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BVB-Newsthread vom 13.03.2018 (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 13. März 2018, 06:09 (vor 129 Tagen)

Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.

Tags:
BVB, News, Neuigkeiten, Newsthread

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

Gargamel09 @, Dienstag, 13. März 2018, 22:53 (vor 129 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

sportbuzzer.de/artikel/rmc-sport-bvb-nur-bis-sommer-mit-peter-stoger-lucien-favre-nachfolger/

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

hardau @, Zürich, Mittwoch, 14. März 2018, 19:02 (vor 128 Tagen) @ Gargamel09

Favre wäre für mich schon die logische Nachfolge von Tuchel gewesen, weil er vom Fussballverständnis her auf einer ähnlichen Ebene schwingt. Er ist innovativ, kann junge Spieler fördern, die Spieler grundsätzlich besser machen und er kann sicher auch attraktiven, offensiv ausgerichteten Fussball spielen lassen. Ich würde ihn irgendwo zwischen Hitzfeld und Tuchel einordnen.

Favre könnte sich auf einer höheren Stufe beweisen und er wäre sicher ein etxrem motivierter Trainer der auch die Spieler mitziehen kann. Dass er wie Tuchel ein eher ungewöhnlicher Chrakter ist, gehört vielleicht zu Trainern mit Sendungsbewusstsein dazu. Ich denke aber, dass Favre zwischenmentschlich völlig anderst funktioniert als Tuchel und auch in dieser Hinsicht zum BVB passen würde.

Natürlich ist alles Spekulation, vor zwei Wochen war es noch Nagelsmann oder vielleicht doch Stöger....aber dann die Vertragsverlängerung von Reus......?
Ich denke schon, dass Reus nocheinmal mit einem richtig guten Trainer zusammenarbeiten möchte (Spekulations aus).

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Favre kein Thema mehr

1984 @, Ruhrpott, Mittwoch, 14. März 2018, 19:19 (vor 128 Tagen) @ hardau

Favre is aber kein Thema mehr für unsre Verantwortlichen. Weiss nich mehr wers war abend jemand der sich gut auskennt im Verein schrieb das. Meine Phil der das vorn paar Monaten schon zu berichten wusste.

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Favre kein Thema mehr

Jones @, Lippstadt, Mittwoch, 14. März 2018, 19:42 (vor 128 Tagen) @ 1984

Favre is aber kein Thema mehr für unsre Verantwortlichen. Weiss nich mehr wers war abend jemand der sich gut auskennt im Verein schrieb das. Meine Phil der das vorn paar Monaten schon zu berichten wusste.

Könnte vielleicht daran liegen das Favre schwer tut sich zu entscheiden. Wenn er bis jetzt noch nicht wissen sollte ob er bei Nizza bleiben will (bzw seine Frau) oder nicht, dann sollten wir wirklich die Finger davon lassen. So ein hin und her bis Juni, dann wohlmöglich eine Absage zu erhalten, können wir nicht gebrauchen.
Um es mit Kloppo zu sagen, wir brauchen jemanden der sich "mit Haut und Haaren unserem Klub verschreibt". Alles andere geht in die Hose.

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Favre kein Thema mehr

Didi @, Schweiz, Donnerstag, 15. März 2018, 11:52 (vor 127 Tagen) @ Jones

Der Lucien wollte ja durchau, nur hat(te) er halt einen gültigen Vertrag und ist da auch stilvoll genug, sich daran zu halten.

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

Klopfer ⌂, Dortmund, Mittwoch, 14. März 2018, 10:05 (vor 128 Tagen) @ Gargamel09

Sorry, aber "Sportbuzzer" ist doch wohl die absolute Phantasieseite des Fußballs. Die nehmen sich ja selbst noch einmal ernst. So eine Quelle kann doch nicht die Grundlage ernsthafter Diskussionen sein.

SGG
Klopfer

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

Gargamel09 @, Mittwoch, 14. März 2018, 11:18 (vor 128 Tagen) @ Klopfer

Kann sie, wenn sie sich das nicht selber ausgedacht haben, sondern nur die Infos von RMC Sport (darum auch RMC Sport:___) weitergeben. Ich hätte auch den Original-Link posten können, aber der franz. Sprache sind nun nicht alle mächtig.

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

Kayldall, Luxemburg, Mittwoch, 14. März 2018, 13:46 (vor 128 Tagen) @ Gargamel09

Ich hab mir mal das Original bei RMC Sport angesehen und da steht, laut unseren Informationen im Text. Leider wird nicht gesagt wo die Infos genau herkommen, im Video wird aber davon gesprochen, dass man die Informationen aus Deutschland hat oder besser gesagt, diese aus Deutschland kommen. Soweit nichts Ungewöhnliches, dass kein Journalist seine Quellen gern verrät ist bekannt. Da könnte also sehr gut was dran sein.

Jedenfalls sehen die Leute bei RMC Sport Lucien Favre als großen Trainer, der sich bereits in Deutschland bewiesen hat und für sie scheint es ein Wunder, dass so ein weltklasse Trainer überhaupt 2 Jahre bei Nizza blieb. Christoph Dugarry, ex Spieler von Girondins Bordeaux(UEFA CUP Finalteam das gegen Bayern verlor damals) sieht Lucien Favre als einen super Trainer an und scheint da gar keine Zweifel zu haben, wie hier so viele Leute.

Ich gib mal die original Seite an, für die Leute die es gern auf Französisch hören und/oder lesen können/wollen.

rmcsport.bfmtv.com/football/nice-dortmund-s-interesse-toujours-a-lucien-favre-1395006.html

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

ojaz12 @, regensburg, Mittwoch, 14. März 2018, 09:05 (vor 128 Tagen) @ Gargamel09

Wäre meine Wunschlösung. Hoffentlich stimmt das Gerücht und dass es diesmal auch klappt.

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Favre wäre so eine Lösung

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 14. März 2018, 07:33 (vor 128 Tagen) @ Gargamel09

die uns sportlich auch nicht weiterbringt. 39:41 Tore in 29 Spielen. 5 der 39 Tore davon nur im letzten Spiel. Ist halt noch so einer, der den Ball am liebsten beim Gegner sieht.

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Favre wäre so eine Lösung

Kulibi77, Mittwoch, 14. März 2018, 16:42 (vor 128 Tagen) @ Sascha

die uns sportlich auch nicht weiterbringt. 39:41 Tore in 29 Spielen. 5 der 39 Tore davon nur im letzten Spiel. Ist halt noch so einer, der den Ball am liebsten beim Gegner sieht.

So hat er zum Anfang bei Gladbach spielen lassen (er hat sie auch auf einem Abstiegsplatz übernommen...). Nach der Saison 12/13 hat Favre öffentlich erklärt lieber dominanten Ballbesitzfußball spielen zu wollen. Danach folgten Platz 6 und Platz 3 in der Bundesliga, während Gladbach gleichzeitig mit die höchsten Ballbesitzwerte in der Liga hatte. Sogar den Siegesrekord von Hennes Weisweiler geknackt.

Also diese pauschale Unterstellung Favre würde nur kontern wollen, ist dann doch etwas von der speziellen Situation in Nizza abgeleitet. Er ist wohl eher ein Trainer der beides kann. Die erfolgreichste Phase seiner Karriere hatte er mit attraktiven offensiven Ballbesitzfußball. Deswegen war er ja auch sowohl bei uns als auch bei den Bayern ein Thema.

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Favre wäre so eine Lösung

Alex @, Block 12, Mittwoch, 14. März 2018, 13:30 (vor 128 Tagen) @ Sascha

Also Nagelsmann sähe ich hier definitiv lieber als Favre. Einfach auch deshalb weil ich mir taktisch mehr Flexibilität verspreche. Favre hatte bei Gladbach außer flachem 4-4-2 nicht wirklich weitere Ansätze.

Dazu kommt noch, dass er bekanntlich ziemlich wankelmütig ist und ich weiß nicht inwiefern das dann mögliche Entscheidungen bzgl. Änderungen im Kader und Transfers im Sommer angeht.

Edit:
Und ich glaube auch nicht, dass Favre hier eine Aufbruchstimmung erzeugen kann.

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Favre wäre so eine Lösung

fanatiC @, Hannover, Mittwoch, 14. März 2018, 13:45 (vor 128 Tagen) @ Alex

Also Favre hat in dieser Saison bei Nizza schon mehrere Systeme angewendet (4-2-3-1, 3-5-2, 4-4-2) und ist aktuell bei einem 4-3-3 gelandet, unter dem er die Mannschaft wieder recht gut stabilisiert hat. Das ist jetzt nicht komplett starr, finde ich. Aber man kann sich in der Tat fragen, ob er die Frischzellenkur darstellt, die wir jetzt gut gebrauchen könnten – und ob er in der Lage ist, ein dominantes Spiel mit gutem Ballbesitz zu etablieren.

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Favre wäre so eine Lösung

Alex @, Block 12, Mittwoch, 14. März 2018, 15:55 (vor 128 Tagen) @ fanatiC

Die französische Liga kann ich jetzt nicht so wirklich gut beurteilen, da ich sie kaum verfolge.
Bei Gladbach allerdings, schien mir Favre alles andere als flexibel. In dem 4-4-2 System ließ sich gut pressen und man stand gefestigt, vorne hing aber immer viel an der individuellen Qualität und Form weniger Schlüsselspieler (Reus, Arango, Raffael). Zusätzlich hat er es auch nie geschafft, in seiner Zeit dort, einen Mittelstürmer in das taktische System einzugliedern.
Letztlich hatte er dann sogar mehrmals das Gefühl, gar keine Lösung mehr zu finden und ist schließlich geflüchtet. Etwas was auch bereits in Berlin drohte.
Hier dürfte der Druck dann noch einmal ein anderer sein als in Berlin, Gladbach oder Nizza.

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Favre wäre so eine Lösung

Blarry @, Essen, Mittwoch, 14. März 2018, 16:36 (vor 128 Tagen) @ Alex

In dem 4-4-2 System ließ sich gut pressen und man stand gefestigt, vorne hing aber immer viel an der individuellen Qualität und Form weniger Schlüsselspieler (Reus, Arango, Raffael).

Hrm, woher kennen wir das aktuell? Dass Favre keiner ist, der individuelle Spieler oder ganze Offensivreihen groß besser macht, ist nun auch nichts Neues. Er spielte in Gladbach seinen Fußball nur, bevor der Rest der Liga anfing genauso aufzutreten, und hatte dadurch einfach gewisse Vorteile. Ob er sich als Trainer seitdem weiterentwickelt hat? Wer weiß. Abseits von PSG sind in der französischen Liga die Gräben doch nicht so groß, dass man mit Nizza nicht was zeigen könnte.

Zusätzlich hat er es auch nie geschafft, in seiner Zeit dort, einen Mittelstürmer in das taktische System einzugliedern.

Das wiederum würde passen, weil wir Stand jetzt eh keinen Mittelstürmer für nächste Saison haben.

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Favre wäre so eine Lösung

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. März 2018, 14:38 (vor 128 Tagen) @ fanatiC

Also Favre hat in dieser Saison bei Nizza schon mehrere Systeme angewendet (4-2-3-1, 3-5-2, 4-4-2) und ist aktuell bei einem 4-3-3 gelandet, unter dem er die Mannschaft wieder recht gut stabilisiert hat. Das ist jetzt nicht komplett starr, finde ich. Aber man kann sich in der Tat fragen, ob er die Frischzellenkur darstellt, die wir jetzt gut gebrauchen könnten – und ob er in der Lage ist, ein dominantes Spiel mit gutem Ballbesitz zu etablieren.

Es ist in der Tat immer hilfreich, sich über den aktuellen Stand zu informieren. Schon in der letzten Saison (in der ich Gelegenheit hatte, mehrere Spiele von OGC zu sehen), ließ Favre mit unterschiedlichen Systemen spielen, immer auf den Gegner abgestellt, um Fliesen zu dominieren. So unerfolgreich war er damit ja nicht.

Favre legt großen Wert auf präzise Ballzirkulation, was man seinen Teams in der jeweiligen Entwicklung auch ansieht. In den Spielen, die ich gesehen habe, hat man den Gegner damit dominiert. Und genau diese präzise Ballzirkulation ist in dieser Saison (auch schon unter Bosz) ein Hauptmanko beim BVB.

Nizza hat vor der Saison vier wichtige Leistungsträger abgegeben. Das war ein harter Schlag ins Kontor. Insofern ist die Stabilisierung des Teams nach einer anfänglichen längeren Schwächephase durchaus anerkennenswert.

Gegen eine ‚Frischzellenkur‘ hätte ich nichts einzuwenden, im Gegenteil. Wenn es denn die richtigen Frischzellen sind. Mit Favre hätte man auf jeden Fall jemanden, der junge Spieler entwickeln und auch ältere noch nachweislich besser machen kann.

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Favre wäre so eine Lösung

Sauerländer Nordlicht @, Oldenburg, Mittwoch, 14. März 2018, 16:48 (vor 128 Tagen) @ Will Kane

Und er hat bisher bei seinen Stationen bewiesen, dass er ein System entwickelt, dass nahezu perfekt zu dem vorhandenen Spielermaterial passt. Er kann definitiv eine Mannschaft entwickeln.
Einziges Manko wäre da wohl die psychische Seite. Er schien ja schon vorher in Gladbach die Brocken hinwerfen zu wollen und Eberl konnte ihn ja angeblich davon abhalten.
Aber aus rein fußballerischen Aspekten hoffe ich, dass es Favre wird. Nagelsmann kann ich nicht einschätzen, was der so drauf hat, da ich keine Spiele von Hoppenheim gucke, außer gegen uns, und da schaue ich dann auch eher weniger auf den Gegner. Der soll sich erstmal noch mindestens ne Saison beweisen und zeigen, dass er auch ne Mannschaft entwickeln kann, wenn ihm die besten Leute weggekauft werden bei gleichzeitiger Doppelbelastung, bis jetzt überzeugt er mich da ergebnistechnisch noch nicht wirklich

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Favre wäre so eine Lösung

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. März 2018, 20:45 (vor 128 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht

Und er hat bisher bei seinen Stationen bewiesen, dass er ein System entwickelt, dass nahezu perfekt zu dem vorhandenen Spielermaterial passt. Er kann definitiv eine Mannschaft entwickeln.
Einziges Manko wäre da wohl die psychische Seite. Er schien ja schon vorher in Gladbach die Brocken hinwerfen zu wollen und Eberl konnte ihn ja angeblich davon abhalten.
Aber aus rein fußballerischen Aspekten hoffe ich, dass es Favre wird. Nagelsmann kann ich nicht einschätzen, was der so drauf hat, da ich keine Spiele von Hoppenheim gucke, außer gegen uns, und da schaue ich dann auch eher weniger auf den Gegner. Der soll sich erstmal noch mindestens ne Saison beweisen und zeigen, dass er auch ne Mannschaft entwickeln kann, wenn ihm die besten Leute weggekauft werden bei gleichzeitiger Doppelbelastung, bis jetzt überzeugt er mich da ergebnistechnisch noch nicht wirklich

Es wird ja häufig gesagt, unser Kader wäre unrund zusammengesetzt. Wobei dies mMn auch eine Frage des Blickwinkels ist. Es kommt halt immer auch darauf an, welche Art von Fußball ich generell spielen lassen will, welche/s System/e ich bevorzuge und welche taktischen Ausrichtungen ich präferiere. Bosz ist wahrscheinlich u.a. daran gescheitert, dass zu viele Spiele des Kaders nicht zu seinem Fußball passten. Als er mit Anpassungen begann, war das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Viele Trainer agieren zwar moderater in der Durchsetzung ihres Spielstils, gehen diesen Weg dennoch stringent und sehen zu, dass sie neue Spieler bekommen. die ihren Vorstellungen entsprechen.

Aber selbst wenn man davon ausgeht, dass der aktuelle BVB-Kader kunterbunt zusammengesetzt sei (was mMn nicht der Fall ist), dann ist es mMn trotzdem möglich, einen Fußball spielen zu lassen, in dem die unterschiedlichen individuellen Stärken der einzelnen Spieler zu einer erfolgreichen und überzeugenden Teamleistung zusammenfinden. Für mich ist es hohe Trainerkunst, diese unterschiedlichen inidividuellen Stärken zu erkennen und zusammenzuführen. Diese Fähigkeit wird sehr häufig unterschätzt. Und Favre ist so jemand, der diese Fähigkeit besitzt.

Nagelsmann ist ein großes Trainertalent, das hat er schon im Nachwuchsbereich bewiesen. Der Bundesligaalltag inkl. Mehrfachbelastung ist aber eine harte Praxisschulung. Das haben auch Klopp, Tuchel und andere gemerkt. Die Erfahrungen, die Nagelsmann jetzt macht, werden ihm wahrscheinlich mehr weiterhelfen als die Anfangserfolge. Und wenn er diese Erfahrungen jetzt bei Hoffenheim macht, muss er sie nicht bei seinem nächsten Club machen... ;-)

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Favre wäre so eine Lösung

fanatiC @, Hannover, Mittwoch, 14. März 2018, 16:22 (vor 128 Tagen) @ Will Kane

Also Favre hat in dieser Saison bei Nizza schon mehrere Systeme angewendet (4-2-3-1, 3-5-2, 4-4-2) und ist aktuell bei einem 4-3-3 gelandet, unter dem er die Mannschaft wieder recht gut stabilisiert hat. Das ist jetzt nicht komplett starr, finde ich. Aber man kann sich in der Tat fragen, ob er die Frischzellenkur darstellt, die wir jetzt gut gebrauchen könnten – und ob er in der Lage ist, ein dominantes Spiel mit gutem Ballbesitz zu etablieren.


Es ist in der Tat immer hilfreich, sich über den aktuellen Stand zu informieren. Schon in der letzten Saison (in der ich Gelegenheit hatte, mehrere Spiele von OGC zu sehen), ließ Favre mit unterschiedlichen Systemen spielen, immer auf den Gegner abgestellt, um Fliesen zu dominieren. So unerfolgreich war er damit ja nicht.

Favre legt großen Wert auf präzise Ballzirkulation, was man seinen Teams in der jeweiligen Entwicklung auch ansieht. In den Spielen, die ich gesehen habe, hat man den Gegner damit dominiert. Und genau diese präzise Ballzirkulation ist in dieser Saison (auch schon unter Bosz) ein Hauptmanko beim BVB.

Nizza hat vor der Saison vier wichtige Leistungsträger abgegeben. Das war ein harter Schlag ins Kontor. Insofern ist die Stabilisierung des Teams nach einer anfänglichen längeren Schwächephase durchaus anerkennenswert.

Gegen eine ‚Frischzellenkur‘ hätte ich nichts einzuwenden, im Gegenteil. Wenn es denn die richtigen Frischzellen sind. Mit Favre hätte man auf jeden Fall jemanden, der junge Spieler entwickeln und auch ältere noch nachweislich besser machen kann.

Danke für die Einblicke. Ich habe mir mal auf den Zettel geschrieben, OGC möglichst mal ein paar Spiele intensiv am Stück zu verfolgen, so das bei DAZN möglich ist. In jedem Fall eine Personalie, über die man nachdenken muss – so viele Alternativen gibt der Markt ja aktuell nicht her aus meiner Sicht.

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Favre wäre so eine Lösung

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. März 2018, 18:00 (vor 128 Tagen) @ fanatiC

Nächsten Sonntag ist PSG zu Gast in Nizza. Nicht der schlechteste Auftakt für eine Analyse...

Nach allem, was ich sehe und höre, ist die Mannschaft nicht mit derjenigen der Vorsaison zu vergleichen. Aber die Stabilisierung nach der schlechten Phase ist eindeutig. Gut möglich, dass man sich noch für die EL qualifizieren kann.

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Favre wäre so eine Lösung

Didi @, Schweiz, Mittwoch, 14. März 2018, 10:09 (vor 128 Tagen) @ Sascha

Favre ist ein Trainer, der am liebsten pro Training 90 Minuten lang 11 gegen 0 spielen lässt, also mitnichten einer, der sich primär über das Spiel gegen den Ball definiert.

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Favre wäre so eine Lösung

stfn84 @, Köln, Mittwoch, 14. März 2018, 10:03 (vor 128 Tagen) @ Sascha

Welcher Trainer würde uns denn weiterbringen?

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Favre wäre so eine Lösung

Thomas ⌂ @, Mittwoch, 14. März 2018, 08:15 (vor 128 Tagen) @ Sascha

die uns sportlich auch nicht weiterbringt.

Ich wäre auch ein wenig enttäuscht, alleine aufgrund der Tatsache, dass der Name so unendlich lange hier rumgeistert. Es wäre keine Erneuerung an sich, sondern einfach nur der Griff ins bekannte Regal. Aber ich glaube da eh nicht dran. Es wird ein anderer.

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Favre wäre so eine Lösung

Gargamel09 @, Mittwoch, 14. März 2018, 08:04 (vor 128 Tagen) @ Sascha

Scheint wohl doch nicht mit Nagelsmann zu klappen, dass man wieder beim ihm nachfragt.
Phil meinte doch, dass Favre kein Thema beim BVB mehr sein wird, aufgrund seines, aus Sicht von Aki und Michael unkooperativen Verhaltens im letzten Sommer bei den Verhandlungen? Und nun doch wieder? Die Freude hält sich in Grenzen, wenn es so kommen sollte.
Vielleicht bringt er noch Balotelli mit, juhu

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Favre wäre so eine Lösung

Alex @, Block 12, Mittwoch, 14. März 2018, 13:34 (vor 128 Tagen) @ Gargamel09

Schonmal auf die Idee gekommen, dass die Quelle vielleicht nicht die Wahrheit erzählt?

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Favre wäre so eine Lösung

Cthulhu @, Essen, Mittwoch, 14. März 2018, 09:31 (vor 128 Tagen) @ Gargamel09

Scheint wohl doch nicht mit Nagelsmann zu klappen, dass man wieder beim ihm nachfragt.
Phil meinte doch, dass Favre kein Thema beim BVB mehr sein wird, aufgrund seines, aus Sicht von Aki und Michael unkooperativen Verhaltens im letzten Sommer bei den Verhandlungen? Und nun doch wieder? Die Freude hält sich in Grenzen, wenn es so kommen sollte.
Vielleicht bringt er noch Balotelli mit, juhu

Naja, stand jetzt haben wir, glaube ich, einen französischen Radiosender, der das Gerücht gestreut hat, das klingt für mich noch nicht wirklich belastbar.

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Favre wäre so eine Lösung

Zipfelklatscher, Mittwoch, 14. März 2018, 07:49 (vor 128 Tagen) @ Sascha

die uns sportlich auch nicht weiterbringt. 39:41 Tore in 29 Spielen. 5 der 39 Tore davon nur im letzten Spiel. Ist halt noch so einer, der den Ball am liebsten beim Gegner sieht.

Dieser "ich brauch keinen Spielmacher, Pressing ist der beste Spielmacher" Typ der mal hier Trainer war, hat doch auch ganz ansehnlichen Fussball spielen lassen oder ?
Welcher Typ Trainer schwebt dir denn so vor?
Welche Spielanlage soll der BVB deiner Meinung nach so grob haben? Oder welches System würdest du dem ganzen zu Grunde legen?
Würd nur mal gern einen Ansatz hören, der mit diesem Kader (der ja im Sommer nicht zu 50% ausgetauscht wird) möglich ist.

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Favre wäre so eine Lösung

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 14. März 2018, 07:51 (vor 128 Tagen) @ Zipfelklatscher

die uns sportlich auch nicht weiterbringt. 39:41 Tore in 29 Spielen. 5 der 39 Tore davon nur im letzten Spiel. Ist halt noch so einer, der den Ball am liebsten beim Gegner sieht.


Dieser "ich brauch keinen Spielmacher, Pressing ist der beste Spielmacher" Typ det mal hier Trainer war, hat doch auch ganz ansehnlichen Fussball spielen lassen oder ?
Welcher Typ Trainer schwebt dir denn so vor?
Welche Spielanlage soll der BVB deiner Meinung nach so grob haben? Oder welches System würdest du dem ganzen zu Grunde legen?
Würd nur mal gern einen Ansatz hören, der mit diesem Kader (da ja im Sommer nicht zu 50% ausgetauscht wird) möglich ist.

Der Kader muss natürlich umgestellt werden. Ansonsten, das habe ich schonmal gesagt, fand ich Tuchels Ansatz mit verschiedenen Systemen den Gegner immer neue Aufgaben zu stellen, zukunftsweisend. Der Pressingansatz ist doch mittlerweile total durchgenudelt.

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Favre wäre so eine Lösung

Poeta_Doctus @, Osnabrück, Mittwoch, 14. März 2018, 19:41 (vor 128 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Poeta_Doctus, Mittwoch, 14. März 2018, 19:55

Der Pressingansatz ist doch mittlerweile total durchgenudelt.

Das Problem der Liga ist doch nicht Pressing. Das Problem ist, dass die meisten, wenn sie denn den Ball dann erobert haben, keine Ahnung haben, was sie damit nun anstellen sollen.
"Pressing" ist erstmal ein Defensivkonzept, und zwar eines, welches ich aufgrund der Attraktivität und auch des Erfolges klar dem tief stehen und mauern vorziehe. Was man dann macht, wenn man den Ball hat, ist nochmal ne ganz andere Sache.

Edit: Darüberhinaus vertrete ich auch nicht die Position, dass Favre ein Fußball-Zerstörer ist. Vielleicht als er die Ponys vor der 2. Liga gerettet hat. Danach war die falsche Borussia mMn. immer eine der wenigen Mannschaften der Liga, die tatsächlich Fußball spielen wollten und konnten. Nicht, dass Favre gegen die Bayern nicht auch mal sehr effektiv gekontert hat. Das zum Thema "Flexibilität". 442 ist nicht gleich 442.

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Favre wäre so eine Lösung

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. März 2018, 22:23 (vor 128 Tagen) @ Poeta_Doctus

Der Pressingansatz ist doch mittlerweile total durchgenudelt.

Das Problem der Liga ist doch nicht Pressing. Das Problem ist, dass die meisten, wenn sie denn den Ball dann erobert haben, keine Ahnung haben, was sie damit nun anstellen sollen.
"Pressing" ist erstmal ein Defensivkonzept, und zwar eines, welches ich aufgrund der Attraktivität und auch des Erfolges klar dem tief stehen und mauern vorziehe. Was man dann macht, wenn man den Ball hat, ist nochmal ne ganz andere Sache.

Edit: Darüberhinaus vertrete ich auch nicht die Position, dass Favre ein Fußball-Zerstörer ist. Vielleicht als er die Ponys vor der 2. Liga gerettet hat. Danach war die falsche Borussia mMn. immer eine der wenigen Mannschaften der Liga, die tatsächlich Fußball spielen wollten und konnten. Nicht, dass Favre gegen die Bayern nicht auch mal sehr effektiv gekontert hat. Das zum Thema "Flexibilität". 442 ist nicht gleich 442.

Pressing ist ein taktisches Mittel von vielen, Gegenpressing ebenso. Keine Mannschaft spielt gänzlich ohne Pressing. Der Unterschied liegt in der Intensität, der Dauer, der Ausrichtung (mann - oder ballorientiert), der Zonen, der Zielrichtung (was mache ich mit dem Ball, wenn ich ihn ‚erpresst‘ habe?), usw..Atlético spielt z..B. Ein phasenweises, dann sehr intensives, Pressing in bestimmten Zonen. Dann ziehen siie sich zurück ins eigene Verteidigungsdrittel und überlassen dem Gegner den Ball, um dann in einer anderen Phase des Spiels wieder hoch und intensiv zu pressen.Schmidts Leverkusener wiederum haben das gesamte Spiel über In allen Zonen des Spielfelds gepresst.

Auch (und gerade) ballbesitzorientierte Teams wenden Pressing an. Barcelona zeigt dies gerade im noch laufenden Spiel gegen Chelsea quasi schulbuchmäßig. Es ist ja auch logisch - und dasrvschon banal. Eine ballbesitzorientiert spielende Mannschaft benötigt den Ball, um ihr Anspiel aufziehen zu können. Und den müssen sie sich halt holen, wenn der Gegner ihn hat...

Es geht demnach nicht um das Pressing an sich. Sondern um die Dosierung der Anwendung. Eine Klassemannschaft versteht alles zu variieren und zum richtigen Zeitpunkt anzuwenden.

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Favre wäre so eine Lösung

stfn84 @, Köln, Mittwoch, 14. März 2018, 09:44 (vor 128 Tagen) @ Sascha

Ich bin vielleicht taktisch einfach zu unterbelichtet, aber welche unterschiedlichen Ansätze haben wir denn unter TT spielen lassen?

Dass wir mal mit Vierer- und mal mit Fünferkette gespielt haben, habe ich so gerade mitbekommen.
Unsere Außenverteidiger standen i.d.R. sehr offensiv, aber auch da gab es mal die Marschroute 5-10 Meter weiter vorne/hinten zu stehen. Weigl als Ballverteiler, davor ein oder zwei "Achter", wobei die Spieler mitunter auch flexibel in die Spitze gelaufen sind (z.B. Guerreiro).

In Spielen gegen Bayern hatten wir zwar weniger Ballbesitz, unser Spiel aber doch nicht auf totale Defensive getrimmt, während wir den 1. FC Köln mit unserer Offensive an deren Strafraum gedrängt haben.

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Favre wäre so eine Lösung

virz3 @, Oberhausen, Mittwoch, 14. März 2018, 07:53 (vor 128 Tagen) @ Sascha

die uns sportlich auch nicht weiterbringt. 39:41 Tore in 29 Spielen. 5 der 39 Tore davon nur im letzten Spiel. Ist halt noch so einer, der den Ball am liebsten beim Gegner sieht.


Dieser "ich brauch keinen Spielmacher, Pressing ist der beste Spielmacher" Typ det mal hier Trainer war, hat doch auch ganz ansehnlichen Fussball spielen lassen oder ?
Welcher Typ Trainer schwebt dir denn so vor?
Welche Spielanlage soll der BVB deiner Meinung nach so grob haben? Oder welches System würdest du dem ganzen zu Grunde legen?
Würd nur mal gern einen Ansatz hören, der mit diesem Kader (da ja im Sommer nicht zu 50% ausgetauscht wird) möglich ist.


Der Kader muss natürlich umgestellt werden. Ansonsten, das habe ich schonmal gesagt, fand ich Tuchels Ansatz mit verschiedenen Systemen den Gegner immer neue Aufgaben zu stellen, zukunftsweisend. Der Pressingansatz ist doch mittlerweile total durchgenudelt.

Dafür das der durchgenudelt ist, spielt Liverpool in der englischen Liga beachtlich auf. Und auch die CL Auftritte waren bislang sehr überzeugend.

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Favre wäre so eine Lösung

Nolte, Mittwoch, 14. März 2018, 08:03 (vor 128 Tagen) @ virz3

Pressing und Gegenpressing funktionieren m.E. dann besonders gut (und sind auch nur dann attraktiv anzuschauen), wenn der Gegner offensiven Fußball spielt, sodass du überhaupt einen Ansatz zum Pressen hast. Gerade Klopps Teams haben das doch in der Vergangenheit immer wieder gezeigt: Schon bei uns war ab 2012/13 zu sehen, dass wir uns gegen kleinere, passive Teams zunehmend schwer taten. Dasselbe letzte Saison in Liverpool: Im Direktvergleich der Top 6 der Premier League war Liverpool Erster. Punkte verlor man gegen die schwächeren Teams.

Wir sind der Klub mit den zweit- oder drittbesten finanziellen Möglichkeiten der Liga. Entsprechend sollte unser Kader qualitativ aussehen. Und dies müsste zwangsläufig dazu führen, dass wir einen dominanten Fußball spielen.

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Favre wäre so eine Lösung

stfn84 @, Köln, Mittwoch, 14. März 2018, 09:46 (vor 128 Tagen) @ Nolte

Gerade Klopps Teams haben das doch in der Vergangenheit immer wieder gezeigt: Schon bei uns war ab 2012/13 zu sehen, dass wir uns gegen kleinere, passive Teams zunehmend schwer taten.

Kurzer Einschub:
Borussia Dortmund hat diese Probleme auch in der Zeit nach Jürgen Klopp.

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Favre wäre so eine Lösung

Nolte, Mittwoch, 14. März 2018, 10:04 (vor 128 Tagen) @ stfn84

Das sehe ich anders. In Tuchels erster Saison haben wir die Hälfte unserer (wenigen) Punktverluste gegen Teams erlitten, die den internationalen Wettbewerb erreichten. Auch für letzte Saison konnte ich keine besondere Schwäche entdecken. Gegen die anderen fünf Teams aus den Top 6 (16/17) holten wir 13 von 30 möglichen Punkten. Das ist ein ziemlich magerer Wert. Dass wir dennoch den dritten Platz erreichten, spricht dafür, dass wir im Vergleich zur Konkurrenz verhältnismäßig gut gegen den "Rest" gepunktet haben.

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Favre wäre so eine Lösung

stfn84 @, Köln, Mittwoch, 14. März 2018, 10:08 (vor 128 Tagen) @ Nolte

Mir missfällt lediglich, dass im Nachgang so getan wird, dass wir die Probleme gegen defensiv agierende Mannschaften nur unter Klopp gehabt hätten.
Das hat man gerne Klopp vorgehalten, aber letztlich habe ich das auch unter Tuchel oft miterlebt. Letztlich haben uns bei beiden Trainern dann auch oft Geniestreiche der Individualisten geholfen.

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Djerun @, Essen, Mittwoch, 14. März 2018, 13:13 (vor 128 Tagen) @ stfn84

Mir missfällt lediglich, dass im Nachgang so getan wird, dass wir die Probleme gegen defensiv agierende Mannschaften nur unter Klopp gehabt hätten.
Das hat man gerne Klopp vorgehalten, aber letztlich habe ich das auch unter Tuchel oft miterlebt. Letztlich haben uns bei beiden Trainern dann auch oft Geniestreiche der Individualisten geholfen.

Das ist doch aber meistens so - auch in anderen Ligen. Wenn der Außenseiter an einem guten Tag und mit viel destruktiven Eigenschaften mithalten kann, dann braucht es halt einen Messi, um den Dosenöffner zu finden...

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stfn84 @, Köln, Mittwoch, 14. März 2018, 13:17 (vor 128 Tagen) @ Djerun

Keine Gegenrede.
Nur liegt das Ganze dann nicht an der "fehlenden taktischen Flexibilität" eines Klopp, die mE als totales Quatsch-Argument öfters angeführt wurde/wird.

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Favre wäre so eine Lösung

Djerun @, Essen, Mittwoch, 14. März 2018, 13:37 (vor 128 Tagen) @ stfn84

Das denke ich auch.
Es liegt daran, dass "destruktiv" zu agieren immer einfacher und mit simpleren Mitteln möglich ist und man damit jedem System begegnen kann, während die eigentliche Kunst des Fussballs die kreative Offensive ist...

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Favre wäre so eine Lösung

virz3 @, Oberhausen, Mittwoch, 14. März 2018, 08:34 (vor 128 Tagen) @ Nolte

Pressing und Gegenpressing funktionieren m.E. dann besonders gut (und sind auch nur dann attraktiv anzuschauen), wenn der Gegner offensiven Fußball spielt, sodass du überhaupt einen Ansatz zum Pressen hast. Gerade Klopps Teams haben das doch in der Vergangenheit immer wieder gezeigt: Schon bei uns war ab 2012/13 zu sehen, dass wir uns gegen kleinere, passive Teams zunehmend schwer taten. Dasselbe letzte Saison in Liverpool: Im Direktvergleich der Top 6 der Premier League war Liverpool Erster. Punkte verlor man gegen die schwächeren Teams.

Wir sind der Klub mit den zweit- oder drittbesten finanziellen Möglichkeiten der Liga. Entsprechend sollte unser Kader qualitativ aussehen. Und dies müsste zwangsläufig dazu führen, dass wir einen dominanten Fußball spielen.

Man kann es drehen und wenden, Klopps Leistungen sind einfach nicht zu relativieren. Er hat Liverpool in einer kritischen Phase übernommen, dann hat er ein Übergangsjahr mit mäßigem Erfolg gespielt und mittlerweile ist Liverpool in der englischen Liga absolut konkurrenzfähig und spielt um Platz 2 mit. Ich glaube und drücke ihm die Daumen, dass er nächstes Jahr mit Liverpool von Beginn an stark ist und er ein kleines Wörtchen um die Meisterschaft mitreden kann.

Klopp entwickelt seine Mannschaften wie kaum ein zweiter. Er weiss, wie er sich ein Team zusammenbastelt, das die Idee seiner Art Fussball zu spielen perfekt umsetzen kann. Da kann man noch so oft behaupten, das Gegenpressing oder gar das "System-Klopp" funktioniert nicht oder nur eingeschränkt. Natürlich lässt man hier und da mal einen Punkt liegen gegen tief stehende Mannschaften. Das kommt vor. Diesen Fakt jedoch als Bewertung zu Grunde zu legen, dass das System zu eindimensional ist, ist für mich Quatsch.

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Nolte, Mittwoch, 14. März 2018, 09:11 (vor 128 Tagen) @ virz3

Ich relativiere überhaupt nichts. Klopps Erfolge bei uns waren herausragend und seine Bilanz in Liverpool kann sich bestimmt auch sehen lassen, da er mit den paar noch größeren Fischen durchaus mithalten kann. Die Frage muss allerdings erlaubt sein, ob dies mit fortschreitender "Verweildauer" wegen oder trotz des Systems passiert. Spielsysteme sind ja keine starren, unabhängigen Gebilde. Es ist ja gerade der Reiz und die Schwierigkeit, dass sie immer in Wechselwirkung mit den Umständen (Kader, Liga, Qualität und Spielweise der Gegner) existieren.

Das hat nichts mit dem Relativieren von Klopps Erfolgen oder Bedeutung für uns oder Liverpool zu tun. Es bedeutet lediglich, dass es kein "Gottsystem" gibt, das immer und unter jeder Bedingung funktioniert; egal, ob dessen "Schöpfer" nun Klopp oder Magath heißt. Fußball entwickelt sich immer, ist nie im Stillstand. Auch Klopp muss (und schafft es bislang) seine Idee vom Fußball immer weiter anpassen und entwickeln.

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virz3 @, Oberhausen, Mittwoch, 14. März 2018, 09:30 (vor 128 Tagen) @ Nolte
bearbeitet von virz3, Mittwoch, 14. März 2018, 09:34

Ich relativiere überhaupt nichts. Klopps Erfolge bei uns waren herausragend und seine Bilanz in Liverpool kann sich bestimmt auch sehen lassen, da er mit den paar noch größeren Fischen durchaus mithalten kann. Die Frage muss allerdings erlaubt sein, ob dies mit fortschreitender "Verweildauer" wegen oder trotz des Systems passiert. Spielsysteme sind ja keine starren, unabhängigen Gebilde. Es ist ja gerade der Reiz und die Schwierigkeit, dass sie immer in Wechselwirkung mit den Umständen (Kader, Liga, Qualität und Spielweise der Gegner) existieren.

Das hat nichts mit dem Relativieren von Klopps Erfolgen oder Bedeutung für uns oder Liverpool zu tun. Es bedeutet lediglich, dass es kein "Gottsystem" gibt, das immer und unter jeder Bedingung funktioniert; egal, ob dessen "Schöpfer" nun Klopp oder Magath heißt. Fußball entwickelt sich immer, ist nie im Stillstand. Auch Klopp muss (und schafft es bislang) seine Idee vom Fußball immer weiter anpassen und entwickeln.

Man muss aber aus dem Fussball auch keine Raketenwissenschaft machen. So viele Systeme an sich gibt es nicht. Es gibt den dominanten Fussball, es gibt das System Bus parken und auf Konter hoffen, es gibt das bedingungslose Pressing (Klopp) und sicher noch die ein oder andere Mischausprägung der einzelnen Systeme. Letztlich geht es aber darum, dass 11 vs. 11 spielen und versuchen sich gegenseitig eins einzuschenken.

Aus meiner Sicht wird daher Pressing immer funktionieren, genauso wie "mauern" hier und da immer für einen Punkt gut sein wird oder der dominante Fussball hohe Aussicht auf Erfolg haben wird. Es kann es noch so viele Evolutionsstufen im Fussball geben - die Veränderungen sind einfach endlich und überschaubar. Spielst du Pressing und gehst drauf, wirst du immer Fehler provozieren.

Das ganze ändert sich meines Erachtens nach erst dann, wenn es signifikante Änderungen auf dem Rasen gibt, wenn zwei Bälle eingesetzt werden, nur noch 9 vs. 9 zugelassen werden oder "Drei-Ecken-Ein-Elfer" eine offizielle Regel wird. Dann wird der Fussball an sich verändert, dann mögen die bekannten Spielsysteme nicht mehr funktionieren. Bis dahin wird an einzelnen Stellschrauben gedreht, das System optimiert und ja, ggf. auch auf Systeme der Gegner reagiert.

Pressing im generellen - funktioniert immer (mit einzelnen Ausreißern) und dauerhaft. Es wird aber nie vollends durchgenudelt sein. Man braucht das entsprechende Spielermaterial dazu...

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Nolte, Mittwoch, 14. März 2018, 09:52 (vor 128 Tagen) @ virz3


Man muss aber aus dem Fussball auch keine Raketenwissenschaft machen. So viele Systeme an sich gibt es nicht. Es gibt den dominanten Fussball, es gibt das System Bus parken und auf Konter hoffen, es gibt das bedingungslose Pressing (Klopp) und sicher noch die ein oder andere Mischausprägung der einzelnen Systeme. Letztlich geht es aber darum, dass 11 vs. 11 spielen und versuchen sich gegenseitig eins einzuschenken.

Aus meiner Sicht wird daher Pressing immer funktionieren, genauso wie "mauern" hier und da immer für einen Punkt gut sein wird oder der dominante Fussball hohe Aussicht auf Erfolg haben wird. Es kann es noch so viele Evolutionsstufen im Fussball geben - die Veränderungen sind einfach endlich und überschaubar. Spielst du Pressing und gehst drauf, wirst du immer Fehler provozieren.

[...]


Pressing im generellen - funktioniert immer (mit einzelnen Ausreißern) und dauerhaft. Es wird aber nie vollends durchgenudelt sein. Man braucht das entsprechende Spielermaterial dazu...

Es gibt aber Moden, es gibt Entwicklungen, und nicht jedes System funktioniert für jedes Team in jeder Umgebung gleich gut. Dominantes Ballbesitzspiel funktioniert für ein Team wie Bayern vermutlich besser als für Hertha, weil dort ganz einfach die Qualität der Spieler nicht dafür geeignet ist. Dafür könnte Konterfußball zumindest zu Spielbeginn für Hertha besser als für Bayern geeignet sein, weil Bayern bei ausgeglichenem Spielstand nicht so energisch attackiert wird wie Berlin.

Das hat nichts damit zu tun, dass stark auf Pressing ausgelegtes Spiel generell schlechter wäre als andere Spielsysteme. Man kann aber einfach auch nicht generell sagen "Dies oder das ist besser als das Andere". Und gerade im aktuellen Trend, dass immer mehr Teams ein sehr defensives Konzept spielen und gar wieder zur defensiven Fünferkette zurückgekehrt sind (wer hätte das vor zehn Jahren für möglich gehalten?), kann man doch bezweifeln, dass Pressing für eine Topmannschaft das beste Mittel ist, um Teams zu schlagen, die dich überhaupt nicht angreifen wollen.
Für Leipzig hat extremes Pressing letzte Saison hervorragend funktioniert, da es für sie als Aufsteiger eine Weile gedauert hat, bis sie wirklich als Favoriten in Partien gegangen sind. In dieser Saison dagegen gehen sie in jede Partie als amtierender Vizemeister, und prompt funktioniert ihr Pressing nicht mehr so überragend. Die Doppelbelastung, die bei einem solch kräftezehrenden System noch zusätzlich wirkt, tut dazu ihr Übriges.

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Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 14. März 2018, 07:59 (vor 128 Tagen) @ virz3

Liverpool spielt aber auch nicht in einer Liga, in der vierzehn von achtzehn Mannschaften diesen Ansatz verfolgen und den Ball nicht haben wollen.

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virz3 @, Oberhausen, Mittwoch, 14. März 2018, 08:39 (vor 128 Tagen) @ Sascha

Liverpool spielt aber auch nicht in einer Liga, in der vierzehn von achtzehn Mannschaften diesen Ansatz verfolgen und den Ball nicht haben wollen.

Es mag sein, dass die Mannschaften in England generell offensiver spielen. Aber auch da gibt es Teams, die erstmal versuchen hinten dicht zu machen. Und dann muss man halt Lösungen finden. Klopp hat diese Lösungen in Person von überragenden Einzelspielern. Die hatten wir hier auch, auch wenn es nicht immer geklappt hat.

Selbst seine letzte Saison bei uns fand ich noch beeindruckend. Wir haben das Feld von hinten aufgerollt und sind noch in den internationalen Wettbewerb gekommen. Trotz Platz 18 irgendwann in der Rückrunde.

Die Relativiererei von Klopps extrem erfolgreichen Art Fussball zu spielen verstehe ich nicht.

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Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 14. März 2018, 08:48 (vor 128 Tagen) @ virz3

Wo habe ich Klopps erfolgreiche Arbeit relativiert? Es geht um das Funktionieren von Spielsystemen in unterschiedlichen Ligen. Klopps Ansatz hat 2010 und 2011 in der Bundesliga hervorragend funktioniert, danach immer schlechter und er funktioniert jetzt in der Premiere-League. Was soll denn an dieser Feststellung ehrenrührig sein?

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virz3 @, Oberhausen, Mittwoch, 14. März 2018, 09:02 (vor 128 Tagen) @ Sascha

Wo habe ich Klopps erfolgreiche Arbeit relativiert? Es geht um das Funktionieren von Spielsystemen in unterschiedlichen Ligen. Klopps Ansatz hat 2010 und 2011 in der Bundesliga hervorragend funktioniert, danach immer schlechter und er funktioniert jetzt in der Premiere-League. Was soll denn an dieser Feststellung ehrenrührig sein?

Das die Leistungen von Klopp relativiert werden oder wurden, war eher allgemein gemeint, nicht zwingend auf dich bezogen.

Du sagstest der Pressing Ansatz ist durchgenudelt und das er in England funktioniert, weil die Liga dort anderen Fussball spielt. Ich glaube, dass das System nach wie vor überall funktionieren kann und das das niemals "durchgenudelt" sein wird.

Im Fussball geht es darum, Fehler der Gegner auszunutzen. Pressing soll genau diese Fehler provozieren um daraus zu Toren zu kommen. Das kannst du gegen tief stehende Mannschaften und auch gegen hoch stehende Mannschaften spielen. Sicher funktioniert es nicht in 100% aller Spiele, aber generell funktioniert es und ist daher keineswegs "durchgenudelt". Was Klopp immer wieder beweist.

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Jarou9 @, Saarland, Mittwoch, 14. März 2018, 12:17 (vor 128 Tagen) @ virz3

Was beweist Kloppo denn bei Liverpool überragendes? Er steht momentan auf Platz 4 der großen 6. Wenn es gut läuft, wird Pool Zweiter, wenn es schlecht läuft, verpasst er die CL. Vor Ende der Saison würde ich da nicht von "groß aufspielen" reden. Er macht einen guten Job da.

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markus93 @, Sauerland, Mittwoch, 14. März 2018, 12:55 (vor 128 Tagen) @ Jarou9

Stand jetzt lange auf Platz 3 und hat an 2 gekratzt. Am Wochenende gegen ManU verloren kann passieren. Im großen ganzen ne sehr gute und konstante Leistung das kann man nicht wegdiskutieren.

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Jarou9 @, Saarland, Mittwoch, 14. März 2018, 13:38 (vor 128 Tagen) @ markus93

Natürlich spielen die ne gute Saison, Liverpool steht in etwa gleichauf mit United,Chelsea und Tottenham. Das sollte allerdings auch der Anspruch sein.

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Johannes @, Emsdetten, Mittwoch, 14. März 2018, 08:22 (vor 128 Tagen) @ Sascha

Liverpool spielt aber auch nicht in einer Liga, in der vierzehn von achtzehn Mannschaften diesen Ansatz verfolgen und den Ball nicht haben wollen.

Auch in der PL spielen einige Vereine das "parking The bus" System.
Klopp ist es gelungen sich mit Salah, Mane und Firmino eine tolle Offensive zusammenzustellen.
Mit dieser Offensive und gutem Pressing kann Liverpool die meisten defensiven Gegner knacken.

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

Poeta_Doctus @, Osnabrück, Dienstag, 13. März 2018, 23:02 (vor 129 Tagen) @ Gargamel09

sportbuzzer.de/artikel/rmc-sport-bvb-nur-bis-sommer-mit-peter-stoger-lucien-favre-nachfolger/

Wenn wir schon im Spekulationsmodus sind: Reus selbst hat afaik Favre mal als den besten Trainer bezeichnet, den er je hatte. Vielleicht weiß er ja was und hat deswegen verlängert?

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

schweizer666 @, Schweiz, Dienstag, 13. März 2018, 23:29 (vor 129 Tagen) @ Poeta_Doctus

Ich traue Nizza durchaus zu, dass sie Favre wieder nicht ziehen lassen. Sie wissen was sie an ihm haben, warum sollten sie das für ein paar Milliönchen ein Jahr früher aus der Hand geben als nötig? Mit einer erneuten Euro-Quali würde er das Geld ja trotzdem reinspielen. Ich glaub die ziehen das eiskalt durch mit 2019.

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Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 13. März 2018, 23:52 (vor 129 Tagen) @ schweizer666

Ich traue Nizza durchaus zu, dass sie Favre wieder nicht ziehen lassen. Sie wissen was sie an ihm haben, warum sollten sie das für ein paar Milliönchen ein Jahr früher aus der Hand geben als nötig? Mit einer erneuten Euro-Quali würde er das Geld ja trotzdem reinspielen. Ich glaub die ziehen das eiskalt durch mit 2019.

OGC hätte Favre ziehen lassen, wenn man den eigenen Wunschnachfolger bekommen hätte. Der jedoch erhielt von seinem Club keine Freigabe. Also bekam Favre ebenfalls keine Freigabe. War eben alles zeitlich sehr eng bemessen.

Jetzt sieht die Situation anders aus. Alle Beteiligten haben Zeit und Ruhe für Planungen und Verhandlungen.

Favre war nach der Demission Tuchels mein Wunschtrainer und er ist es nach wie vor.

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schweizer666 @, Schweiz, Mittwoch, 14. März 2018, 00:30 (vor 129 Tagen) @ Will Kane

Ich traue Nizza durchaus zu, dass sie Favre wieder nicht ziehen lassen. Sie wissen was sie an ihm haben, warum sollten sie das für ein paar Milliönchen ein Jahr früher aus der Hand geben als nötig? Mit einer erneuten Euro-Quali würde er das Geld ja trotzdem reinspielen. Ich glaub die ziehen das eiskalt durch mit 2019.


OGC hätte Favre ziehen lassen, wenn man den eigenen Wunschnachfolger bekommen hätte. Der jedoch erhielt von seinem Club keine Freigabe. Also bekam Favre ebenfalls keine Freigabe. War eben alles zeitlich sehr eng bemessen.

Jetzt sieht die Situation anders aus. Alle Beteiligten haben Zeit und Ruhe für Planungen und Verhandlungen.

Favre war nach der Demission Tuchels mein Wunschtrainer und er ist es nach wie vor.

Nunja, auch der BVB hatte bald 2 Jahre Zeit um einen geeigneten Nachfolger für Auba zu suchen, gefunden haben wir ihn trotzdem nur in einem Leihspieler ;)

Und sagen kann man ja viel "tut uns leid wir haben keinen Ersatz gefunden". Das können sie auch im Sommer wieder sagen. Versteh mich nicht falsch, ich mag Favre, aber ich denke Nizza weiss dass sie so einen fachlich interessanten Trainer kaum wieder bekommen werden, also vermute ich die reizen das Spielchen lieber noch ein weiteres Jahr aus und spekulieren darauf dass er nochmals erfolgreich ist. Falls man nicht mit Stöger in die nächste Saison gehen will, darf man auf keinen Fall nur Favre als Nachfolger in Betracht ziehen, da der gute Mann noch Vertrag hat, und Nizza ist uns überhaupt nichts Schuldig, schon gar keine Rechenschaft falls sie ihn nicht ziehen lassen wollen.

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TicTac @, Stuttgart, Mittwoch, 14. März 2018, 07:53 (vor 128 Tagen) @ schweizer666

Nunja, auch der BVB hatte bald 2 Jahre Zeit um einen geeigneten Nachfolger für Auba zu suchen, gefunden haben wir ihn trotzdem nur in einem Leihspieler

Sehe ich nicht so. Ich denke, Watzke und Zorc haben eine Liste von Spielern als Ersatz für Auba schon lange in der Hosentasche, nur wer von denen würde denn im Winter wechseln bzw. eine Freigabe erhalten? Siehste. Da scheint ein Übergang mit einem Leihspieler schon wieder schlau. Wenn dieser dann fest verpflichtet wird, umso besser. Marco scheint ja letzteres nicht schlecht zu finden, was auch darauf hindeuten könnte, dass genau das den Plan ist.

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virz3 @, Oberhausen, Mittwoch, 14. März 2018, 08:43 (vor 128 Tagen) @ TicTac

Nunja, auch der BVB hatte bald 2 Jahre Zeit um einen geeigneten Nachfolger für Auba zu suchen, gefunden haben wir ihn trotzdem nur in einem Leihspieler


Sehe ich nicht so. Ich denke, Watzke und Zorc haben eine Liste von Spielern als Ersatz für Auba schon lange in der Hosentasche, nur wer von denen würde denn im Winter wechseln bzw. eine Freigabe erhalten? Siehste. Da scheint ein Übergang mit einem Leihspieler schon wieder schlau. Wenn dieser dann fest verpflichtet wird, umso besser. Marco scheint ja letzteres nicht schlecht zu finden, was auch darauf hindeuten könnte, dass genau das den Plan ist.

Ich würde alles darauf setzen, dass Zorc und Watzke alles versuchen werden, Batshuayi fest zu verpflichten. Ob es denen gelingt, sei mal dahin gestellt. Wenn man sieht, wie Batshuayi performed, wäre es auch grob fahrlässig, es nicht zu probieren.

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Blarry @, Essen, Mittwoch, 14. März 2018, 09:29 (vor 128 Tagen) @ virz3

Hängt halt davon ab wie es diese Saison mit ihm weitergeht und wie viel Ablöse sich Chelsea vorstellt. Für die kolportierten 60 Millionen findet man sonst sicher woanders einen Stürmer, der im Gegensatz zu Michy nicht nur manchmal performt und dann wieder drei Spiele herumsteht wie ein Sack Rindenmulch.

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virz3 @, Oberhausen, Mittwoch, 14. März 2018, 09:36 (vor 128 Tagen) @ Blarry

Hängt halt davon ab wie es diese Saison mit ihm weitergeht und wie viel Ablöse sich Chelsea vorstellt. Für die kolportierten 60 Millionen findet man sonst sicher woanders einen Stürmer, der im Gegensatz zu Michy nicht nur manchmal performt und dann wieder drei Spiele herumsteht wie ein Sack Rindenmulch.

Naja Michy perfomt für mich nicht nur "manchmal". Er zeigt bislang eine außergewöhnliche Leistung. Die Spiele, in denen er rumstand wie ein Sack Rindenmulch, waren von der ganzen Mannschaft eine Katastrophe. Wenn du vorne keine Bälle kriegst, siehste als Stürmer immer schlecht aus.

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Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. März 2018, 00:58 (vor 129 Tagen) @ schweizer666

Ich traue Nizza durchaus zu, dass sie Favre wieder nicht ziehen lassen. Sie wissen was sie an ihm haben, warum sollten sie das für ein paar Milliönchen ein Jahr früher aus der Hand geben als nötig? Mit einer erneuten Euro-Quali würde er das Geld ja trotzdem reinspielen. Ich glaub die ziehen das eiskalt durch mit 2019.


OGC hätte Favre ziehen lassen, wenn man den eigenen Wunschnachfolger bekommen hätte. Der jedoch erhielt von seinem Club keine Freigabe. Also bekam Favre ebenfalls keine Freigabe. War eben alles zeitlich sehr eng bemessen.

Jetzt sieht die Situation anders aus. Alle Beteiligten haben Zeit und Ruhe für Planungen und Verhandlungen.

Favre war nach der Demission Tuchels mein Wunschtrainer und er ist es nach wie vor.


Nunja, auch der BVB hatte bald 2 Jahre Zeit um einen geeigneten Nachfolger für Auba zu suchen, gefunden haben wir ihn trotzdem nur in einem Leihspieler ;)

Und sagen kann man ja viel "tut uns leid wir haben keinen Ersatz gefunden". Das können sie auch im Sommer wieder sagen. Versteh mich nicht falsch, ich mag Favre, aber ich denke Nizza weiss dass sie so einen fachlich interessanten Trainer kaum wieder bekommen werden, also vermute ich die reizen das Spielchen lieber noch ein weiteres Jahr aus und spekulieren darauf dass er nochmals erfolgreich ist. Falls man nicht mit Stöger in die nächste Saison gehen will, darf man auf keinen Fall nur Favre als Nachfolger in Betracht ziehen, da der gute Mann noch Vertrag hat, und Nizza ist uns überhaupt nichts Schuldig, schon gar keine Rechenschaft falls sie ihn nicht ziehen lassen wollen.

Ich habe ja nicht behauptet, dass irgendwer irgendwem etwas schuldig wäre. Sondern nur darauf hingewiesen, dass alle Beteiligten mehr Zeit für Planungen und Verhandlungen haben. Wenn man denn tatsächlich in Verhandlungen steht.

Der BVB wird seine Wünsche und Vorstellungen haben, genauso wie alle anderen Beteiligten auch. Man wird auch nicht eingleisig fahren. Wer letztlich Trainer werden wird wissen wir nicht. Genausowenig wissen wir, wie Nizza sich verhalten wird, sollte man wegen Favre verhandeln. Sicherlich könnte man weiter auf Vertagserfüllung bestehen. Andererseits bräuchte man nach der nächsten Saison höchstwahrscheinlich ohnehin einen neuen Trainer. Favre wird wohl.kaum bei Nizza verlängern.

Also alles nach wie vor Spekulation. Was nichts daran ändert, dass ich persönlich Favre gerne als Trainer des BVB sähe.

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

Basti Van Basten @, Romania, Mittwoch, 14. März 2018, 02:15 (vor 129 Tagen) @ Will Kane

Ich schätze, dass man schon im Winter bei Favre und Nizza nachgefragt hat, wie die Chancen im Sommer sind. Die machen das nicht auf den letzten Drücker, sondern holen sich lieber die Absage im Winter, um dann noch ein halbes Jahr Zeit zu haben, um eine Alternative zu suchen.

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. März 2018, 20:47 (vor 128 Tagen) @ Basti Van Basten

So wird es sein. Es hat schon seinen Grund, warum Stöger einen Vertag bis zum Saisonende erhalten hat und nicht darüber hinaus.

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RMC SPORT: BVB nur bis Sommer mit Stöger - Lucien Favre Nachfolger?

Voomy @, Berlin, Dienstag, 13. März 2018, 22:55 (vor 129 Tagen) @ Gargamel09

Hmmm... Murmeltiertag...

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

Sneider @, hamburg, Dienstag, 13. März 2018, 16:12 (vor 129 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Gute Nachricht, guter Typ. Toller BVB-Spieler.
Wichtig wäre aber, das man nun einen jungen - aber einsatzfähigen und bundesligareifen - Außenverteidiger holt. Vertragsverlängerungen mit älteren Spielern sollten nur einen Übergang erleichtern. Idealerweise sucht man für links und rechts einen polivalenten Spieler. Toljan alleine mit Guerrero/Schmelzer reichen nicht und Durm ist nicht planbar. Die Sache ist dringlich, da der BVB im defensiven Mittelfeld und auf den Aussenverteidigerpositionen erkennbar erhebliche Schwächen hat.

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

Blarry @, Essen, Dienstag, 13. März 2018, 18:56 (vor 129 Tagen) @ Sneider

Apropos Poliovalenz: Seit Sommer ist Piszczek anzumerken, dass er mit Ball und in der Verteidigung gegen den Ball verstärkt das Zentrum bespielt und diagonale Wege in den Achter-/Zehnerraum sucht. Jetzt sind die Aufgaben defensiver Mittelfeldspieler und Außenverteidiger ja großteils deckungsgleich, und ein alternder Außenverteidiger, der nicht mehr den ganz großen Durchzug im Sprint findet, hat durchaus noch die athletischen und defensivspielerischen Voraussetzungen (='Pferdelunge'), um im Mittelfeldzentrum gut mitzuhalten. Frage mich seit einiger Zeit ehrlich, ob wir unser Personalproblem im defensiven Mittelfeld nicht eigentlich schon gelöst haben, es nur noch nicht so recht ahnen.

Piszczu...

  • ... blieben anstrengende Sprints die Linie rauf und runter erspart, was sich vorteilhaft auf die Haltbarkeit des Materials auswirkt,
  • ... müsste weniger in offensive Eins-Gegen-Eins-Situationen gehen, die mit seiner dezimierten Schnelligkeit und Antrittsstärke eh nicht mehr seine Stärke sind,
  • ... bräuchte auf der (Doppel-)Sechs aber auch keine Zauberpässe übers halbe Feld zu schlagen, sondern lediglich seinem kreativen Nebenmann mit einfacher Ballverteilung unter die Arme greifen, ihm bei Vorstößen den Rücken frei halten,
  • ... ist immer noch ein sehr guter Defensivzweikämpfer und weiß, wie man quirlige Gegenspieler stoppt,
  • ... hat mit 1,84 Metern eine gewisse Körperlichkeit, die unseren Mittelfeldmiezen durch die Bank abgeht, und
  • ... traue ich durchaus zu, mit seiner Erfahrung eine neue, aber dennoch nicht so unterschiedliche Rolle bekleiden zu können.

Auf lange Sicht strategisch gedacht könnte eine Umschulung zum Sechser die Suche nach und den Aufbau eines neuen Rechtsverteidigers erleichtern, da dieser nicht mehr in allzu offensichtlicher und direkter Konkurrenz zu jemandem mit 300 Spielen für Borussia Dortmund stünde, in Ruhe hochgezogen werden könnte und dennoch Luft für Pausen und Schwankungen in seiner Entwicklung bekäme, weil er jederzeit von einem der Besten seines Fachs unterstützt und angewiesen wird.

Naja, nur son Gedanke, den Piszczek selber zu verantworten hat. Was rennt er auch dauernd im Zentrum rum.

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 13. März 2018, 22:40 (vor 129 Tagen) @ Blarry

Apropos Poliovalenz: Seit Sommer ist Piszczek anzumerken, dass er mit Ball und in der Verteidigung gegen den Ball verstärkt das Zentrum bespielt und diagonale Wege in den Achter-/Zehnerraum sucht. Jetzt sind die Aufgaben defensiver Mittelfeldspieler und Außenverteidiger ja großteils deckungsgleich, und ein alternder Außenverteidiger, der nicht mehr den ganz großen Durchzug im Sprint findet, hat durchaus noch die athletischen und defensivspielerischen Voraussetzungen (='Pferdelunge'), um im Mittelfeldzentrum gut mitzuhalten. Frage mich seit einiger Zeit ehrlich, ob wir unser Personalproblem im defensiven Mittelfeld nicht eigentlich schon gelöst haben, es nur noch nicht so recht ahnen.

Piszczu...

  • ... blieben anstrengende Sprints die Linie rauf und runter erspart, was sich vorteilhaft auf die Haltbarkeit des Materials auswirkt,
  • ... müsste weniger in offensive Eins-Gegen-Eins-Situationen gehen, die mit seiner dezimierten Schnelligkeit und Antrittsstärke eh nicht mehr seine Stärke sind,
  • ... bräuchte auf der (Doppel-)Sechs aber auch keine Zauberpässe übers halbe Feld zu schlagen, sondern lediglich seinem kreativen Nebenmann mit einfacher Ballverteilung unter die Arme greifen, ihm bei Vorstößen den Rücken frei halten,
  • ... ist immer noch ein sehr guter Defensivzweikämpfer und weiß, wie man quirlige Gegenspieler stoppt,
  • ... hat mit 1,84 Metern eine gewisse Körperlichkeit, die unseren Mittelfeldmiezen durch die Bank abgeht, und
  • ... traue ich durchaus zu, mit seiner Erfahrung eine neue, aber dennoch nicht so unterschiedliche Rolle bekleiden zu können.

Auf lange Sicht strategisch gedacht könnte eine Umschulung zum Sechser die Suche nach und den Aufbau eines neuen Rechtsverteidigers erleichtern, da dieser nicht mehr in allzu offensichtlicher und direkter Konkurrenz zu jemandem mit 300 Spielen für Borussia Dortmund stünde, in Ruhe hochgezogen werden könnte und dennoch Luft für Pausen und Schwankungen in seiner Entwicklung bekäme, weil er jederzeit von einem der Besten seines Fachs unterstützt und angewiesen wird.

Naja, nur son Gedanke, den Piszczek selber zu verantworten hat. Was rennt er auch dauernd im Zentrum rum.

Ins Zentrum einrückende Außenverteidiger (sei es diagonal, sei es horizontal) sind schon seit längerem ‚en vogue‘, genauso wie nach außen abkippende 6er/8er. Hängt immer auch von den jeweiligen taktischen Ausrichtungen ab. Verdichtung des Zentrums, Absicherung vorrückender Mittelfeldspieler, zusätzlicher Aufbauspieler, Vorstoß in den 10er-/ Besetzung des Rückraums. Lahm hat dies oft so gespielt und Guardiola hat sich das zunutze gemacht.

Prinzipiell halte ich es für einen klugen Gedanken, den Kader auf die Eignung für bestimmte Positionen abzuchecken. In Gelsenkrchen hat Tedesco ja Meier mit Erfolg auf die zentrale defensive Position gesetzt. Lahm hat dies unter Guardiola und auch in der Nationalmannschaft ebenfalls öfters gespielt. Auch Hector spielte unter Stöger oft im zentralen/defensiven Mittelfeld. Alaba ist bei Bayern seit van Gaal ein Außenverteidiger, in der Nationalmanschaft spielt er zentral. Wobei Lahm, Hector und Alabama im Nachwuchsbereich zentral gespielt haben und erst mit dem Übergang in den Profibereich auf die AV-Position gerückt.

Ob Piszczek für die Position geeignet wäre, ist die eine Frage. Doch bevor diese beantwortet werden kann, sollte man die Frage nach seiner Perspektive als Profi stellen. Und natürlich auch beantworten. Er hat gerade seinen wohl letzten Vertrag unterschrieben, er ist 32 und das Alter und die vielen Spiele fordern immer mehr Tribut. Verletzungen häufen sich, Rekonvaleszenzen dauern länger. Das wird auf einer anderen Position, auf der es nicht unbedingt weniger Zweikämpfe gibt, nicht besser. Alles weist darauf hin, dass er mehr und mehr die back up - Rolle auf der RAV-Position
In diesen nächsten zwei Spielzeiten übernehmen wird. Und solange kein wirklich adäquater Ersatz (bei Toljan muss man abwarten) vorhanden ist, wird er weiterhin die erste Wahl auf dieser Position sein und auch sein müssen.

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

TimK, Unna, Dienstag, 13. März 2018, 21:48 (vor 129 Tagen) @ Blarry

Je länger ich darüber nachdenke, desto besser finde ich die Idee. Könnte in der Tat eine Option sein, allerdings gibt es noch ein Problem: Wir bräuchten für den Fall dann definitiv einen neuen RV. An Toljan glaube ich persönlich nicht mehr und ja, ich weiß, dass er noch keine ganze Saison bei uns ist.

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

TicTac @, Stuttgart, Mittwoch, 14. März 2018, 07:56 (vor 128 Tagen) @ TimK

Unten hatte es schon jemand geschrieben, Mitchell Weiser wäre da so eine Option. Und anscheinend per AK im Sommer zu haben.

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

medvet09 ⌂ @, Mayen, Mittwoch, 14. März 2018, 08:23 (vor 128 Tagen) @ TicTac

Unten hatte es schon jemand geschrieben, Mitchell Weiser wäre da so eine Option. Und anscheinend per AK im Sommer zu haben.

Der geht wohl nach Lev - er stammt aus Troisdorf, sein Vater ist dort Jugendtrainer und er will mal bei einem "Topverein CL spielen"...

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 13. März 2018, 18:55 (vor 129 Tagen) @ Sneider

Lukas Piszczek gehört für mich zu den überragenden Transfers der Klopp-Ära. Ablösefrei, wenn ich mich recht erinnere. Gut, ein ordentliches Handgeld wird es gegeben haben. Aber ein echtes Schnäppchen. Mit der Hertha abgestiegen, mit der Borussia gleich Meister geworden. Über die Jahre hinweg eine Bank als rechter Außenverteidiger. Nun ist er in die Jahre gekommen und der Zahn der Fußballzeit hat auch an ihm spürbar genagt. In den nächsten zwei Jahren wird er wohl immer mehr die back up - Rolle übernehmen. Wenn Toljan als sein Nachfolger auserkoren sein sollte, dann hoffe ich auf eine möglichst verletzungsfreie Zeit für Lukasz und eine wirkliche Entwicklung bei Toljan.

Ob solche Schnäppchen-Transfers wie vor 8 Jahren heute noch möglich sind? Möglich ja, aber wie wahrscheinlich wäre das? Es hat sich ziemlich viel verändert in den letzten Jahren...

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

Chappi1991 ⌂ @, Dienstag, 13. März 2018, 19:17 (vor 129 Tagen) @ Will Kane

Lukas Piszczek gehört für mich zu den überragenden Transfers der Klopp-Ära. Ablösefrei, wenn ich mich recht erinnere. Gut, ein ordentliches Handgeld wird es gegeben haben. Aber ein echtes Schnäppchen. Mit der Hertha abgestiegen, mit der Borussia gleich Meister geworden. Über die Jahre hinweg eine Bank als rechter Außenverteidiger. Nun ist er in die Jahre gekommen und der Zahn der Fußballzeit hat auch an ihm spürbar genagt. In den nächsten zwei Jahren wird er wohl immer mehr die back up - Rolle übernehmen. Wenn Toljan als sein Nachfolger auserkoren sein sollte, dann hoffe ich auf eine möglichst verletzungsfreie Zeit für Lukasz und eine wirkliche Entwicklung bei Toljan.

Ob solche Schnäppchen-Transfers wie vor 8 Jahren heute noch möglich sind? Möglich ja, aber wie wahrscheinlich wäre das? Es hat sich ziemlich viel verändert in den letzten Jahren...

Solche Schnäppchentransfers sind auch heute noch möglich. Aber der BVB ist aus zwei Gründen nicht mehr so gut aufgestellt dafür. Erstens wird heute viel mehr übers Geld gemacht, weil man seine Position verteidgen will (oder muss). Und da geht man dann gleich mal ein Regal höher und verpasst solche Spieler leicher. Zweitens fehlt die Hälfte der Expertise. Das Scouting beim BVB ist sicher nach wie vor gut. Aber die langfristige Trainerbegleitung fehlt - bei der Zusammenstellung des Kader und bei der Formung solcher Spieler. Ergo schlagen solche Spieler hier nicht auf und haben auch nicht die Zeit, sich überdurchschnittlich zu entwickeln.

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 13. März 2018, 20:51 (vor 129 Tagen) @ Chappi1991

Lukas Piszczek gehört für mich zu den überragenden Transfers der Klopp-Ära. Ablösefrei, wenn ich mich recht erinnere. Gut, ein ordentliches Handgeld wird es gegeben haben. Aber ein echtes Schnäppchen. Mit der Hertha abgestiegen, mit der Borussia gleich Meister geworden. Über die Jahre hinweg eine Bank als rechter Außenverteidiger. Nun ist er in die Jahre gekommen und der Zahn der Fußballzeit hat auch an ihm spürbar genagt. In den nächsten zwei Jahren wird er wohl immer mehr die back up - Rolle übernehmen. Wenn Toljan als sein Nachfolger auserkoren sein sollte, dann hoffe ich auf eine möglichst verletzungsfreie Zeit für Lukasz und eine wirkliche Entwicklung bei Toljan.

Ob solche Schnäppchen-Transfers wie vor 8 Jahren heute noch möglich sind? Möglich ja, aber wie wahrscheinlich wäre das? Es hat sich ziemlich viel verändert in den letzten Jahren...


Solche Schnäppchentransfers sind auch heute noch möglich. Aber der BVB ist aus zwei Gründen nicht mehr so gut aufgestellt dafür. Erstens wird heute viel mehr übers Geld gemacht, weil man seine Position verteidgen will (oder muss). Und da geht man dann gleich mal ein Regal höher und verpasst solche Spieler leichter.

Dass sich die Dinge in diese Richtung entwickelt haben, ist unbestreitbar. Ob sie sich in diese Richtung hätten entwickeln müssen, ist eine andere Frage. Seit einiger Zeit wird hier (ob zurecht oder unrecht) von nicht wenigen usern bemängelt, die Mehrzahl der Neuverpflichtungen der letzten Jahre seien nicht mehr als teurer Durchschnitt gewesen (so in etwa jedenfalls). Im Umkehrschluss könnte man sagen, die Neuverpflichtungen der ersten Kloppjahre waren günstige Klasse. Dass sich die Methode Trüffelschwein nicht für immer und ewig hätte fortsetzen lassen bei steigenden Ansprüchen, dürfte klar sein. Zumal es ja auch den Nachahmereffekt gab. Aber so ganz davon abzukommen war dochnetwas fahrlässig. Der Weg, junge Talente von Großclubs zu verpflichten, die dort geringe Chancen auf ein zügiges Weiterkommen haben, ist nicht vergleichbar. Aber mMn kein ganz dummer Weg.


Zweitens fehlt die Hälfte der Expertise. Das Scouting beim BVB ist sicher nach wie vor gut. Aber die langfristige Trainerbegleitung fehlt - bei der Zusammenstellung des Kader und bei der Formung solcher Spieler. Ergo schlagen solche Spieler hier nicht auf und haben auch nicht die Zeit, sich überdurchschnittlich zu entwickeln.

Kagawa oder auch Piszczek brauchten kaum Zeit, um sich überdurchschnittlich zu entwickeln. Sie waren in ihrer ersten Saison quasi aus dem Stand Leistungsträger. Natürlich haben Klopp und Buvac beide weiterentwickelt, keine Frage. So wie sie es auch mit anderen Spielern getan haben. Piszczek war dabei auch kein rookie wie Kagawa. Er hatte schon einige Jahre polnischer Erstliga und Bundesliga hinter sich, war Nationalspieler und auch schon von Favre einige Male als rechter Verteidiger eingesetzt worden.

Was die Zusamenstellung des Kaders anbelangt, so sehe ich da eher weniger den jeweiligen Trainer in der Verantwortung. Sportdirektor, Scouting-Abteilung, Kaderplaner sind hier mMn in der Bütt. Hier sollte gebündelte Expertise vorhanden sein. Ein Trainer ist in aller Regel nicht so sehr lange für einen Club tätig.

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

MKB @, Siegen, Dienstag, 13. März 2018, 21:35 (vor 129 Tagen) @ Will Kane

Wir haben in den letzten Jahren immer noch ein sehr gutes scouting gehabt. Wenn man aber die Analyse auf den Positionen mal genau betrachtet fällt schon die offensive Ausrichtung aus. Wir haben viele gute Talente für die Flügel gesehen. Es sind außerhalb keine Talente verpflichtet worden. Akanji ist nun der erste für die IV Position. Die Kader Auffrischung war einfach nicht ausgewogen. Und was holen wir im Winter. Gomez. Mit Sicherheit perspektivisch ein guter Mann, aber wieder offensiv. Es fehlt an Balance.

Piszczek war hier lange Konkurrenzlos und ohne Ersatzmann. Da wurden zu viele Spiele auf ihm abgewälzt. Auch hier hätte man mal über teure Talente nachdenken können. Daher eine tolle Nachricht ihn hier noch länger zu haben.

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BVB-Newsthread vom 13.03.2018

Djerun @, Essen, Mittwoch, 14. März 2018, 13:32 (vor 128 Tagen) @ MKB
bearbeitet von Djerun, Mittwoch, 14. März 2018, 13:42

Wir haben in den letzten Jahren immer noch ein sehr gutes scouting gehabt. Wenn man aber die Analyse auf den Positionen mal genau betrachtet fällt schon die offensive Ausrichtung aus. Wir haben viele gute Talente für die Flügel gesehen. Es sind außerhalb keine Talente verpflichtet worden. Akanji ist nun der erste für die IV Position. Die Kader Auffrischung war einfach nicht ausgewogen. Und was holen wir im Winter. Gomez. Mit Sicherheit perspektivisch ein guter Mann, aber wieder offensiv. Es fehlt an Balance.

Piszczek war hier lange Konkurrenzlos und ohne Ersatzmann. Da wurden zu viele Spiele auf ihm abgewälzt. Auch hier hätte man mal über teure Talente nachdenken können. Daher eine tolle Nachricht ihn hier noch länger zu haben.

Nun, wir sind gerade dabei, innerhalb von 2 Jahren unsere komplette Abwehrreihe zu überarbeiten. Bestand die 4er Kette vor 2 Jahren noch aus
Piszczek-Sokratis-Hummels-Schmelzer (mit Subotic, Passlack und Park dahinter)
geht der momentane Plan für kommende Saison in Richtung
Toljan-Akanji-Toprak-Guerreiro (mit Zagadou, Piszczek und Schmelzer, evt. noch Sokratis dahinter)
Das ist schon ein enormer Umbau, auch wenn das mit Toljan und Guerreiro noch diskussionswürdig und vielleicht auch verbesserungswürdig ist...

Und wenn man ehrlich ist:
vom ach so tollen offensiven Scouting ist bei einer Aufstellung mit Reus, Götze, Schürrle, Bats, Kagawa, Yarmolenko mal so gar nichts mehr übrig. Ich hoffe, dass Philipp sich bewährt und vielleicht einer der beiden Pulisic/Sancho noch etwas länger verweilt beim BVB. Ansonsten haben wir da nicht viel von - außer ein paar Einnahmen, von denen dann wieder ein Yarmolenko o.ä. verpflichtet werden...

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#Piszczu2020

Elementhees @, Münster, Dienstag, 13. März 2018, 14:38 (vor 129 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Łukasz Piszczek verlängert bis 2020.

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#Piszczu2020 - weiser

Rene0212 @, Marl, Dienstag, 13. März 2018, 21:48 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

Erstmal super! Wir haben ihm so viel zu verdanken!

Vielleicht mal eine Alternative als Backup, ab Sommer per Ak zu haben! Guckt ja auch grimmig, Konstant, torgefährlich!

Nur die größten symphatiepunkte hat er noch nicht gesammelt, aber das ist ja auch nicht alles ( siehe aktueller Kader)

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#Piszczu2020 - weiser

Alex @, Block 12, Mittwoch, 14. März 2018, 16:30 (vor 128 Tagen) @ Rene0212

Da ist Leverkusen wohl schon dran. Wäre an sich durchaus einen spannende Personalie.

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#Piszczu2020

Paolo @, Dienstag, 13. März 2018, 21:29 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

Sehr wichtig! Leistet schon ziemlich lange gute Arbeit!

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#Piszczu2020

kille @, Dienstag, 13. März 2018, 19:23 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

klasse! Immer wieder schön übrigens, das Archiv nach den ersten Threads zu Piszczu zu durchstöbern.. und schmunzeln :)

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#Piszczu2020

Chill-Instructor @, Fußball muss bezahlbar sein, Dienstag, 13. März 2018, 18:41 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

Łukasz Piszczek verlängert bis 2020.

... kommt sie von links dann rein,
stimmen alle mit ein:
"Piszczu Piszczek Allez ohohohohoooooooo"!

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#Piszczu2020

Icarus @, Ruhrpott, Dienstag, 13. März 2018, 17:03 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

Klasse.

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#Piszczu2020 - sehr gut - ein weiterer Echpfeiler - k.T.

einergehtnochrein @, Donaueschingen, Dienstag, 13. März 2018, 17:51 (vor 129 Tagen) @ Icarus

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#Piszczu2020

davidd ⌂, München, Dienstag, 13. März 2018, 16:54 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

Der Hartz4-Thread hat fünf Mal so viele Einträge wie diese tolle Nachricht? Nun gut. Kommt halt nicht überraschend, aber: Wichtig und super - und ich bin über jeden froh, bei dem ich das Gefühl habe, dass er nicht jeder anderen Ollen (also vereinsmäßig) hinterher schaut.

Danke Piszczu fürs Knochen hinhalten - und wehe irgendwann reisst das mit den erfolgreichen Dortmunder Polen ab in den nächsten Jahren, da hab ich mich echt dran gewöhnt in den letzen Dekaden.

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#Piszczu2020 – ich trage das Trikot zu gerne

McMisch @, Dienstag, 13. März 2018, 16:31 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

Als ich 2012 mal wieder ein Trikot kaufte, habe ich wochenlang überlegt, ob ich einen Flock möchte oder nicht – bzw. ganz lange,welche Spieler überhaupt in Frage kommen.

Pischu hatte damals schon ne geile Zeit hinter sich, die das Tragen des Trikots mehr als gerechtfertig haben für mich. Es fühlte sich richtig an, obwohl mir fast jeder offensive Spieler des Kaders mehr Freude gemacht hat und irgendwie „cooler" war. Niemals habe ich diese Entscheidung bereut. So viele geile Momente in dem Trikot erlebt, so oft beide Daumen zum Schriftzug geführt und gepost=).

Auch wenn er leistungstechnisch leider etwas abgefallen ist: Er ist wirklich ein großer Borusse und ich werde das Trikot noch viele Jahre tragen mit vielen geilen Erinnerungen. Auch wenn der Name bald nicht mehr zu lesen ist...

So, Pischu: Führ deine tolle Ungeschlagen-Serie weiter, hol dir deine Konstanz zurück und lass dir von einem neuen Trainer sagen, was genau du zu tun hast. Dann spielst du nicht mehr so planlos und unglücklich wie zuletzt.

Und: Bleib gesund.

Und: Bitte ziehe in den nächsten 2 Jahren deinen Nachfolger heran. Ich bin sicher, du hättest auch an dieser Aufgabe richtig großen Spaß. Und kannst viel beibringen. Du bist ein Großer - auch wortwörtlich, was bei unserer Mini-Mannschaft auch immer wichtig war.

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Sehr schön! (k.t.)

CB @, Dienstag, 13. März 2018, 15:59 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

..

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#Piszczu2020

stefan09er @, Dienstag, 13. März 2018, 15:19 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

Łukasz Piszczek verlängert bis 2020.

sehr schön...

ein weiterer Borusse!

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noch ein richtiger Borusse!

Bullet @, Berlin, Dienstag, 13. März 2018, 15:02 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

!

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#Piszczu2020 #Legende

Gargamel09 @, Dienstag, 13. März 2018, 14:45 (vor 129 Tagen) @ Elementhees

super Neuigkeiten, auf die nächsten 2 Jahre mit etwas mehr Glück und Geschick bei den Offensivaktionen!

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#Piszczu2020

Blarry @, Essen, Dienstag, 13. März 2018, 14:38 (vor 129 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Lasse ich so stehen. Näheres auf BVB.de.

Piszczu nimmt schon allmählich Dortmunder-Jung'-Züge an, nech?

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#Piszczu2020

fanatiC @, Hannover, Dienstag, 13. März 2018, 15:57 (vor 129 Tagen) @ Blarry

Ein toller Kerl, auf und neben dem Platz, sofern ich das beurteilen kann. Klar, das absolute Premiumformat der früheren Klopp-Zeit verkörpert er vielleicht nicht mehr – aber bei wem ist das denn noch der Fall? Ich bin sehr froh, dass Marco und Lukasz uns erhalten bleiben und blicke optimistisch in die Zukunft.

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#Piszczu2020

Klopfer ⌂, Dortmund, Dienstag, 13. März 2018, 14:53 (vor 129 Tagen) @ Blarry

Piszczu nimmt schon allmählich Dortmunder-Jung'-Züge an, nech?

Stimmt, allerdings hat er auch auch schon vor einiger Zeit erklärt, dass er gar keinen Interesse daran hat, nochmal woanders zu unterschreiben.
Die Verlängerung jetzt war dann wohl auch ein Ausblick darauf, dass es auf jeden Fall dann noch zwei Jahre geht.
Danach wird man halt sehen was passiert, bei Vertragsende wird er dann ja auch schon 35.

SGG
Klopfer

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[Amas] Weiß jemand, ob das Spiel heute stattfindet? (kt)

stoffel85 @, Dienstag, 13. März 2018, 11:06 (vor 129 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

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[Amas] Weiß jemand, ob das Spiel heute stattfindet? (kt)

schulzaa89 @, Dienstag, 13. März 2018, 11:10 (vor 129 Tagen) @ stoffel85

Der BVB hat gestern behauptet ja, das letzte Wort hat aber wie so oft der Schiedsrichter.
https://www.bvb.de/News/Uebersicht/Das-erste-Heimspiel-im-Jahr-2018...

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[Amas] Weiß jemand, ob das Spiel heute stattfindet? (kt)

stoffel85 @, Dienstag, 13. März 2018, 11:20 (vor 129 Tagen) @ schulzaa89

Danke dir.

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Interview mit Marco Reus

BukausmTal @, Wuppertal, Dienstag, 13. März 2018, 09:15 (vor 129 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Marco Reus Interview mit goal.com: "Verletzungen sind für mich Kleinigkeiten".

Merkwürdigerweise passen das schriftliche und das Videointerview bei dem Punkt Vertragsverlängerung nicht zusammen. Im Video spricht Marco noch von seinem Restvertrag bis 2019, auch wenn das schriftliche I. sonst in weiten Teilen das V.wiederspiegelt. Schön, dass sein Bekenntmnis zum BVB authentisch wirkt.

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Interview mit Marco Reus

Phil @, Dienstag, 13. März 2018, 09:19 (vor 129 Tagen) @ BukausmTal

Merkwürdigerweise passen das schriftliche und das Videointerview bei dem Punkt Vertragsverlängerung nicht zusammen. Im Video spricht Marco noch von seinem Restvertrag bis 2019, auch wenn das schriftliche I. sonst in weiten Teilen das V.wiederspiegelt. Schön, dass sein Bekenntmnis zum BVB authentisch wirkt.

Es ist authentisch im Rahmen dessen, was im Profifußball möglich ist. Marco Reus will für den BVB spielen. Und er will mit diesem - seinem - Klub Erfolg haben. Und er schätzt einen Pokalsieg mit diesem höher ein, als nun mit z.B. dem FC Bayern die Meisterschaft 7-9 einzufahren.

Natürlich war es diesmal nicht mehr so, dass Bayern München, Real Madrid und der FC Chelsea mit hochdruck bei ihm schlange standen. Aber bei der letzten Verlängerung (und als er zu uns kam), war dem definitiv so.

Marco Reus vertraut den handelnden Personen, dass sie die Zukunft des BVB positiv gestalten und die richtigen Entscheidungen treffen, damit er hier erfolgreich Fußball spielen kann.

Dass er auch sonst sehr heimatverbunden ist und es ihn gar nicht in die große, weite Welt zieht, hat dabei natürlich auch geholfen. Und ist ja nicht zwingend unsympathisch.

MFG
Phil

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Interview mit Marco Reus

Prof.Brinkmann, Dienstag, 13. März 2018, 11:18 (vor 129 Tagen) @ Phil

Marco Reus vertraut den handelnden Personen, dass sie die Zukunft des BVB positiv gestalten und die richtigen Entscheidungen treffen, damit er hier erfolgreich Fußball spielen kann.

Das wird für Reus im Sommer aber einen ziemlichen Dämpfer bedeuten, wenn er glaubt, dass der BVB 60+ Millionen für Batshuayi oder einen anderen Spieler gleicher Güte auf den Tisch legt.

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Interview mit Marco Reus

Alex @, Block 12, Dienstag, 13. März 2018, 17:51 (vor 129 Tagen) @ Prof.Brinkmann

Nö, wird er nicht.
Im Gegensatz zu manchem Fan, kann er realistisch einschätzen, was wir investieren können.
Das werden auch diesen Sommer nicht annähernd 60 Millionen für einen Spieler sein.

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Interview mit Marco Reus

Phil @, Dienstag, 13. März 2018, 11:52 (vor 129 Tagen) @ Prof.Brinkmann

Das wird für Reus im Sommer aber einen ziemlichen Dämpfer bedeuten, wenn er glaubt, dass der BVB 60+ Millionen für Batshuayi oder einen anderen Spieler gleicher Güte auf den Tisch legt.

Genau das eben nicht. Das ist eher ein Dämpfer für den ein oder anderen Fan, wenn wir dann nicht mit gigantischen Summen um uns werfen im Sommer.

Wenngleich wir natürlich in der Lage sind, dennoch - zumal wenn es Abgänge geben sollte - nennenswert zu investieren.

MFG
Phil

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Interview mit Marco Reus

ThoTu_und_Harry @, Dortmund, Dienstag, 13. März 2018, 11:49 (vor 129 Tagen) @ Prof.Brinkmann

Schade, hättest du deine Weisheit mit ihm geteilt, dann müsste er uns im Sommer nicht doch noch enttäuscht verlassen.

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Interview mit Marco Reus

TippTopp, Dienstag, 13. März 2018, 11:47 (vor 129 Tagen) @ Prof.Brinkmann

Watzke hat einfach nur Glück,dass Reuss so heimat verbunden ist und überhaupt nicht weg will

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Interview mit Marco Reus

Atrista ⌂ @, 431 km vom WS entfernt, Dienstag, 13. März 2018, 18:37 (vor 129 Tagen) @ TippTopp

Was ein blöder post..... kopfschüttel

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Interview mit Marco Reus

Renitent @, Dorstfeld, Dienstag, 13. März 2018, 18:05 (vor 129 Tagen) @ TippTopp

Watzke hat einfach nur Glück,dass Reuss so heimat verbunden ist und überhaupt nicht weg will

Ja so ein Glück aber auch

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Interview mit Marco Reus

Chappi1991 ⌂ @, Dienstag, 13. März 2018, 15:14 (vor 129 Tagen) @ TippTopp

Watzke hat einfach nur Glück,dass Reuss so heimat verbunden ist und überhaupt nicht weg will

Und Du hast Glück, dass hier Rechtschreibung und Grammatik nicht benotet werden.

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Interview mit Marco Reus

Blarry @, Essen, Dienstag, 13. März 2018, 11:56 (vor 129 Tagen) @ TippTopp

Watzke hat vielmehr das Glück, dass Reuśßssßś intelligenter ist als breite Teile der Fanbasis, und die Möglichkeiten seines Vereins realistisch abschätzen kann.

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Interview mit Marco Reus

TippTopp, Dienstag, 13. März 2018, 12:12 (vor 129 Tagen) @ Blarry


Wie man sich im Sommer aufstellt (BVB)

Freyr @, Freitag, 09. März 2018, 18:18 (vor 4 Tagen) @ waltrock

wollte Reus als Bedingungen für seine Vertragsverlängerung wissen laut seinem Management.

Ob er schon den neuen Trainer kennt. ;)

Dann hätte sich diese Frage ja erübrigt

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Interview mit Marco Reus

Schnippelbohne @, Bauernland, Dienstag, 13. März 2018, 11:41 (vor 129 Tagen) @ Prof.Brinkmann

Marco Reus vertraut den handelnden Personen, dass sie die Zukunft des BVB positiv gestalten und die richtigen Entscheidungen treffen, damit er hier erfolgreich Fußball spielen kann.


Das wird für Reus im Sommer aber einen ziemlichen Dämpfer bedeuten, wenn er glaubt, dass der BVB 60+ Millionen für Batshuayi oder einen anderen Spieler gleicher Güte auf den Tisch legt.


Ganz vielleicht kennt er aber auch die Möglichkeiten des BVB bzw man hat ihm ein realistisches Bild gezeichnet. Dass er, wenn wie jetzt danach gefragt, Batshuayi gern halten würde, heißt ja nicht, dass er vor Schreck tot umfällt, wenn das dann nicht klappt.

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Interview mit Marco Reus

Smeller @, Dortmund, Dienstag, 13. März 2018, 11:35 (vor 129 Tagen) @ Prof.Brinkmann

Marco Reus vertraut den handelnden Personen, dass sie die Zukunft des BVB positiv gestalten und die richtigen Entscheidungen treffen, damit er hier erfolgreich Fußball spielen kann.


Das wird für Reus im Sommer aber einen ziemlichen Dämpfer bedeuten, wenn er glaubt, dass der BVB 60+ Millionen für Batshuayi oder einen anderen Spieler gleicher Güte auf den Tisch legt.

Das wird er aber auch nicht erwartet haben. Ich bin mir schon sicher, dass der Vorstand bei einem Spieler wie Reus mit einigermaßen offenen Karten spielt und ihm nicht das Blaue vom Himmel heruntergelogen wird.

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Interview mit Marco Reus

BukausmTal @, Wuppertal, Dienstag, 13. März 2018, 09:28 (vor 129 Tagen) @ Phil

Merkwürdigerweise passen das schriftliche und das Videointerview bei dem Punkt Vertragsverlängerung nicht zusammen. Im Video spricht Marco noch von seinem Restvertrag bis 2019, auch wenn das schriftliche I. sonst in weiten Teilen das V.wiederspiegelt. Schön, dass sein Bekenntmnis zum BVB authentisch wirkt.


Es ist authentisch im Rahmen dessen, was im Profifußball möglich ist. Marco Reus will für den BVB spielen. Und er will mit diesem - seinem - Klub Erfolg haben. Und er schätzt einen Pokalsieg mit diesem höher ein, als nun mit z.B. dem FC Bayern die Meisterschaft 7-9 einzufahren.

Natürlich war es diesmal nicht mehr so, dass Bayern München, Real Madrid und der FC Chelsea mit hochdruck bei ihm schlange standen. Aber bei der letzten Verlängerung (und als er zu uns kam), war dem definitiv so.

Marco Reus vertraut den handelnden Personen, dass sie die Zukunft des BVB positiv gestalten und die richtigen Entscheidungen treffen, damit er hier erfolgreich Fußball spielen kann.

Dass er auch sonst sehr heimatverbunden ist und es ihn gar nicht in die große, weite Welt zieht, hat dabei natürlich auch geholfen. Und ist ja nicht zwingend unsympathisch.

MFG
Phil

Ich bin mir sicher, dass Reus, wenn er bis zum Sommer weiter so spielt wie im letzten Monat und eventuell eine gute WM absolviert (Verletzungsfreiheit vorausgesetzt), lukrative Angebote von finanzkräftigeren Vereinen bekommt/ bekommen hätte. Darauf nicht zu spekulieren und den Vertrag vorher um vier Jahre zu verlängern, ist schon ein deutliches Zeichen.
Das tut doch gut in einer Zeit der Mickys und Hahahas...

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Interview mit Marco Reus

Kalmar @, Berlin, Dienstag, 13. März 2018, 09:26 (vor 129 Tagen) @ Phil

Denke, es war auch ein Vorteil, dass er schon mal "auswärts" beim Verein war. Da ist der vermeintliche Reiz des anderen schon gestillt. Als profi würde ich mit 32/33 noch 2 Jahre USA ranhängen und fertig ist es dann.

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