenn man sich seiner Sache nicht wirklich zu 100% sicher ist und die persönlichen Umstände es zu lassen. Nur nochmal: ob ich das Geld in Aktien investiere oder mir ein teures Auto kaufe...ich muss mir beides leisten können, ganz egal welchen Wert es nach 10 Jahren hat. Der Erfolg oder Nichterfolg spielt für diesen Case also überhaupt keine Rolle. Die Bank gibt dir das Geld, weil du kreditwürdig bist. Was du anschließend damit machst ist deine Sache. Ich leiste mir halt Kredite, damit ich sofort Kapital habe, andere geben es einfach nur aus für Autos, Häuser, Urlaub, Fernseher, usw.

Das stimmt wohl aber hier geht es nicht um eine Auto sondern um dein Renten-Darsein. Wenn das in die Hose gegangen wäre wärst du zwar nicht Pleite aber deine komplette Altervorsorge würde sich auf die gesetzliche Rente reduzieren. Kann man machen, aber da wäre halt mehr drin gewesen.

Natürlich wenn es stimmt Gratuliere ich - schon ne coole Nummer ;-)

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 14:19 (vor 90 Tagen) @ Copperfield

Das stimmt wohl aber hier geht es nicht um eine Auto sondern um dein Renten-Darsein. Wenn das in die Hose gegangen wäre wärst du zwar nicht Pleite aber deine komplette Altervorsorge würde sich auf die gesetzliche Rente reduzieren. Kann man machen, aber da wäre halt mehr drin gewesen.

Natürlich wenn es stimmt Gratuliere ich - schon ne coole Nummer ;-)

Naja, was heißt in die Hose gehen. Es sind ja "nur" 20.000€ und ab wann spricht man von einem Mißerfolg? Wenn daraus nach 10 Jahren "nur" 30.000€ werden, sodass gerade mal die Inflation + Zinsen ausgeglichen werden, oder wie definierst du in die Hose gehen? ;) Soll nicht agressiv oder so klingen, sondern einfach nur deutlich machen, dass egal wie das Thema ausgeht, alles nur halb so wild ist.

Denn erstens habe ich ja weiterhin einen relativ sicheren Job, zweitens definiert sich mein Erfolg ja nicht nur an der Höhe meines Depots und drittens steht der Borusse sowieso immer wieder auf, wenn er am Boden liegt ;)

Und jetzt mal etwas off-topic: Ich glaube in ein paar Jahren an eine Gesellschaft, bei der die meisten Menschen durch Maschinen ersetzt werden und es ohnehin kaum noch Arbeit für das "normale" Volk geben wird. In so einer Welt wird das Bedingunslose Grundeinkommen unabdingbar sein, wenn man nicht eine zutiefst gespaltene Gesellschaft formen will. Das ganze nimmt jetzt weltweit eine Dynamik an, sodass sich die meisten Menschen noch gar nicht vorstellen können, wie schnell das Ganze auf uns zukommen wird - weil der Mensch nicht in der Lage ist exponentiell zu denken. Aber das ist nun mal die Realität und daher denke ich, dass man sich in etlichen Jahren immer weniger Sorgen um das Geld machen muss. Aber das nur am Rande eines BGE-Befürworters ;)

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Copperfield @, Saarbrücken, Dienstag, 17. April 2018, 14:32 (vor 90 Tagen) @ MgT

Naja, was heißt in die Hose gehen. Es sind ja "nur" 20.000€ und ab wann spricht man von einem Mißerfolg? Wenn daraus nach 10 Jahren "nur" 30.000€ werden, sodass gerade mal die Inflation + Zinsen ausgeglichen werden, oder wie definierst du in die Hose gehen? ;) Soll nicht agressiv oder so klingen, sondern einfach nur deutlich machen, dass egal wie das Thema ausgeht, alles nur halb so wild ist.

Kein Problem, hab´s ja nicht genau beschrieben. In die Hose meine ich Totalverlust wie es gerade im ersten Jahr bei Börsenneulingen nicht unüblich ist. Viele, gerade wenn es so gut läuft wie bei dir, werden dann gierig.

Denn erstens habe ich ja weiterhin einen relativ sicheren Job, zweitens definiert sich mein Erfolg ja nicht nur an der Höhe meines Depots und drittens steht der Borusse sowieso immer wieder auf, wenn er am Boden liegt ;)

Das ist klar und verhindert ja die Privatinsolvenz ;-) Außerdem scheinst du sehr kalkuliert und rational an die Sache ran zu gehen. Der Borusse steht zu Glück immer wieder auf, aber das muss er in diesem Fall alleine. Denn über den Geldbeutel geht die Solidarität der Borussenfamilie in dem Fall nicht ;-)

Und jetzt mal etwas off-topic: Ich glaube in ein paar Jahren an eine Gesellschaft, bei der die meisten Menschen durch Maschinen ersetzt werden und es ohnehin kaum noch Arbeit für das "normale" Volk geben wird. In so einer Welt wird das Bedingunslose Grundeinkommen unabdingbar sein, wenn man nicht eine zutiefst gespaltene Gesellschaft formen will. Das ganze nimmt jetzt weltweit eine Dynamik an, sodass sich die meisten Menschen noch gar nicht vorstellen können, wie schnell das Ganze auf uns zukommen wird - weil der Mensch nicht in der Lage ist exponentiell zu denken. Aber das ist nun mal die Realität und daher denke ich, dass man sich in etlichen Jahren immer weniger Sorgen um das Geld machen muss. Aber das nur am Rande eines BGE-Befürworters ;)

Ohne jetzt zu groß zu Antworten. Ich auch, das wird aber noch dauern da der Übergang geregelt ablaufen muss. Aber die Verhandlungen der IG Metall gehen ja schon in Richtung Arbeitszeitverkürzung und -flexibilisierung. Ich habe Informatik studiert und Verfolge schon von Berufswegen die Umstellung.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

MgT @, Dienstag, 17. April 2018, 15:31 (vor 90 Tagen) @ Copperfield

Naja, was heißt in die Hose gehen. Es sind ja "nur" 20.000€ und ab wann spricht man von einem Mißerfolg? Wenn daraus nach 10 Jahren "nur" 30.000€ werden, sodass gerade mal die Inflation + Zinsen ausgeglichen werden, oder wie definierst du in die Hose gehen? ;) Soll nicht agressiv oder so klingen, sondern einfach nur deutlich machen, dass egal wie das Thema ausgeht, alles nur halb so wild ist.

Kein Problem, hab´s ja nicht genau beschrieben. In die Hose meine ich Totalverlust wie es gerade im ersten Jahr bei Börsenneulingen nicht unüblich ist. Viele, gerade wenn es so gut läuft wie bei dir, werden dann gierig.

Okay. Ja, das mit der Gier kenne ich - da muss ich noch besser werden. Ist aber auch wirklich schwierig zwischen "Gewinne weiter laufen lassen" und "erste Positionen abbauen" die richtige Entscheidung zu treffen. Mal gehts gut und mal weniger. Aber das weiß man alles erst später. Perfekt traden kann man eh nicht. Man muss nur gucken, dass man mit der Summe seiner Trades insgesamt zufrieden ist und anschließend knallhart analysiert. Meine bitterste Erfahrung war bisher eine Adhoc, die eine Einzelposition um 10.000€ hat schmelzen lassen.

Viele sagen jetzt, "hättest du mal vorher verkauft", aber das unterschreibe ich so nicht. Denn vorher lief die Aktie extrem gut, sodass ich 15.000€ im Plus war. Hätte ich auf meine Arbeitskollegen gehört, dann hätte ich ja schon bei 1.000€ oder 2.000€ Plus verkaufen sollen. Das ganze Thema ist extrem schwierig und da spielen so viele Faktoren, wie Charttechnik, Sentiment, Markterwartungen, allgemeine Stimmung, Fundamentaldaten, usw. eine Rolle, sodass man wirklich kaum sagen kann, "hätte ich mal verkauft". Das hört sich für viele vielleicht komisch an, aber man sollte versuchen diese ganzen Schwankungen einfach auszublenden, solange man von seinem Invest fundamental überzeugt ist. Buy and hold ist da, wie ich finde, für Normalsterbliche einfach die beste Strategie.

Schwierig ist es dabei wirklich ruhig zu bleiben, und alles was ich zuvor in Büchern gelesen habe, kann einen auf dieses Gefühl nur schwer vorbereiten. Deshalb habe ich auch klein angefangen und mir erst nach ein paar Jahren diesen Kredit zugelegt. Inzwischen schwankt mein Depot täglich um etliche tausend Euro an volatilen Tagen. Hätte ich am Tag 1 diesen Kredit aufgenommen, wäre ich wahrscheinlich nervlich zusammengebrochen. Inzwischen juckt es mich nicht mehr und ich schaue immer seltener ins Depot, sondern verfolge nur noch die Unternehmen und verschiebe Anteile, wenn ich der Meinung bin, dass es sich lohnt.

Ich bin daher auch der Meinung, dass viele Menschen gute Investoren wären, wenn sie ihre Gefühle ausschalten könnten. Ruhig und besonnen zu agieren, dass ist, wie ich finde, eines der wichtigstens Dinge, die man an der Börse beherzigen muss.

Denn erstens habe ich ja weiterhin einen relativ sicheren Job, zweitens definiert sich mein Erfolg ja nicht nur an der Höhe meines Depots und drittens steht der Borusse sowieso immer wieder auf, wenn er am Boden liegt ;)

Das ist klar und verhindert ja die Privatinsolvenz ;-) Außerdem scheinst du sehr kalkuliert und rational an die Sache ran zu gehen. Der Borusse steht zu Glück immer wieder auf, aber das muss er in diesem Fall alleine. Denn über den Geldbeutel geht die Solidarität der Borussenfamilie in dem Fall nicht ;-)

Da hast du mich gut gelesen ;) Bei meinen Arbeitskollegen bin ich der Statistik- und Excel-Nerd, der außerdem erstmal mindestens 3 Bücher gelesen haben muss, bevor er etwas anpackt ;)

Und jetzt mal etwas off-topic: Ich glaube in ein paar Jahren an eine Gesellschaft, bei der die meisten Menschen durch Maschinen ersetzt werden und es ohnehin kaum noch Arbeit für das "normale" Volk geben wird. In so einer Welt wird das Bedingunslose Grundeinkommen unabdingbar sein, wenn man nicht eine zutiefst gespaltene Gesellschaft formen will. Das ganze nimmt jetzt weltweit eine Dynamik an, sodass sich die meisten Menschen noch gar nicht vorstellen können, wie schnell das Ganze auf uns zukommen wird - weil der Mensch nicht in der Lage ist exponentiell zu denken. Aber das ist nun mal die Realität und daher denke ich, dass man sich in etlichen Jahren immer weniger Sorgen um das Geld machen muss. Aber das nur am Rande eines BGE-Befürworters ;)


Ohne jetzt zu groß zu Antworten. Ich auch, das wird aber noch dauern da der Übergang geregelt ablaufen muss. Aber die Verhandlungen der IG Metall gehen ja schon in Richtung Arbeitszeitverkürzung und -flexibilisierung. Ich habe Informatik studiert und Verfolge schon von Berufswegen die Umstellung.

Dann sitzen wir ja quasi im gleichen Boot und vertreten die selbe Meinung ;) Immer schön zu lesen, wenn sich jemand mit dem BGE beschäftigt :)

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Professor-van-Dusen @, Berlin, Dienstag, 17. April 2018, 13:10 (vor 90 Tagen) @ MgT

Ja, aber ist mir egal, was man so sagt. Das Geld ist ja außerdem übrig. Anstatt 700€ zu sparen zahle ich halt 700€ plus Zinsen ab. Und meine Performance schlägt den Zins bei weitem. Außerdem hab ich so auf einen Schlag eine Basis, bei der es Spaß macht zuzusehen. Andere kaufen sich für 30000€ ein Auto, was nach 10 Jahren nichts mehr wert ist. Meine Aktien sind aber sehr wahrscheinlich deutlich mehr wert nach 10 Jahren. Ist wie immer eine Risikoabwägung. In meinem Fall, mit meinem Job als IT Network Administrator und allen anderen Faktoren hielt und halte ich das aber für eine gute Idee. Inzwischen gibt mir der Erfolg auch Recht und ich muss sagen, dass ich froh bin diesen Schritt gegangen zu sein.

Das finde ich schon sehr mutig. Aber ich bin auch kein wirklich risikofreudiger Anleger. Und hab vor allem keine Lust, mich permanent intensiv mit dem Thema zu beschäftigten. In der Zeit muss ich Sport machen oder Bier trinken. Oder Zeug ins schwatzgelb-Forum schreiben. ;)

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Daniel09 @, Dienstag, 17. April 2018, 10:45 (vor 90 Tagen) @ FourrierTrans

Hallo Leute. Ich suche aktuell einfach mal nach Ideen bzw. Ratschlägen hinsichtlich potenzieller Anlagemöglichkeiten. Ich weiß, dass dies momentan ein schwieriges Thema und auch immer individuell zu betrachten ist, dennoch denke ich, gibt es hier im Forum eventuell den ein oder anderen "Kenner".

Ich arbeite als Ingenieur, aber eher noch als Einsteiger. Ich würde sagen, dass ich ein ganz anständiges Gehalt bekomme, aber auch nichts wirklich außergewöhnliches. Erster Job nach Ausbildung und Studium eben. Aktuell kann ich so ca. 500 € jeden Monat "zur Seite legen", ohne groß sparen zu müssen, während des Monats. Ich habe einige langfristige Dinge abgeschlossen (Riester-Rente z. B., aber ohne mich dabei arg aus dem Fenster zu lehnen).
Es gibt ja auch Dinge wie das Konzept "IndexSelect" der Allianz, welches sich auf den Euro Stoxx 50 bezieht und angeblich (je nach dem für welchen "Cap" man sich entsheidet) relativ abgesichert gegen Verluste sein sollen. Auch hier, so habe ich es verstanden, gilt natürlich das Motto "je risikofreudiger der Cap, desto größer der potenzielle Ertrag" und umgekehrt. Klang ganz gut, so richtig überzeugt war ich dann aber letztlich jedoch auch nicht.

Mal ganz blöd gefragt: Wenn man sich (ganz naiv) die Frage stellt, wie man wohl monatlich vielleicht einfach noch einen kleinen Obulus "hinzuverdienen" könnte (in dem man das Geld "arbeiten lässt"), bliebe (wenn man beispielsweise sagen würde, man wäre bereit 100 € pro Monat in etwas "riskantere" Produkte zu investieren) lediglich die Option, mit Aktien zu arbeiten, oder?

Ich bin für jegliche Ideen und Ratschläge sehr dankbar. Ich bin von Hause aus dann leider doch kein Finanz-Pro. :)

Vor kurzem war bei 1live jemand der erzählt hat, wie man im Monat sparen muss, dass man früh nicht mehr arbeiten muss und von dem ersparten Leben kann. Hab es bei 1live nicht gefunden aber einen ARtikel vom Spiegel aus dem Jahr 2013

spiegel.de/wirtschaft/service/vorruhestand-wie-viel-geld-braeuchte-man-um-mit-30-in-rente-zu-gehen-a-904138.html

Keine Ahnung wie realistisch sowas ist.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Copperfield @, Saarbrücken, Dienstag, 17. April 2018, 10:56 (vor 90 Tagen) @ Daniel09


Vor kurzem war bei 1live jemand der erzählt hat, wie man im Monat sparen muss, dass man früh nicht mehr arbeiten muss und von dem ersparten Leben kann. Hab es bei 1live nicht gefunden aber einen ARtikel vom Spiegel aus dem Jahr 2013

spiegel.de/wirtschaft/service/vorruhestand-wie-viel-geld-braeuchte-man-um-mit-30-in-rente-zu-gehen-a-904138.html

Keine Ahnung wie realistisch sowas ist.

Ein gewisser Hr. Maschmeyer hat auch ein Buch zu dem Thema ;-)

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Freyr @, Dienstag, 17. April 2018, 10:51 (vor 90 Tagen) @ Daniel09

Das ist wirklich bescheuert

Ich habe das damals bei 1 live gehört. In seinen besten Jahren lebt man auf niedrigsten Niveau um dann womöglich etwas mehr angespart zu haben

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 17. April 2018, 10:49 (vor 90 Tagen) @ Daniel09

Vor kurzem war bei 1live jemand der erzählt hat, wie man im Monat sparen muss, dass man früh nicht mehr arbeiten muss und von dem ersparten Leben kann. Hab es bei 1live nicht gefunden aber einen ARtikel vom Spiegel aus dem Jahr 2013

Wobei ich es aber auch komisch finde, sich jetzt viel zu verkneifen, damit man später mal wirklich "leben" kann. Für mich sollte sich das alles irgendwo die Waage halten und das Leben jetzt auch ähnlich viel Spaß machen wie das Leben in zehn oder zwanzig Jahren.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Daniel09 @, Dienstag, 17. April 2018, 14:24 (vor 90 Tagen) @ Sascha

Vor kurzem war bei 1live jemand der erzählt hat, wie man im Monat sparen muss, dass man früh nicht mehr arbeiten muss und von dem ersparten Leben kann. Hab es bei 1live nicht gefunden aber einen ARtikel vom Spiegel aus dem Jahr 2013

Wobei ich es aber auch komisch finde, sich jetzt viel zu verkneifen, damit man später mal wirklich "leben" kann. Für mich sollte sich das alles irgendwo die Waage halten und das Leben jetzt auch ähnlich viel Spaß machen wie das Leben in zehn oder zwanzig Jahren.

So sehe ich das auch. Klar sollte man wenn möglich fürs Alter was ansparen. Aber bringt es mir in jungen Jahren auf alles zu verzichten und dann werde ich im schlimmsten Fall nicht alt genug oder bin im entsprechenden Alter dann schwer krank.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

OliJ @, BV, Dienstag, 17. April 2018, 15:06 (vor 90 Tagen) @ Daniel09

So ist es. Es kann immer ganz schnell vorbei sein.
Man muss die Kohle ja nicht verprassen aber schön leben (sofern es finanziell und gesundheitlich geht) sollte man schon.
Am Ende hat man eine fette Rente und die Nachkommen freuen sich, dass man als alter Sack das Pflegeheim selbst bezahlen kann.
Man selbst liegt dann evtl. da und denkt "Shit, wäre ich doch damals lieber auf die Malediven statt nach Schotten in die Jugendherberge gefahren."

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

thedrummer, Dienstag, 17. April 2018, 10:29 (vor 90 Tagen) @ FourrierTrans

Bei einer Direktbank in einen ETF-Sparplan mit monatlicher Rate investieren. Z.B. 70% MSCI World / 30% Emerging Markets. Ist der Klassiker zum Einstieg und schon mit guter Risikostreuung. Allerdings nur für eine lange Anlegedauer (ab 5-10 Jahre) geeignet.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Lattenknaller @, München, Dienstag, 17. April 2018, 08:51 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

So jetzt hast Du gefragt und 10 Meinungen, Rente doof, Riester doof, Aktien derzeit teuer und Immobilien je nach Lage auch.
Ich kann Dir nur empfehlen in Deiner Situation vorsichtig mit langfristigen Anlagen zu sein und das 3 Säulen Modell im Kopf zu haben.
Die erste Säule dürftest Du ( ich nehme an Du bist angestellt) mit der gesetzlichen Rente abgedeckt haben.
Ist i.ü. nicht so schlecht wie ihr Ruf und die Rendite schlägt derzeit Rürup und Riester. Wie das in 35 Jahren aussieht weiß niemand, aber das weiß man bei keiner Vorsorge.
Dann kommt die zweite Säule mit BAV oder vergleichbarem. Und dann die dritte Säule mit Immobilien, Aktien oder Co..
Was viele Berufsanfänger vergessen ist, dass es auch einen Zeitraum neben dem Jetzt und der Rente gibt. Alle Verkäufer argumentieren immer mit der Rente. Aber i.d.R. ist es so, dass irgendwann ein Kapitalbedarf meist für eine Immobilie ansteht.
Von diesem Produkt der Allianz würde ich die Finger lassen. Da lieber direkt investieren in einen guten Fond.
Und bei Riester Produkten muss man sehr auf die Kosten achten.
Wenn das Kaufniveau noch einigermaßen erträglich ist in Deiner Region ( also nicht München, Frankfurt, Hamburg oder Stuttgart) würde ich frühzeitig an eine Immobilie denken.

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Allianz IndexSelect

alphonsebrowne, Dienstag, 17. April 2018, 09:31 (vor 90 Tagen) @ Lattenknaller
bearbeitet von alphonsebrowne, Dienstag, 17. April 2018, 09:39

Bzgl AllianzIndexSelect

Ich würde auch davon abraten. Das Prinzip der monatlichen Performance sorgt dafür, dass Du bei steigenden Aktienmärkten NICHT in vollem Maße daran teilnimmst, aber wenn es mal einen Rückschlag gibt, dann ist die ganze angesammelte Rendite weg (da es nach oben einen Cap, aber nach unten keinen Floor gibt)

Es handelt sich hier um sehr günstige Optionen, die die Allianz mit Marketingsprech schön und vergleichsweise teuer verpackt.
Wenn Du allerdings sagst, dass die Fixe Verzinsung Dir ausreicht, ist es was anderes, aber dann brauchst Du auch kein IndexSelect...

Aber in Deinem Alter solltest Du eher zunächst in der Tat einen Teil ansparen (in ca 10 Jahren wirst Du es brauchen für Kinder, Haus, neues Auto etc) und einen Teil in Aktien legen, an den Du seeeehr lange nicht ranmusst.

Man überschätzt am Anfang, vie viel man ansparen kann und wie viel Cash man später für irgendwelche Dinge benötigt.

Gruß
Alphonse

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Allianz IndexSelect

DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 17. April 2018, 09:50 (vor 90 Tagen) @ alphonsebrowne

Man überschätzt am Anfang, vie viel man ansparen kann und wie viel Cash man später für irgendwelche Dinge benötigt.

Es macht auch Sinn hin- und wieder mal die Ausgaben zu pruefen. Vor allem solche, die regelmaessig anfallen. 20 Euro pro Woche sind halt 10400 EUR in zehn Jahren. Und gut angelegt, noch mehr.

Ein Beispiel: wenn man noch jung ist und in der Stadt wohnt, braucht man nicht unbedingt ein Auto.

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Anleihen

Copperfield @, Saarbrücken, Dienstag, 17. April 2018, 08:26 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

Anleihen kannst du natürlich noch kaufen. Hier sind bei Neuemissionen Coupons von 4-5 % die Regel und ich denke bei Mittelstandsanleihen geht man nicht so ins Risiko. Aber bei ner Pleite der Firma ist das Geld halt evtl. weg.

Ich spiele auch schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken da rein.

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Anleihen

Steffl @, Dienstag, 17. April 2018, 09:34 (vor 90 Tagen) @ Copperfield

Anleihen kannst du natürlich noch kaufen. Hier sind bei Neuemissionen Coupons von 4-5 % die Regel und ich denke bei Mittelstandsanleihen geht man nicht so ins Risiko. Aber bei ner Pleite der Firma ist das Geld halt evtl. weg.

Die Euro-Neuemission möchte ich sehen, die dir 4-5% liefert. Für ne fünfjährige Daimler bekommst du ein halbes Prozent, für eine siebenjährige, schäbige Petrobras dann 3 Prozent.

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Anleihen

Copperfield @, Saarbrücken, Dienstag, 17. April 2018, 10:01 (vor 90 Tagen) @ Steffl

Anleihen kannst du natürlich noch kaufen. Hier sind bei Neuemissionen Coupons von 4-5 % die Regel und ich denke bei Mittelstandsanleihen geht man nicht so ins Risiko. Aber bei ner Pleite der Firma ist das Geld halt evtl. weg.


Die Euro-Neuemission möchte ich sehen, die dir 4-5% liefert. Für ne fünfjährige Daimler bekommst du ein halbes Prozent, für eine siebenjährige, schäbige Petrobras dann 3 Prozent.

OK der Markt ist nicht mehr so rosig (hab gedacht es wäre noch besser). Bin aber hier auch nicht so im Thema. Aber ich halte Anleihen immer noch für ne Möglichkeit. Man muss halt gucken und evtl auch ein bisschen warten. Es kommt ja eh nicht jede Anleihe in Frage da er wohl kaum 10000 Euro investieren kann und nur kleine Stücklungen in Frage kommen.

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Anleihen

Ulrich @, Dienstag, 17. April 2018, 08:33 (vor 91 Tagen) @ Copperfield

Anleihen kannst du natürlich noch kaufen. Hier sind bei Neuemissionen Coupons von 4-5 % die Regel und ich denke bei Mittelstandsanleihen geht man nicht so ins Risiko. Aber bei ner Pleite der Firma ist das Geld halt evtl. weg.

Ich spiele auch schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken da rein.

Auch da sollte man genau hin schauen. Wir leben im Augenblick in einer Zeit extrem "billigen" Geldes. Die niedrigen Zinsen ermöglichen auch Unternehmen das Überleben die normalerweise längst vom Markt verschwunden wären. Problematisch werden könnte wenn das Zinsniveau wieder anziehen sollte auch eine Art Kettenreaktion werden die gesunde Unternehmen in eine Schieflage bringt weil sie selbst Zahlungsausfälle hinnehmen müssen.

Steigen die Zinsen wieder, dann sinken zudem die Kurse der niedriger verzinsten Anleihen, und man muss Nachteile in Kauf nehmen wenn man sie vorzeitig abstoßen muss.

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Anleihen

Copperfield @, Saarbrücken, Dienstag, 17. April 2018, 08:40 (vor 91 Tagen) @ Ulrich

Anleihen kannst du natürlich noch kaufen. Hier sind bei Neuemissionen Coupons von 4-5 % die Regel und ich denke bei Mittelstandsanleihen geht man nicht so ins Risiko. Aber bei ner Pleite der Firma ist das Geld halt evtl. weg.

Ich spiele auch schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken da rein.


Auch da sollte man genau hin schauen. Wir leben im Augenblick in einer Zeit extrem "billigen" Geldes. Die niedrigen Zinsen ermöglichen auch Unternehmen das Überleben die normalerweise längst vom Markt verschwunden wären. Problematisch werden könnte wenn das Zinsniveau wieder anziehen sollte auch eine Art Kettenreaktion werden die gesunde Unternehmen in eine Schieflage bringt weil sie selbst Zahlungsausfälle hinnehmen müssen.

Steigen die Zinsen wieder, dann sinken zudem die Kurse der niedriger verzinsten Anleihen, und man muss Nachteile in Kauf nehmen wenn man sie vorzeitig abstoßen muss.

Ja das stimmt aber deshalb auch die Coupons mitnehmen und die Anleihe 5 Jahre halten. Das es sich hier um Risikokapital handelt hab ich ja geschrieben. Aber ich halten gerade den deutschen Mittelstand für robust genug und das Risiko überschaubar.

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Anleihen

Bono @, Hamburg, Dienstag, 17. April 2018, 08:58 (vor 91 Tagen) @ Copperfield

Ich arbeite in einem Family Office und wir haben bei allen Mandanten die Anleihequote auf fast 0% gesetzt.

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Anleihen

Copperfield @, Saarbrücken, Dienstag, 17. April 2018, 09:21 (vor 90 Tagen) @ Bono

Ich arbeite in einem Family Office und wir haben bei allen Mandanten die Anleihequote auf fast 0% gesetzt.

Das ist ja cool!

Warum, wegen dem Risiko oder weil mit Aktien zur Zeit mehr Geld zu machen ist? ;-)
Ich hab Beispielsweise die Karlsberg Brauerei im Auge. Familiengeführt, sehr alt und stark im regionalen Markt.

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Anleihen

Bono @, Hamburg, Dienstag, 17. April 2018, 10:11 (vor 90 Tagen) @ Copperfield

Weil das Rendite-Risiko-Profil nicht mehr passt. Aktuell wird eine andere Strategie verfolgt. Das ist aber Themen, die weniger für Privatanleger interessant sind. Unternehmensanleihen muss man grundsätzlich separat betrachten. Hier ist es immer eine Frage der Bonität des Emittenten.

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Whisky!

Venceremos, Dienstag, 17. April 2018, 08:13 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

Ich investiere teilweise in Whisky, jedoch braucht es da natürlich gewissen Sachverstand und manchmal auch Glück. Glück nicht bei der Wertsteigerung, sondern dabei, eine limitierte Flasche zu erhalten. Wenn man von einer gefragten Brennerei eine arg limitierte Edition kauft (Auflage dreistellig oder im unteren vierstelligen Bereich) und dann vernünftig lagert, sind da schnelle Steigerungen möglich. Natürlich kriegt man dann manchmal nur eine Flasche von einer Sorte ab, aber mit einem größeren Portfolio und guter Lagerung lohnt es schon

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Whisky!

myconos @, Dienstag, 17. April 2018, 10:06 (vor 90 Tagen) @ Venceremos

Ich investiere teilweise in Whisky

Spannendes Thema, das hatte ich mir auch schon überlegt. Darf ich fragen, wo du kaufst?

Habe persönlich auch nach so etwas wie einem Whiskey Broker gesucht und bin online auch fündig geworden, aber sobald man Fässer in Betracht zieht, kommt plötzlich das Thema Zoll ins Spiel, sofern man das Zeug über Ländergrenzen bewegt.

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Whisky!

Dudi @, Tor zum Münsterland, Dienstag, 17. April 2018, 12:10 (vor 90 Tagen) @ myconos

Grr... Leute wie ihr macht mir mein Hobby kaputt.... ;-)

Das Zeug gehört getrunken...

P.S. ich glaube das der Hype so langsam abebbt, denkt also an rechtzeitigen Verkauf. Nicht das ihr nachher das Ganze mit Cola gemischt trinken müsst...

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Whisky!

Venceremos, Dienstag, 17. April 2018, 16:13 (vor 90 Tagen) @ Dudi

Bei vielen limiterten kannst du zwei Flaschen kaufen, eine trinken und eine nach einem Jahr oder kürzer mit 100 % und mehr Gewinn weiterverkaufen - dann trinkst du die verbliebene quasi gratis ;)

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Claudius, Trier, Dienstag, 17. April 2018, 08:09 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Claudius, Dienstag, 17. April 2018, 08:22

Hallo,

die Frage habe ich mir vor einiger Zeit auch gestellt. Ich empfehle dir die gängigen Finanzblogs durchzuscrollen und ein paar Inspirationen zu sammeln.
Blogbeispiel: https://finanzrocker.net/

Die richtige Anlage gibt es nicht. Das hängt sehr vom individuellen Profil ab. Sparpotential, Anlagehorizont, Risikotyp, Arbeitsaufwand etc.

Ich persönlich habe aktuell ähnliches Sparpotenzial wie du, Anlagehorizont 20 Jahre + x, eher risikoscheu, Schwankungen halte ich aus.

Was in den USA zu jedem gutem Haushalt gehört, wird hierzulande noch etwas vernachlässigt.
Meiner Meinung nach sind passive ETF's die beste Wahl für mein Profil. Ein Portfolio aus Einzelaktien Bedarf deutlich mehr Zeit und Know-How.

Informationen über ETF's und den richtigen Einstieg gibt es zuhauf. Einfach mal 2 Stunden einlesen und bei Gefallen einsteigen.

Depot bei einer Online Bank wie z.B IngDiba, Comdirect, Onvista eröffnen, passende ETF Sparpläne aussuchen und einfach mal lossparen.

Ich persönlich bespare in einem 80/20 Verhältnis MSCI Word + Emerging Markets. Beide kostenlos, physisch und thesaurierend.

Beim Sparen haben viele Leute ein großes Problem: Es wird viel drüber geredet und informiert, aber nicht angefangen.

Gruß
Claudius

EDIT

Ergänzend empfiehlt sich natürlich auch eine Rücklage von ca. 3 Nettogehältern auf einem Tagesgeldkonto. Dort gibt es zwar auch nichts mehr abzugreifen, aber rein aus Diversifikationsgründen.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

ojaz12 @, regensburg, Dienstag, 17. April 2018, 08:43 (vor 91 Tagen) @ Claudius

Das würde ich dem jüngeren Durschnittlsanleger mit langem Atem auch empfehlen. Am besten man kann wie vom Threadersteller genannt monatlich sparen/anlegen. Dann kommt es nämlich noch zum sogenannten cost averaging - man kauft in Zeiten teurer Märkte bei gleichem Anlagebetrag weniger Stücke, wenn die Märkte dagegen günstig sind, kauft man entsprechend mehr Anteile.

Den Markt richtig zu timen schaffen die wenigsten. Das ist Zeit- und Nervenaufreibend. Ich tue mich schwer damit zu beurteilen ob Aktien gerade zu teuer sind oder ob gerade ein guter Einstiegszeitpunkt ist. Meistens sind die Märkte effizient und der Preis somit genau richtig. Wenn man für 20-30 Jahre anlegen kann, wird man mit einem breit diversifizierten Aktienportfolio eine Rendite von 6-8% pro Jahr erzielen, was über den Zeitraum zu erstaunlichen Vermögenszuwächsen führt.

Ich persönlich investiere wie Chappie lieber in Einzeltitel, da ich mir davon eine noch höhere Rendite verspreche und weil es mir Spaß macht. Wenn man sich das als Hobby vorstellen kann, mit dem man mindestens 5 Wochen pro Stunde verbringen möchte, ist das ok. Grundsätzlich dürfte ein solcher Ansatz für die meisten aber nicht geeignet sein.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Manneken Pis @, Dienstag, 17. April 2018, 13:56 (vor 90 Tagen) @ ojaz12

5 Wochen pro Stunde, das hört sich ganz schön schwierig an ;-)

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

ojaz12 @, regensburg, Dienstag, 17. April 2018, 14:44 (vor 90 Tagen) @ Manneken Pis

Ohne Fleiß kein Preis ;-).

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Frankonius @, Frankfurt, Dienstag, 17. April 2018, 07:55 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Frankonius, Dienstag, 17. April 2018, 07:59

Ich nehmen an, Du bist maximal so um die 30.
Wichtig ist auf jeden Fall, auch etwas in die Altersversorgung zu investieren, da sich ja die Renten nicht so tolle entwickeln. Bei mir (54) habe ich vor ca. 4 Jahren eine Direktversicherung
(Entgeltumwandlung) abgeschlossen (mit Zuschuss vom Arbeitgeber).
Wenn ich denn mal in Rente gehe, sind dass dann immerhin jeden Monat 300 Euro zusätzlich oder ca. 70.000 - 80.000 Euro (da schlägt aber auch wohl noch der Staat zu).

Auf Dauer sind auch Aktien immer eine gute Anlage.
Man braucht sich nur die Entwicklung von Dax, Dow-Jones oder Nikkei ansehen.
Mein 4-5 Jahre altes Depot hat auf die Zeit gerechnet jedes Jahr rund 10-12 % gewonnen.
Ich bin auch konservativ und habe breit gestreut (von Heidelberger Zement, Roche über Fresenius bis Facebook und Amazon). Geplant ist dann auch Zukauf von VW.
Mit Asien kenne ich mich nicht so aus, aber etwas aus Japan, Korea oder China gehört auch ins Depot.

Facebook ist trotz Rückschlägen mit einer Verdoppelung Spitzenreiter.
Wenn man jung und risikofreudig ist, kann man auch mehr in Zukunfts-Technologie setzen.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Copperfield @, Saarbrücken, Dienstag, 17. April 2018, 07:47 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

ZDF Das Rentendebakel

Ich kann dir die Doku nur empfehlen. Danach fragst du glaube ich nicht mehr da alles Mist ist.

Ich würde dir entweder Eigentum empfehlen oder ne private Rentenversicherung. Die Verzinsung dort ist (bei meiner zur Zeit mit 2,3 % noch OK). 50 - 100 € noch in einen gemischten Fondssparplan. Hier dringend die Kosten vergleichen!

Von Riester würde ich abraten (hast du aber wohl schon). BAV nur bei massiven Zuschüssen vom Arbeitgeber. Aber auch hier sollte man das mit Vorsicht genießen da man nur ganz schlecht abschätzen kann was im Alter raus kommt und evtl. noch abgezogen wird. Deshalb bevorzuge ich, als Hauptvorsorge, die private Rentenversicherung, damit kann ich wenigstens sicher planen. Ich hab aber auch Eigentum.

500 € halte ich übrigens für dein (geschätztes) Einkommen für OK.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Taifun @, Wolnzach, Dienstag, 17. April 2018, 07:36 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

Rolex-Uhren in den Safe. Nicht tragen, nur kaufen und luftdicht verpackt 30 Jahre liegen lassen. Am besten die Stahl-Modelle.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Kulibi77, Dienstag, 17. April 2018, 01:59 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

Wenn du ein ordentliches Gehalt hast und auf absehbarer Zeit nicht von Arbeitslosigkeit bedroht bist: Wohnungen kaufen und vermieten. Geht auch auf Kredit. Sobald du deine erste durchfinanziert hast geht das von ganz alleine weiter. Einraumwohnungen für Studenten in den Hochburgen sind besonders interessant.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Ulrich @, Dienstag, 17. April 2018, 07:47 (vor 91 Tagen) @ Kulibi77

Wenn du ein ordentliches Gehalt hast und auf absehbarer Zeit nicht von Arbeitslosigkeit bedroht bist: Wohnungen kaufen und vermieten. Geht auch auf Kredit. Sobald du deine erste durchfinanziert hast geht das von ganz alleine weiter. Einraumwohnungen für Studenten in den Hochburgen sind besonders interessant.

Käme ganz auf die Region an. Gerade in vielen Ballungsräumen gehen die Immobilienpreise noch deutlich stärker durch die Decke als die Mieten. An dem Boom wollen viele mit verdienen, entsprechend überhitzt sind teilweise die Märkte.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 17. April 2018, 01:32 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

Ich weiss nicht, ob man das hier verlinken darf, aber derzeit liegen diese Produkte im Trend. Einfach mal ausprobieren.

Oder eine Dauerkarte beim BVB. Die eigenen vier Waende quasi.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Chappi1991 ⌂ @, Dienstag, 17. April 2018, 01:29 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

Mal ganz blöd gefragt: Wenn man sich (ganz naiv) die Frage stellt, wie man wohl monatlich vielleicht einfach noch einen kleinen Obulus "hinzuverdienen" könnte (in dem man das Geld "arbeiten lässt"), bliebe (wenn man beispielsweise sagen würde, man wäre bereit 100 € pro Monat in etwas "riskantere" Produkte zu investieren) lediglich die Option, mit Aktien zu arbeiten, oder?

Aktien sind gar nicht so riskant. Wenn man einen langen Atem hat und nur das Geld anlegt, an das man nicht zwingend zu jeder Zeit muss oder will, dann sind Aktien sogar wunderbar risikolos. Und sie haben auf lange Sicht gute Renditen. Da kassiert kein Fondsmanager mit. Große Aktiengesellschaften sind breit aufgestellt. Wenn man ein Haus zum vermieten kauft oder in einen geschlossenen Immobilienfonds einzahlt, dann ist man von einem ganz kleinen Markt abhängig. Große Aktiengesellschaften haben also per se schon ein verteiltes Risiko.

Der große Vorteil von Aktien gegenüber einem Sparbuch, Festgeld etc. ist die "doppelte" Rendite. Wenn man Geld anlegt und Zinsen bekommt, dann richten die sich nach der Inflationsrate. Es gibt ja die schöne Erzählung von der Wirkung des Zinseszinses. Den gibt es auch. Was nur keiner sagt, ist, dass die Inflation den Zinsessinseffekt ebenfalls hat. Also dem exponentiellen Wachstum des Guthabens steht auch eine exponentiell Geldentwertung entgegen. Da wir ein Schuldgeldsystem haben, muss die Geldmenge beständig wachsen. Also haben wir immer Inflation, die die Zinsen mehr oder weniger auffrißt.

Bei der Aktie ist es so, dass durch die steigende Geldmenge auch das Geld, was in den Aktienmarkt investiert wird, immer mehr wird. Dadurch steigen die Kurse, langfristig und im Mittel gesehen, immer mit. Man hat also einen Inflationsausgleich durch die Kurse. Dazu kommt dann die Rendite durch die Dividenden. Das sind dann echte Renditen, weil die Inflation an andere Stelle ausgeglichen wird.

Gute Aktien wären dann die, von Unternehmen, die

- in einem Marktsegment, dass geringen Schwankungen ausgesetzt ist (z.B. Lebensmittel, denn gegessen wird immer - ist nur ein Beispiel)
- die bereits lang und dauerhaft erfolgreich sind
- die gute Dividenden zahlen (und auch das beständig).

Wenn man nach diesen Kriterien dann 30 Titel raussucht, die man sich anguckt, dann bekommt man nach und nach einen Einblick. Wenn man dann daraus 10 Favoriten entwickelt und dann nach und nach in diese investiert, dann verfolgt man diese Unternehmen über die Zeit, man wird zum Experte für diese Firmen und der Aufwand der Analyse nimmt immer weiter ab. Man kennt die Firmen und verfolgt sie dann ohne großen Aufwand.

Wenn du halt regelmäßig weiter investieren willst und kannst, dann ist es so, dass steigende und fallende Kurse von Nutzen sein können. Steigende: klar, dann machst du "Gewinn". Fallende: wenn du grundsätzlich vom Unternehmen überzeugt bist, dann sind niedrige Kurse eine gute Gelegenheit, um aufzustocken.

Auf Dauer und in der Breite sind Aktien ein ideales Investment. Man kann sie in recht kleinen Stückelungen kaufen. Man kann sie jederzeit verkaufen (wenn auch nicht jederzeit zu einem guten Kurs). Sie sind auf lange Sicht gesehen gegen Inflation geschützt und wenn sie gut gemanaged sind, dann betreiben sie selbst schon eine gute Risikosteuerung.

Das einfach mal ganz grundsätzlich.

BTW: Die BVB-Aktie würde ich aktuell eher nicht empfehlen.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Pini @, Dienstag, 17. April 2018, 16:10 (vor 90 Tagen) @ Chappi1991

Große Aktiengesellschaften sind breit aufgestellt.

Hi Chappi,

eine Rückfrage: Ich komme aus einem Umfeld, in dem man eher denkt, dass durch die Digitalisierung viele große europäische Firmen ins Straucheln kommen. In den USA sieht man ja auch, dass die Unternehmen immer kürzer in den Indizes sind. Was ist Deine Meinung dazu?

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Liste

Gazelle @, Dienstag, 17. April 2018, 10:49 (vor 90 Tagen) @ Chappi1991
bearbeitet von Gazelle, Dienstag, 17. April 2018, 11:06

Ich sehe das aehnlich wie Chappi. Auf lange Sicht faehrst du mit Aktien wahrscheinlich am besten. Und am sichersten sind grosse international agierende, Dividenden zahlende Unternehmen. Zur Diversifizierung streust du dein Geld am besten ueber verschieden Sektoren und Laender. Ich habe letztes Jahr fuer meine Schwester eine Liste geeigneter Aktien zusammengestellt, die ich einfach mal hier drunter kopiere. Die Zahlen beziffern die jaehrliche Dividendenrendite (vom letzten Jahr) vor Steuern in Prozent. Bei Consors (wahrscheinlich auch bei anderen online Banken) kann man Aktiensparplaene anlegen, mit denen monatlich automatisch ein Betrag in die gewuenschten Aktien investiert werden.

Abbvie 4 Biotech/Pharma
Allianz 4.6 Versicherung
Amgen 2.87 Biotech/Pharma
BASF 3.53 Chemie
BP 6.85 Oel/Gas
Cisco 3.6 IT
Coca-Cola 3.46 Nahrungsmittel
Daimler 4.95 Automobil
Deutsche Post 3.5 Logistik
Exxon 3.67 Oel/Gas
Gilead 3.1 Biotech/Pharma
J+J 2.63 Pharma/Medizinprodukte
Microsoft 2.4 Software/IT
National Grid 4.4 Oel-/Gas- Infrastruktur
P+G 3.11 Konsumgueter
Verizon 4.75 Telekommunikation
Muenchener Rueck 4.8 Versicherung
Vonovia 3.75 Immobilien

Durchschnitt 3.89


Zusaetzlich koenntest du dann auch noch etwas in einen Fond mit Staatsanleihen anlegen (z.B. den Templeton Global Bond Fund (WKN 749656), jaehrliche Rendite ca 5%).

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Liste

Professor-van-Dusen @, Berlin, Dienstag, 17. April 2018, 13:01 (vor 90 Tagen) @ Gazelle

Angesichts deiner Liste wollte ich nur mal kurz einstreuen, dass es meines Wissen auch spezielle Finanzprodukte für Anleger gibt, die gerne explizit in nachhaltige/umweltfreundliche/faire Unternehmungen investieren möchten. Macht man ziemlich sicher weniger Kohle mit, aber man schläft vielleicht besser. ;)

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Liste

Gazelle @, Dienstag, 17. April 2018, 14:12 (vor 90 Tagen) @ Professor-van-Dusen

Angesichts deiner Liste wollte ich nur mal kurz einstreuen, dass es meines Wissen auch spezielle Finanzprodukte für Anleger gibt, die gerne explizit in nachhaltige/umweltfreundliche/faire Unternehmungen investieren möchten. Macht man ziemlich sicher weniger Kohle mit, aber man schläft vielleicht besser. ;)

Den Wunsch, umweltfreundlich etc zu leben kann ich durchaus nachvollziehen und unterstuetzen. Nur halte ich Anlageprodukte diesbezueglich fuer den komplett falschen Ansatz. Dadurch, dass jemand z.B. an der Boerse Aktien von BP kauft wird nicht ein Tropfen mehr Oel gefoerdert. Da hilft nur eine geringere Nachfrage nach Oel, sprich das Auto oefter mal stehen lassen.

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Liste

Professor-van-Dusen @, Berlin, Dienstag, 17. April 2018, 16:22 (vor 90 Tagen) @ Gazelle

Angesichts deiner Liste wollte ich nur mal kurz einstreuen, dass es meines Wissen auch spezielle Finanzprodukte für Anleger gibt, die gerne explizit in nachhaltige/umweltfreundliche/faire Unternehmungen investieren möchten. Macht man ziemlich sicher weniger Kohle mit, aber man schläft vielleicht besser. ;)


Den Wunsch, umweltfreundlich etc zu leben kann ich durchaus nachvollziehen und unterstuetzen. Nur halte ich Anlageprodukte diesbezueglich fuer den komplett falschen Ansatz. Dadurch, dass jemand z.B. an der Boerse Aktien von BP kauft wird nicht ein Tropfen mehr Oel gefoerdert. Da hilft nur eine geringere Nachfrage nach Oel, sprich das Auto oefter mal stehen lassen.

Darum geht es aber auch nur bedingt. Natürlich wird die Welt nicht plötzlich besser, wenn ich da nicht investiere. Selbst wenn alle Kleinanleger aussteigen würden, ginge es den entsprechenden Unternehmen wahrscheinlich nicht schlechter. Die Frage ist ja eher, ob man grundsätzlich Geld damit verdienen möchte, dass beispielsweise Umwelt und Menschen ausgebeutet werden.
Das wird ja auch im konkreten Fall jeder anders beantworten: Der eine findet Tabakfirmen blöd, der andere Ölkonzerne und der nächste Waffenentwickler. Wieder andere wollen kein Geld mit Alkohol, Glücksspiel oder sonst was verdienen. Alles eine Frage der persönlichen Sicht. Aber sich darüber vor einem Investment wenigstens mal Gedanken zu machen, fände ich schon gut.

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Liste

Gazelle @, Dienstag, 17. April 2018, 19:26 (vor 90 Tagen) @ Professor-van-Dusen

Klar, manche Leute wolllen das schlechte Gewissen vermeiden, dass sie haetten, wenn sie am Profit einer Tabak- oder Oelfirma partizipierten und investieren deswegen nicht in Aktien dieser Unternehmen. Hab ich nichts gegen einzuwenden und diese Einstellung finde ich nachvollziehbar und in Ordnung. Es gibt aber auch viele Leute, die naiverweise annehmen, dass sie mit dem Kauf von Aktien von BP oder Philip Morris aktiv einen Beitrag zur Oelfoerderung bzw zum Tabakkonsum leisten. Und es ging mir darum zu verdeutlichen, dass dies eben nicht der Fall ist.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Ulrich @, Dienstag, 17. April 2018, 07:55 (vor 91 Tagen) @ Chappi1991

Aktien sind gar nicht so riskant. Wenn man einen langen Atem hat und nur das Geld anlegt, an das man nicht zwingend zu jeder Zeit muss oder will, dann sind Aktien sogar wunderbar risikolos. Und sie haben auf lange Sicht gute Renditen. Da kassiert kein Fondsmanager mit. Große Aktiengesellschaften sind breit aufgestellt. Wenn man ein Haus zum vermieten kauft oder in einen geschlossenen Immobilienfonds einzahlt, dann ist man von einem ganz kleinen Markt abhängig. Große Aktiengesellschaften haben also per se schon ein verteiltes Risiko.

Grundsätzlich sicherlich richtig. Aber im Augenblick wäre ich persönlich was Aktien angeht vorsichtig. Die Märkte sind sehr lange sehr gut gelaufen, in der Vergangenheit kam es nach solchen Phasen immer wieder zu deutlichen Rückschlägen. Wenn man den von Dir genannten "langen Atem" hat dann kann man so etwas in der Regel aussitzen, es kann aber durchaus einen längeren Zeitraum dauern.

Gerade im Augenblick gibt es einige durchaus ernst zu nehmende Risiken für die Weltwirtschaft. Niemand weiß wirklich was die USA handelspolitisch machen werden. Zwar gilt meist die Regel "es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht wird", aber ein Handelskrieg zwischen den USA und China könnte die Weltwirtschaft durchaus heftig treffen.

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Buy Crypto!

Sallix @, Hannover, Dienstag, 17. April 2018, 00:37 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

Finde den Markt der Kryptowährungen ultra interessant. Mittlerweile ist der unfassbare Hype, der im Dezember seinen Höhepunkt erreichte, etwas abgeklungen und es kristallisiert sich das ein oder andere potentiell lohnenswerte Projekt heraus. Viele sehen es nur als Spielerei und die Medien reduzieren den gesamten Markt auf den Bitcoin, ohne auch nur einen Bruchteil verstanden zu haben. Man darf gespannt auf die Zukunft sein, aber ich denke, dass in einigen Jahren Währungen und Anwendungen auf Basis der Blockchain-Technologie für revolutionäre Veränderungen sorgen können, wie es zuletzt nur das Internet geschafft hat. Für risikoaffine Frühinvestoren kann sich das also irgendwann in der Zukunft auszahlen.

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Ganz schlechter Tipp

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Dienstag, 17. April 2018, 08:58 (vor 91 Tagen) @ Sallix

Finger weg!

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Ganz schlechter Tipp

Sallix @, Hannover, Dienstag, 17. April 2018, 10:38 (vor 90 Tagen) @ Lutz09

Hmm, ziemliche Nullaussage... ;-)

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Ganz schlechter Tipp

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Dienstag, 17. April 2018, 10:45 (vor 90 Tagen) @ Sallix

Hmm, ziemliche Nullaussage... ;-)

Ne, eher ein deutliches Abraten ;)

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Buy Crypto!

ArtVandelay @, Frankfurt, Dienstag, 17. April 2018, 07:51 (vor 91 Tagen) @ Sallix

Bitte nicht. Da kann doch keiner sinnvoll die Risiken oder die erwarteten Erträge einschätzen. Crypto ist eine Wette, nicht eine Anlage.

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Buy Crypto!

myconos @, Dienstag, 17. April 2018, 10:11 (vor 90 Tagen) @ ArtVandelay

Jede Anlage ist eine Wette...

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Buy Crypto!

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Dienstag, 17. April 2018, 10:22 (vor 90 Tagen) @ myconos

Jede Anlage ist eine Wette...

... eine echte Nullaussage ;)

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Crypto- Glücksspiel ist da noch untertrieben

Freyr @, Dienstag, 17. April 2018, 01:54 (vor 91 Tagen) @ Sallix
bearbeitet von Freyr, Dienstag, 17. April 2018, 02:07

wenn man sein Geld nicht braucht, bzw. es sowieso in Vegas verballert hätte und es einem mal gar nicht wehtut. Ja dann vielleicht kann man in Crypto investieren.

Dann kann man ein Bitcoin kaufen oder andere Altcoins (ETH, XRP, ADA wären meine Wahl), ICOs angucken. Etwas investieren, verschiedene Technologien "kaufen": proof of work, proof of stake, Tangle. Die Adressen und Keys sicher aufbewahren (paper wallet, Ledger Nano S, Daedalus, börse) und sich über eine längere Zeit von der aktuellen Berichterstattung verabschieden und halten. (Keep Calm And HODL)

Wer Spaß an der aktuellen BVB-Saison hat, mit täglichen Berichten, kleinen Aufschwüngen, auf die Fresse Spielen (hey, wieder wurde eine Börse gehackt) und täglichen Gerüchten (Hype, FUD, Betrüger) der kann das auch täglich mitverfolgen.

Wem der ganze Mist schon beim BVB auf die Nerven geht, sollte ebensolche schonen und derzeit nicht kaufen. Denn niemand weiß wohin die Reise geht. BTC - 100k oder eher 1k? Es gibt keine Propheten.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Oleoleole @, Montag, 16. April 2018, 23:41 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

ETF auf den MSCI World. Finger weg von gemanagten Fonds, die 2-4% kostenfrei fressen Deine Rendite...

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

senol83 @, Dienstag, 17. April 2018, 07:32 (vor 91 Tagen) @ Oleoleole

ETF auf den MSCI World. Finger weg von gemanagten Fonds, die 2-4% kostenfrei fressen Deine Rendite...

solche Threads sollten am besten geschlossen werden. was hier wieder für ein Unsinn verbreitet wird. Der MSCI World hat eine Vola zwischen 10-15%. Das muss man erstmal aushalten. Ohne den Anlagehorizont zu kennen, kann man übrigens auch keine qualifizierte Empfehlung ausprechen.

Kosten sind übrigens nichts schlimmes- wenn man was dafür geliefert bekommt. Auch die These „finger weg von gemanagten Fonds“ ist unqualifiziert. Gerade wenn man selber nicht die Zeit hat und wenig Kapitalmarktkenntnisse besitzt, ist es eher sogar fahrlässig auf nicht gemanagte Anlage zu setzen. Da wird aus einem „sicheren“ Fonds auch schnell mal ein spekulativer (Stichwort SRRI).

Meine Empfehlung:
Mach dir Gedanken über den Anlagehorizont
Wieviel Schwankung kannst du ertragen? Kurzfristig vor allem. Wirst du nervös wenn du über Nacht 10% „verlierst“?
Gibt es Anlagen die du ausschließt?

Je größer dein Sicherheitsbewusstsein, desto größer sollte die Anlagestreuung ausfallen

-> lass dich auf Basis dieser Fragen, die du dir vorher selber beantwortest professionel beraten

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

ojaz12 @, regensburg, Dienstag, 17. April 2018, 08:57 (vor 91 Tagen) @ senol83

Das sehe ich nicht so. Im Prinzip ist das die beste Anlageempfehlung die man mit nur zwei Sätzen formulieren kann.

Aber du hast natürlich recht, die Bedingung, dass man 1. langfristig investieren möchte und 2. (vorübergehende) Wertschwankungen aushalten kann, sollte schon erfüllt sein.

Das aktive Fonds im Schnitt ETFs unterlegen sind, ist mittlerweile konses. Aktiv gemanagte Fonds sind überdiversifiziert und schaffen es nicht den Markt zu schlagen. Natürlich kann man im Nachhinein mit einem aktiven Fonds einen Glückstreffer gelandet haben, aber es gibt keine Möglichkeit diese im Voraus zuverlässig zu identifizieren

Ich gehe davon aus, dass Aktien über die nächsten Jahrzehnte eine Rendite von etwa 7% pro Jahr erzielen werden. Bei aktiven Fonds mit Gebühren von 1-2% pro Jahr werden für den Anleger nur 5,5% pro Jahr übrig bleiben. Dazu meistens noch ein Ausgabeaufschlag von 5% beim Kauf über die Bank.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 17. April 2018, 01:49 (vor 91 Tagen) @ Oleoleole

ETF auf den MSCI World. Finger weg von gemanagten Fonds, die 2-4% kostenfrei fressen Deine Rendite...

In England gibt es das schon ab 1% (z.B. nutmeg).

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Alles auf Horst.......

Shermi09nator @, Dortmund, Montag, 16. April 2018, 23:11 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

Ein todsicheres Ding !

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Alles auf Horst.......

Oberschwabe, Oberschwaben, mitem Herzen immer i. Pott, Dienstag, 17. April 2018, 06:45 (vor 91 Tagen) @ Shermi09nator

Der Pferd heißt Horst!!!

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Pepperkorn @, Dortmund, Montag, 16. April 2018, 22:55 (vor 91 Tagen) @ FourrierTrans

In diesem Forum eine solche Frage, die noch nicht mal Warren Buffet persönlich beantworten könnte? Ist das ein wissenschaftliches Projekt zur Frage "Hat der Enkeltrick ausgedient?"?
Nichts für ungut, sieht aber so aus.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Dienstag, 17. April 2018, 09:03 (vor 91 Tagen) @ Pepperkorn

In diesem Forum eine solche Frage, die noch nicht mal Warren Buffet persönlich beantworten könnte? Ist das ein wissenschaftliches Projekt zur Frage "Hat der Enkeltrick ausgedient?"?
Nichts für ungut, sieht aber so aus.

Warren Buffet kann dir diese Frage im Schlaf beantworten. Und auch hier gab es schon gute Antworten, wie die von Chappi. Finanzielle Bildung macht einen jedenfalls nicht gerade ärmer.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

ojaz12 @, regensburg, Dienstag, 17. April 2018, 08:46 (vor 91 Tagen) @ Pepperkorn

Das ist nicht korrekt. Warren Buffet empfiehlt dem Durchschnittsanleger günstige Indexfonds. Nach seinem Tod wird er sein Stiftungsvermögen auch selbst entsprechend anlegen lassen.

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Gegenwärtige Möglichkeiten der Geldanlage?

FullHD @, Montag, 16. April 2018, 22:58 (vor 91 Tagen) @ Pepperkorn

Also in diesem Forum dürfte man ja eigentlich nur die Antwort "Investier doch in die BVB-Aktie" geben ;)

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